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Stühle & Hocker|

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Stühle und Hocker für die Küche

Freischwinger, Klappstühle, Armlehner, Schalenstühle – über ein Dasein als reiner Gebrauchsgegenstand sind die Stubenhocker längst hinweg und stehen heute mit ihrem Design für Deinen ganz persönlichen Einrichtungsstil. Deshalb solltest Du Dir vor der Auswahl neuer Stühle auch Deine Wünsche genau vor Augen führen: Barhocker für den Küchentresen? Esszimmer- oder Küchenstuhl? Die beiden letzteren unterscheiden sich nicht wirklich. Aber in der Küche werden zumeist Stühle aus unkomplizierteren Materialien wie Holz oder Kunststoff bevorzugt, wohingegen im Esszimmer gerne Modelle mit Stoffbezug zum Einsatz kommen dürfen. Als nächstes solltest Du Dich fragen, ob Du einen Stuhl mit oder ohne Armlehne haben möchtest. Dabei solltest Du bedenken, dass gerade hohe Armlehnen eventuell nicht unter den Tisch passen, die Stühle also immer vor dem Tisch stehen und so mehr Raum beanspruchen. Auch benötigen moderne Schalenstühle mehr Platz am Tisch als schmale Hochlehner. Wie sieht es mit dem Material aus? Bevorzugst Du gemütlichen Stoff, edles Leder, unkomplizierten Kunststoff oder natürliches Korbgeflecht? Sollen Deine neuen Stühle jeweils vier Beine haben oder nur eines? Oder präferierst Du Freischwinger? Bedenke auch, dass Esszimmerstühle mit hohen Lehnen zwar besonders herrschaftlich daherkommen, einen Raum aber auch schnell klein wirken lassen können. Am Ende stellt sich natürlich noch die Frage nach dem Design: besonders angesagt sind zurzeit Schalenstühle, egal ob aus Plastik oder mit Stoff bezogen. Aber auch die klassischen Hochlehner mit ihren weich gepolsterten Sitz- und Rückenflächen werden für lange Abende in geselliger Runde gerne genommen. Besonders gemütlich werden sie in Form eines Freischwingers, da sie dem Gewicht des Sitzenden sanft federnd nachgeben.

Kombiniere, was das Zeug hält!

Erlaubt ist, was gefällt. Dieses Motto gilt natürlich für die meisten Aspekte des Einrichtens. Aber gerade in Bezug auf Hocker und Stühle scheint es so aktuell wie nie zuvor. Kaufte man Stühle früher stets in Ensembles zu viert oder sechst, ist diese klassische Herangehensweise heute nur eine von vielen Möglichkeiten. Klar wirken einheitliche Stühle besonders harmonisch. Individueller wird es aber, wenn Du verschiedene Modelle miteinander kombinierst. So könntest Du im Design-Bereich den Eames Plastic Armchair neben den Ameisenstuhl von Jacobsen stellen, während Du auf der anderen Seite des Tisches den Kaffeehausstuhl von Thonet neben dem MR10 Freischwinger van der Rohes platzierst. Das Ganze funktioniert aber auch ohne kostspielige Designerstühle. Du kannst zwei Schalenstühle aus Kunststoff wunderbar mit zwei Modellen aus Holz kombinieren. Oder Du entscheidest Dich für vier Freischwinger in jeweils unterschiedlicher Farbe. Auch die Verbindung von Lederstühlen mit solchen aus dunklem Holz klappt prima und erinnert an den Kolonialstil. Achte nur darauf, dass es ein verbindendes Element zwischen Deinen präferierten Stühlen gibt: Das Modell ist gleich, aber die Farbe variiert. Das Material ist teils gleich (Holzbeine) und teils unterschiedlich (Holz- und Kunststoffsitz). Ein Freischwinger mit Metallgestell und Lederbezug passt unter Umständen nicht so gut zu einem gelben Kunststoff-Schalensitz, wohingegen er wunderbar mit einem Rattanstuhl harmonieren würde, da beide auf Naturmaterialien setzen. Je mehr Du Deine Stühle in den Mittelpunkt rückst, desto zurückhaltender sollten der Tisch sowie der restliche Raum daherkommen. Andererseits gilt, wie gesagt: Erlaubt ist, was gefällt. Und wenn Du es quirlig und bunt liebst – dann ist eben das das verbindende Element.

Stühle und Hocker: Aufbau und Materialien

Ein Stuhl – viele Materialien

DAS Material aus dem DER Stuhl besteht – das gibt es heute gar nicht mehr. Am häufigsten wird zwar nach wie vor Holz eingesetzt. Aber gerade Kunststoff boomt zurzeit, in erster Linie in Form der schwer angesagten Schalensitze. Darüber hinaus spielt Metall eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Stühlen. Vor allem Freischwinger, aber auch Kunststoff-Modelle gibt es mit einem Metall-Unterbau aus einem oder vier Beinen. Hinzu kommen natürlich noch die unterschiedlichen Bezugsmaterialien: verschiedenste Stoffe, Leder oder gleich ein ganzer Sitz aus Rattan. Bedenke bei Deiner Wahl, dass Stühle aus Kunststoff, Holz oder mit einem Glattlederbezug pflegeleichter sind als stoffbezogene Modelle. Vor allem, wenn die Stühle in der Küche stehen sollen oder in Deinem Haushalt kleine Kinder oder Tiere leben, solltest Du auf die Reinigungsmöglichkeiten Deiner neuen Mitbewohner achten. Auch die Haltbarkeit spielt natürlich eine Rolle. Dabei gilt: Ein Gestell aus Metall oder Holz hält oftmals wesentlich länger als ein Unterbau aus Kunststoff.

