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Sideboards: Wandelbare Multitalente

Übersetzt bedeutet Sideboard nichts anderes als Ablagefläche (board) an einer Zimmerseite (side). Allerdings sind die wandelbaren Multitalente über diese simple Erklärung längst hinaus. Natürlich dienen sie weiter als begehrter Stauraum und ersetzen heute oftmals die klassische Schrankwand, da sie Räume mit ihrer geringen Höhe nicht so leicht überladen. Aber in modernen Einrichtungen findet man die kleinen Schränke inzwischen auch als Stilelement: Ein Hängemodell in weißer Hochglanzoptik wird vor einer anthrazitfarbenen Wand schnell zum Eyecatcher in einem ansonsten sparsam dekorierten Raum. Auch ein Teakholzschränkchen auf hohen Füßen kann mit extravaganten Beschlägen den Look eines Raumes bestimmen. Generell gilt jedoch, dass Sideboards eher als anpassungsfähige Chamäleons zur Ergänzung der übrigen Einrichtung eingesetzt werden. Bestanden sie früher ausschließlich aus massivem Holz, variieren sie heute stark in Farbe, Material und Design, um sich den verschiedensten Stilen anpassen zu können. Europäische und nordamerikanische Laubhölzer sind weiterhin beliebt, werden nun aber oft lackiert angeboten, gerne in Kombination mit weiteren Materialien wie Glas, Kunststoff oder Metall. Unterschiedliche Farben sorgen hier für Abwechslung und Einzigartigkeit. Du kannst Dich inzwischen auch für technisch aufgerüstete Sideboards entscheiden. Eine Möglichkeit besteht in integrierten Spots oder Lichtleisten, die durch ihre indirekte Beleuchtung eine besonders heimelige Atmosphäre schaffen. Achte aber darauf, dass die Lampen mit moderner LED-Technik ausgestattet sind, damit Du die nächste Strom-Abrechnung nicht fürchten musst. Einen Siegeszug treten zurzeit auch Sideboards an, auf denen Musikanlagen, Fernseher oder DVD-Player teils kabellos abgespielt werden können, während die notwendige Technik im Inneren des kleinen Schranks verschwindet. Damit ist die einstige Ablagefläche an der Zimmerseite perfekt ausgerüstet im 21. Jahrhundert angekommen!

Teamplayer sucht Anschluss

Als klassischer Teamplayer wird ein Sideboard zumeist nicht allein, sondern eher als fehlendes Puzzlestück erworben. Auf diese Art und Weise ergänzt es das Mobiliar in ganz unterschiedlichen Räumen. Ein Modell mit geringer Tiefe hilft, das Chaos im Flur in den Griff zu bekommen. Es bietet genügend Stauraum für Schuhe, Mützen und Schals und kann gleichzeitig als Ablage für Post, Smartphones oder Schlüssel dienen. Im Schlafzimmer finden Wäsche, Socken oder Gürtel Platz in Schubladen und Fächern. Die Oberfläche kannst Du mit Fotos dekorieren oder Du platzierst Schmuck in hübschen Schatullen darauf. Gemeinsam mit einem Tisch und Polstermöbeln vervollständigt der kleine Schrank heute oftmals die Wohnzimmereinrichtung. Mit einem auffälligen Design kannst Du ihn hier ruhig zum Eyecatcher werden lassen. Dafür müssen sich Sofa, Tisch und Tapete dann farblich zurücknehmen. Mit ihrer stark variierenden Optik passen Sideboards heute wirklich zu jedem Einrichtungsstil. Auffällige Holzfurniere wie Wenge oder Nussbaum ergänzen mit ihrem natürlichen Look reduzierte, moderne Styles. Sie harmonieren auch gut mit dem klassischen skandinavischen Stil. Zierliche Sideboards aus dunklem Holzfurnier mit kleinen Füßen kannst Du wunderbar mit dem angesagten Retro-Trend kombinieren. Dahingegen fügen sich rein weiße Schränkchen mit auffälligen, nostalgischen Beschlägen gut in den Landhausstil ein. Eine asiatische Einrichtung verlangt nach einem in Form und Farbe extrem reduzierten Sideboard, wohingegen es beim Kolonialstil gerne aus Holz und mit einer rustikalen Optik versehen sein kann. Am Ende darfst Du Dich dann noch entscheiden, ob Dein neuer Teamplayer mit oder ohne Griffe zu Dir nach Hause kommen soll. So genannte Drucktüröffner reduzieren die Optik rein auf die Form und ergänzen somit vor allem minimalistische Einrichtungen.

