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Ohrensessel|

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Ohrensessel

Der Ohrensessel – ein Klassiker mit Persönlichkeit

Er ist ein Klassiker mit Persönlichkeit und Tradition. Nur wenig andere Möbel haben sich im Laufe der Zeit zu einem solchen Liebhaberstück entwickeln können wie der Ohrensessel. Mit seinen charakteristischen Ohren und der eleganten Linienführung beeinflusst er die Atmosphäre im Raum und verrät auch immer etwas über die Persönlichkeit seines Besitzers. Bei einem Ohrensessel steht der hölzerne Unterbau meist auf soliden Holz- oder Kugelfüßen. Die gemütliche Polsterung aus Schaumstoff oder mit Federkern ist auf eine stundenlange Belastung ausgelegt, die Sitzfläche ist dabei sowohl schön breit als auch tief. Die hohe, zumeist gesteppte Rückenlehne und die bequemen Armstützen sorgen zusätzlich für ein Höchstmaß an Komfort. Vor allem aber die markanten Ohren geben ein beschützendes Gefühl von Geborgenheit und eignen sich prima für ein kleines Nickerchen. Viele Modelle verfügen zudem über einen passenden Hocker, sodass Du Deine Füße auch mal hochlegen kannst. Andere bieten ähnlich einer Ottomane eine besonders tiefe Sitzfläche, die sich wunderbar zum entspannten Liegen eignet. Moderne Ohrensessel bestehen heute nicht mehr zwangsläufig aus Leder. Als wertiges Charakterstück, das sich mit vielen verschiedenen Stilen kombinieren lässt, ist so ein Ohrensessel aus Glattleder zwar immer noch sehr beliebt - inzwischen gibt es aber auch stylische Modelle, die wesentlich graziler und luftiger wirken. Zumeist sind sie mit Stoff bezogen und der Trend geht auch hier zu einer reduzierten, weniger barocken Formensprache, die sich oft an höheren Füßen und einer schmaleren Optik zeigt. Dennoch gilt heute wie vor hundert Jahren: Je anstrengender der Alltag daher kommt, desto besser entspannt es sich auf einem gemütlichen Ohrensessel!

Ein individueller Teamplayer

Es scheint ein Widerspruch in sich zu sein: ein Möbel das zugleich individuell ist und doch anpassungsfähig. Aber genau diese Gegensätzlichkeit vereint der Ohrensessel. Als charaktervoller Eyecatcher dominiert er mit seiner geschwungenen Form und den markanten Ohren leicht jeden Raum. Aber die vielfältigen Design-Möglichkeiten machen ihn zum wandlungsfähigen Teamplayer. Der klassische Ohrensessel aus braunem Leder holt Dir ein filmreifes Kamin-Feeling in Dein Wohnzimmer. Er passt natürlich perfekt zum Kolonialstil, ergänzt aber auch jeden anderen Look. Schwarzes, weißes, rotes oder graues Leder hingegen verhilft dem traditionellen Sitzmöbel zu einem aktuellen Look und macht es zum idealen Kombi-Partner für einen modernen Einrichtungsstil. Bezüge aus Stoff mit Blümchenmuster, Streifen oder Karos passen wunderbar zum Landhausstil, dem Shabby Chic oder einem maritimen Style. Du kannst Dich natürlich auch für ein schlichtes, einfarbiges Modell entscheiden und es mit Hilfe von passenden Accessoires wie Kissen oder Decken jederzeit neu umgestalten. Oder Du bringst gewollte Brüche in Deinen Einrichtungsstil: So könntest Du extra zu einem knallig designten Ohrensessel greifen, wenn Deine Einrichtung ansonsten eher klassisch daher kommt. Oft wirkt ein solcher Mix aus unterschiedlichen Sesseln und Sofas interessanter und individueller als ein einheitliches Set. In jedem Fall solltest Du Dir vorab die Frage stellen, wo Dein neuer Ohrensessel stehen soll und den betreffenden Platz ausmessen. Manchmal hilft es, wenn Du Umzugskartons an der Stelle stapelst, um einen Eindruck zu bekommen, wie ein solch hoher Sessel im Raum wirkt. Ein Ohrensessel muss übrigens nicht zwingend allein bleiben. Du kannst ihn als Zweier-Gespann arrangieren und Deinem Wohnzimmer so eine besonders mondäne Note verleihen.

Aufbau, Bezug und Pflege eines Ohrensessels

Harte Schale, weicher Kern

Alles beginnt mit einem Grundgerüst, dem sogenannten Skelett des Ohrensessels. Dieses besteht aus einem festen Hartholz-Rahmen, für den zumeist Buche oder Eiche verwendet werden. Für die Teile, die keine tragende Aufgabe erfüllen, werden in den meisten Fällen Weichhölzer, Spanplatten oder Schichthölzer eingesetzt. Die vier Füße sind bereits Teil des Rahmens. Da sie das einzig sichtbare Element des Skeletts sind, wird auf ihre Gestaltung traditionell großer Wert gelegt. Das zeigt sich beispielsweise in den berühmten Rollen aus Messing, die unter englischen Stilmöbeln zu finden sind. Im nächsten Schritt werden feste Gurte aus Hanf oder Jute auf den Rahmen gezogen. Sie bilden so etwas wie die Muskulatur Deines Ohrensessels. Die nun folgende Polsterung besteht aus einem Schaumstoff mit guter Härteverteilung, der für ein Extra an Komfort zusätzlich mit einer Federkernpolsterung oder Wellenunterfederung versehen werden kann. Zum Schluss wird dem Ohrensessel ein Kleid auf den Leib geschneidert, das fest aufgezogen und mit Polsternägeln oder Tackernadeln fixiert wird.