Ideale Verhältnisse

Wie man sich setzt, so isst man. Oder so arbeitet man (hier findest du nämlich schöne Alternativen zu den üblichen Drehstühlen fürs Büro). Oder so unterhält man sich. Da Stühle heute mehr ein Statement des persönlichen Geschmacks als ein rein pragmatisches Möbelstück sind, vergisst man neben der wichtigen Optik manchmal ihre eigentliche Funktion: Sie sollen uns bequem sitzen lassen. Dafür ist es notwendig, dass der Abstand zwischen Tischplatte und Sitzfläche nicht weniger als 26 Zentimeter und nicht mehr als 30 Zentimeter beträgt. Als ideal gilt eine Differenz von 28 Zentimetern. Damit alle in Ruhe essen können, benötigst Du pro Stuhl 45 Zentimeter plus 20 Zentimeter zum nächsten Tischpartner. So klappt es dann auch mit der nötigen Ellenbogenfreiheit für jeden. Armlehnen empfinden viele Menschen als angenehm. Nicht nur, um sich darauf abzustützen, sondern auch weil sie ihnen einen eigenen, abgeschirmten Platz sichern. Dasselbe gilt für hohe Lehnen. Die tragen allerdings zudem zu einem bequemen Sitzen bei, da Du Dich vollständig an ihnen anlehnen kannst.

Versuch’s mal mit Gemütlichkeit

Das Tüpfelchen auf dem i sind auch bei Stühlen oftmals die Accessoires. Mit einem flauschigen Fell, einer kuscheligen Decke oder einem gemütlichen Kissen pimpst Du Deine Sitzmöbel nicht nur, Du schaffst auch neue Wohlfühloasen. Wenn Du Deine Sitzkissen im Freien verwenden möchtest oder kleine Kinder oder Tiere in Deinem Haushalt leben, sollten die Bezüge in jedem Fall abnehmbar und waschbar sein. Achte auch auf die genaue Größe: Zu breite Sitzkissen wirken schnell fehlplatziert und verrutschen leicht. Einige Hersteller bieten auch passgenaue Kissen zu ihren Stühlen an. Vor allem bei Kunststoffsitzen solltest Du Dich für Sets mit Bindebändern entscheiden. Sonst rutschst Du ständig hin und her. Sitzkissen machen es Dir aber nicht nur bequem. Sie helfen Dir auch, einen harmonischen Look zu schaffen, gerade wenn Du Dich für verschiedene Stuhl-Modelle entschieden hast. Außerdem lassen sie sich schnell austauschen, sodass Du ohne großen Aufwand immer wieder einen neuen Style kreieren kannst.

Der Stuhl: Königsdisziplin der Designer

Der erste Stuhl im heutigen Sinn, also mit vier Beinen und einer Lehne, war der Thron ägyptischer Pharaonen. Von ihm blickten sie auf ihr stehendes oder kniendes Volk herab. Erst im Mittelalter kamen dann Schemel und Hocker in Mode. Aber es sollte noch viel Zeit vergehen, bis der Entwurf eines Stuhls zur Visitenkarte jedes Designers wurde. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts erfand Michael Thonet in Wien eine Technik, um Rundhölzer so zu biegen, dass man daraus erschwingliche Kaffeehausstühle in großer Zahl herstellen konnte. Seine Nr. 14 mit der doppelt geschwungenen Rückenlehne war ein Megaseller und gilt heute als erste Stuhl-Ikone der Designgeschichte. Berühmte Entwürfe wie der Ameisenstuhl von Arne Jacobsen, der Panton-Chair (erster Freischwinger aus Kunststoff) von Verner Panton oder der Plastic Armchair von Charles und Ray Eames folgten. Gerade letzterer übt zurzeit großen Einfluss auf bestehende Trends aus: mit seinem Design ist er das Vorbild der wahnsinnig angesagten Schalenstühle.

Ein Stuhl für jeden Wohnbereich

Küchenstühle

Schon seit Großmutters Zeiten ist es in der Küche immer am gemütlichsten: Leckerer Essensduft zieht verlockend durch den Raum und beim gemeinsamen Schneiden und Kochen quatscht es sich nochmal so gut. Falls Deine Küche also groß genug ist, solltest Du unbedingt einen Tisch und Stühle mit einplanen. Die behagliche Atmosphäre mit den wunderbaren Küchengesprächen kommt dann schon von ganz allein.

Esszimmerstühle

Egal ob beim romantischen Abendessen zu zweit oder beim Brunch mit Familie und Freunden – es gibt immer wieder Gelegenheiten, zu denen man lange und bequem am Esszimmertisch sitzen möchte. Deshalb sollten die Stühle dort unbedingt stylish sein und zum restlichen Look passen. Aber fast noch wichtiger ist der Komfort: Ein Mangel auf diesem Gebiet zeigt sich nämlich an den Rückenschmerzen des nächsten Tages.

Barhocker

Früher traf man sie eher in Kneipen, heute kommen sie zu uns nach Hause: Barhocker. Gerade in modernen Küchen finden sich oft praktische Tresen, an denen Du snacken oder einen Kaffee trinken kannst. Die dazugehörigen Barhocker verschwinden bei Nichtgebrauch einfach unter dem hohen Tisch und sparen damit Platz. Außerdem stehen sie nicht im Weg herum und lassen Dir genug Raum zum Werkeln.

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