Aufbau und Materialien eines Sideboads

Holz oder Holz?

Natürlich kannst Du ein Sideboard aus Kunststoff kaufen. Oder eines aus Metall. Aber die meisten Sideboards werden nach wie vor aus Holz gefertigt. Dabei kannst Du in den meisten Fällen zwischen heimischen Nadelhölzern wie Fichte, Kiefer oder Lärche wählen oder Du entscheidest Dich für eines der exotischen Laubhölzer. Achte aber darauf, dass sich der Rest Deiner Einrichtung in Form und Farbe zurücknimmt, wenn Du einem Sideboard in rötlich schimmerndem Mahagoni, dunklem Palisander oder stark gemasertem Teak den optischen Mittelpunkt überlässt. Neben Modellen aus Massivholz kannst Du Dich auch für preisgünstigere Varianten mit Holzfurnier entscheiden. Oder Du wählst gleich einen farbig lackierten Korpus, bei dem die Holzart nicht ganz so stark ins Gewicht fällt. Hier musst Du Dich dann nur noch entscheiden, ob Du eher eine glänzende oder eine matte Oberfläche bevorzugst. Viele Sideboards bestehen heute auch aus einer Mischung verschiedener Materialien wie Holz und Glas, Lack, Metall oder Kunststoff.

Gezinkt, geschlitzt, gezapft

Die Wertigkeit eines Sideboards spiegelt sich wie so oft im Preis. Dabei spielt zum einen natürlich das Design eine Rolle. Zum anderen geht es um die Qualitätsmerkmale der Herstellung. Gezinkt, geschlitzt, gezapft – lauter handwerklich perfekte Verbindungen, auf die Holzspezialisten stolz sind und die für ein qualitativ hochwertiges Möbel sprechen. Dazu zählen auch ein harmonisches Holzbild auf den Fronten und leichtgängige Schubladen. Ob Du Dich hingegen für geölte, gelaugte oder gewachste Hölzer entscheidest, bleibt Deinem Geschmack überlassen. Die beiden ersteren bleiben offenporiger und sind deshalb fleckanfälliger. Allerdings lassen sich kleine Schäden bei allen dreien durch leichtes Abschleifen und eine Nachbehandlung mit dem entsprechenden Pflegemittel schnell reparieren. Lackierte Oberflächen hingegen sind empfindlicher gegenüber Kratzern. Kleinere Ratscher betupft man mit einem Essig-und-Öl-Mix (1:1), danach wird poliert. Größere aber sind ein Problem. Dabei gibt es durchaus besonders widerstandsfähige Lackierungen, die durch wiederholtes Schleifen und Lackieren entstehen, was extrem aufwendig und deshalb leider kostspielig ist.