Stoff oder Leder?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Natürlich gibt es Menschen, die Leder lieben und solche, die es rigoros ablehnen. Aber gerade bei einem Ohrensessel werden althergebrachte Geschmäcker einem erneuten Check unterzogen. Schließlich strahlt kein anderes Möbel eine solche Zufriedenheit aus wie ein Ohrensessel aus Glattleder. Und praktisch ist ein solcher Bezug zudem, da Du jegliche Flecken einfach mit einem feuchten Tuch wegwischen kannst. Und sollte das einmal nicht gelingen – nun, so trägt das doch nur zur wunderbaren Patina Deines Sessels bei. Allerdings verändert Leder im Sonnenlicht die Farbe. Und viele empfinden es als kalt. Glücklicherweise gibt es inzwischen genug Abwechslung, was die Bezüge von Ohrensesseln anbelangt. Einfarbige, blumige, gestreifte und karierte Stoffe aus synthetischen Fasern oder Naturfasern buhlen um Deine Gunst. Dabei gelten synthetische Stoffe als robuster und lichtechter, wohingegen Naturfasern für eine bessere Feuchtigkeitsregelung sorgen. Um die Vorteile beider Arten genießen zu können, setzen die Hersteller deshalb zumeist auf praktische Mischgewebe.

Der Traum vom Leder-Ohrensessel

Ein freundlicher Großvater sitzt entspannt mit einer Tasse Tee in seinem ledernen Ohrensessel vor dem prasselnden Kaminfeuer und erzählt aufgeregten Kindern eine spannende Geschichte. Wahrscheinlich ist es diese oder eine ähnliche Vorstellung, die viele Menschen von einem Ohrensessel aus Leder träumen lässt. Dabei solltest Du jedoch nicht außer Acht lassen, dass Leder ein empfindliches Naturprodukt ist, das etwa dreimal pro Jahr mit einem speziellen Pflegemittel behandelt werden sollte. Generell unterscheidet man zwischen fünf verschiedenen Lederarten: Offenporiges Glattleder wie Anilin ist qualitativ besonders hochwertig, aber auch extrem schmutzanfällig. Semi-Anilinleder ist weniger empfindlich, büßt dafür aber auch einige Komforteigenschaften ein. Nubuk und Rauleder nehmen Körperwärme schnell an und wirken dadurch besonders angenehm. Allerdings nehmen sie im Lauf der Jahre eine leicht speckige Patina an. Gedecktes Glattleder ist komplett beschichtet und dadurch kaum atmungsaktiv. Die geringste Qualität weist so genanntes PU-Leder auf. Es ist nicht atmungsaktiv, bietet keinen Temperaturausgleich, wirkt kalt und reißt schnell.

Relaxen wie ein Lord

Der Ohrensessel – teils auch als Ohrenbackensessel bezeichnet – verdankt seinen außergewöhnlichen Namen seiner eigentümlichen Bauweise. Denn die charakteristischen Polsterungen im Kopfbereich erinnern mit ihrer halbrunden oder ovalen Form an Ohren – und werden von Fachleuten auch als solche bezeichnet. Dabei entwickelte sich dieses markante Merkmal wohl im Großbritannien des 17. Jahrhunderts. In den edlen Privatbibliotheken und Salons der vornehmen Lords und Dukes zog es nämlich ganz beträchtlich. Deshalb rückten sie mit ihren Sesseln nah an das flackernde Feuer im Kamin, wo es jedoch schnell zu heiß wurde. Mit der Erfindung der Ohren lösten sie beide Probleme auf einmal: Zum einen schützten sie vor Zugluft, zum anderen schirmten sie, wenn man den Sessel schräg zum Kamin platzierte, die Hitze des Feuers ab. Gerade die altenglischen Varianten des klassizistischen Georgian-Style wie Chippendale und Sheraton sind noch heute bekannt. Aber auch die originalen Ohrensessel des Biedermeier oder Louis-Seize-Stils sind unter Sammlern beliebt und prägen mit ihrer Optik das heutige Ohrensessel-Design.

Mach es Dir im Sessel gemütlich

Highlight der Gemütlichkeit

Du möchtest einen kuscheligen Ort ganz für Dich allein? Zum ungestörten Relaxen? Dann gibt es nur einen, auf den Deine Wahl fallen sollte: den Ohrensessel. Mit seiner hoch gezogenen Rückenlehne und den charakteristischen Ohren umhüllt er Dich wie in einem behütenden Kokon. So kannst Du Dich fallen lassen und kostbare Ruhe genießen, selbst wenn noch andere Personen im Raum sind.

Stilvoller Eyecatcher

Der Ohrensessel ist ein Statement und kommt mit seinem Leben im Mittelpunkt gut klar. Die markanten Ohren, sein eleganter Schwung und die weiche Linienführung lassen ihn zum Eyecatcher in jedem Zimmer werden. Selbst wenn er sich zum Teamplay mit Sofa und Couchtisch herablässt, dominiert er doch den Raum. Dafür versprüht er aber auch ein wunderbar gemütliches Flair, das Deinem Zuhause eine ganz persönliche Note verleiht.

Mobiler Kombi-Partner

Ein Ohrensessel wirkt - selbst wenn er ganz allein in einem Raum steht. Gemütlicher wird es allerdings, wenn Du ihn mit anderen Möbeln kombinierst. Dabei zeigt sich der Ohrensessel äußerst flexibel und passt sich mit seinem Design und seiner Stellung im Raum ganz Deinen Bedürfnissen an. Selbst wenn Du Dir ein neues Sofa kaufst, kann der Ohrensessel meistens bleiben – notfalls im Schlafzimmer.

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