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    Das ist der Unterschied zwischen Sideboards, Kommoden und TV-Schränken

    von KATJA KEWERITSCH - 20.01.2020

    So viele Worte für ein und dasselbe Möbelstück. Oder doch nicht? Lies hier, wie sich Kommode, Lowboard, Anrichte & Co unterscheiden.

    Kommodeninspiration

    Sideboard, Kommode & TV-Schrank: Das ist der Unterschied

    Wie so oft im Leben geht es um das richtige Maß: Sideboards sind eher breit als hoch, Highboards höher als breit und Lowboards sind besonders niedrig, damit der Fernseher darauf passt. Alle miteinander gehören sie zu den Kommoden – genauso wie Vertikos und Anrichten.

    Das bedeutet: Die Proportionen und das richtige Maß bestimmen, um welche Art von Kommode es sich handelt.

    Ob du deine Kommode dann ins Schlafzimmer stellst, ins Wohnzimmer oder Bad und ob du dich für eine Kommode aus Holz, im Landhausstil oder Vintage-Design entscheidest – das alles bleibt deinem Geschmack überlassen.

    Die Kommode – das Schubladenwunder

    Kommode mit Schubladen

    Auch wenn Kommode heute als Oberbegriff für alle möglichen kleinen Schränkchen fungiert – streng genommen verfügt eine Kommode immer nur über Schubladen. Die ersten Modelle entstanden im 18. Jahrhundert und füllten die Lücke zwischen Truhe und Kleiderschrank. Deshalb verstaute man ursprünglich vor allem Kleidung und Accessoires in den Schüben.

    Da es heute aber auch sogenannte Kombi-Kommoden mit Schubladen und Türen gibt, findest du Kommoden inzwischen in nahezu allen Räumen. Bei moebel.de triffst du sie in den Rubriken Wohnen, Flur, Essen, Bad und Schlafen.

    Die Hochkommode – noch mehr Schubladen

    Wie der Name schon sagt, ist eine Hochkommode eher hoch als breit. Bei einer Höhe von 100 cm misst sie meist nicht mehr als 50 bis 60 cm in der Breite. Dafür gibt es reichlich Schubladen für allerlei Krimskrams. Hochkommoden sind ideal für kleine Zimmer, um den Raum nach oben hin zu nutzen.

    Das Sideboard, ein edler Tausendsassa

    weißes Sideboard
    Sideboard aus Holz

    Nur wenige Möbel verbreiten so viel Stil und sind gleichzeitig so nützlich wie ein Sideboard.

    Hinter Türen und/oder in Schubladen kannst du allerlei Nützliches verpacken. Zudem bietet sich die Stellfläche in Höhe von 70 bis 100 cm prima an, um deine Deko-Leidenschaft auszuleben (unsere Ideen dazu kannst du dir in diesem Magazinartikel anschauen).

    Ab einer Breite von 120 cm bezeichnet man eine Kommode als Sideboard. Gängig sind 200 cm. Das bedeutet: Du benötigst viel Stellfläche. Die ist jedoch immer gut investiert – ein Sideboard prägt den Stil eines Zimmers und wertet jeden Raum auf.

    Handlicher Stauraum – dafür steht das Highboard

    Highboard

    Was das Highboard von der Hochkommode unterscheidet? Ein Highboard ist höher (meist zwischen 110 und 130 cm) und flexibler, was die Aufteilung in Schubladen und Fächer angeht. Neben Türen können auch Klappen, offene Regalbereiche und Glaseinsätze Verwendung finden. Ein Highboard ist ein Hybrid aus Kommode und Schrank. Dabei bietet es viel Stauraum bei wenig sperrigen Ausmaßen. 

    Das Lowboard kommt als TV-Schrank zum Einsatz

    TV-Lowboard

    Das Lowboard ist ein Kind unserer Zeit. Es ist ein niedriges Sideboard mit einer Höhe von 25 bis 50 cm und dient in erster Linie der Multimedia-Aufbewahrung. Deshalb wird es auch als TV-Schrank bezeichnet.

    Lowboards kommen oft ohne Rückwand daher, um das Kabelchaos von TV, Receiver & Co besser zu bändigen. Die einzelnen Fächer haben entsprechend der Geräte eine eher geringe Höhe.

    Dafür sind dem Design keine Grenze gesetzt: Schubladen, Türen, Klappen, offene Fächer, Füße, Rollen, Druck-Knopf-Technik, Griffe, hängend an der Wand – alles ist möglich.

    Ein traditionelles Möbel im modernen Design: die Anrichte

    Historisch betrachtet, ist die Anrichte ein Tisch. Auf ihr bereitete ein Diener die Speisen und Getränke für die Herrschaft zu. Erst später entwickelte sich daraus ein halbhoher Schrank mit zwei Türen, der traditionell Tischwäsche und Geschirr verwahrte. Heute bricht man die klassische Aufteilung der Anrichte gerne auf und designt sie mit drei Türen oder zusätzlichen Schubladen, um ihr einen modernen Look zu verleihen.

    Das Vertiko, die vertikale Kommode

    Vertiko Kommode

    Achtung, jetzt kommt der Aha-Effekt: Ein Vertiko ist eine VERTIkalKommode. Ob das Wort wirklich so zusammensetzt wird oder sich doch vom ersten Hersteller, dem Berliner Tischlermeister Otto Vertikow ableitet – egal.

    Eine prima Eselsbrücke ist es allemal. Ein Vertiko ist also eine Kommode mit mehr Höhe als Breite.

    Der Unterschied zum Highboard? Die Front eines Vertikos besteht immer aus zwei Türen und einer bzw. zwei darüber angebrachten Schubladen.

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