Ein Sideboard für jede Gelegenheit

Sideboards gibt es heute nicht nur in vielen verschiedenen Farben und Formen, sondern auch in unterschiedlichen Preiskategorien. Dabei ist das Teuerste allerdings nicht immer das Beste. Vielmehr kommt es darauf an, wofür Du Dein neues Möbel nutzen möchtest. Planst Du, einen Teil Deiner Bibliothek in den Tiefen des Sideboards zu verstauen, solltest Du möglichst auf ein Modell aus Massivholz zurückgreifen, das über ausreichend dicke Einlegeböden verfügt. Gerade bei den extrem breiten Sideboards ist eine Unterteilung im Inneren wichtig, da beispielsweise 19 Millimeter starke Einlegeböden bei einer Länge von mehr als einem Meter kaum noch einer Belastung standhalten. Möchtest Du hingegen Deine Schätze zur Schau stellen, bietet sich ein Sideboard mit offenen Fächern und Glastüren an, damit Du nicht ständig abstauben musst. Achte bei Deiner Wahl auch auf die Oberflächenbeschichtung. Preisgünstige Modelle sind oft nicht lackiert, sondern folienbeschichtet. Benutzt Du eine Schublade häufig, kann es passieren, dass sich die Beschichtung stellenweise löst, was mehr als ärgerlich ist.

Das Sideboard boomt

In den 50er Jahren zog in viele Haushalte zum ersten Mal ein Sideboard ein. Das etwas prüde Möbelstück bezeichnete man damals noch als Anrichte oder Kredenz und platzierte es zumeist im Esszimmer, wo es Geschirr, Besteck und Gläser beherbergte. Besonders fortschrittliche Besitzer nutzten das geräumige Möbel auch, um die gut bestückte Hausbar darin unterzubringen. Allerdings verschenkte das damalige Sideboard mit seinen extrem hohen Füßen sehr viel Stauraum. Erst mit der Flower-Power-Zeit der 70er wurden die Formen und Farben der kleinen Schränke mutiger und progressiver. Kein schicker Haushalt kam damals ohne ein Sideboard aus! Doch im Laufe der folgenden Jahrzehnte verblasste der Stern des kleinen Tausendsassas und er verschwand fast vollständig von der Bildfläche. Erst in den vergangenen Jahren erlebten Sideboards einen neuen Boom. Heute gibt es die vielseitigen Teamplayer in allen erdenklichen Formen und Farben, wobei sehr moderne Modelle meist gar keine Füße mehr besitzen, sondern direkt an die Wand geschraubt werden.

Alles rund ums Sideboard

Viel Stauraum auf wenig Platz

Egal ob klassisch, modern, poppig oder extravagant – Sideboards boomen! Kein Wunder, denn die halbhohen Schränke bieten bei geringem Platzbedarf eine enorme Vielfalt an Stauraum. Mit ihren Schubladen, Fächern, Regalböden und Türen schaffen sie extrem viele Nutzungsmöglichkeiten. Sie helfen Dir dabei, Kleinkram wie CDs, Wäsche oder Zeitschriften zu verstauen. Aber auch Geschirr, Vasen oder Decken finden in ihrem geräumigen Inneren Unterschlupf.

Endlich Platz für Deko!

Als eleganter Cousin der Kommode bietet das Sideboard neben den vielfältigen Stauraummöglichkeiten vor allem eines: die ideale Bühne für Deko. Auf seiner breiten, rechteckigen Oberfläche kannst Du besondere Lieblingsstücke arrangieren, die schönsten Erinnerungen an den vergangenen Urlaub festhalten oder prestigeträchtige Designobjekte zur Schau stellen. Achte darauf, Gegenstände in kleinen Gruppen anzuordnen und sie einem Thema unterzuordnen. So erhältst Du einen stimmigen Look.

Tausendsassa im Raum

Sideboards sind keine Alleinunterhalter. Sie spielen im Team und ergänzen den Style eines Raums, anstatt ihn zu dominieren. Anders als große Möbel benötigen sie keinen festen Stammplatz. Sie passen sich flexibel Deinen Einrichtungsideen an, schmücken sowohl Wohnzimmer als auch Flur, Schlafzimmer oder Bad. Vor allem schlichte Sideboards können gut umziehen und erleichtern Dir, schnell einen neuen Look in Deinem Zuhause zu kreieren.

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