von LAURA LEMM - 15.01.2022
Ihr liebt es eure Wohnung zu dekorieren, aber trotzdem wird das Endergebnis nie so, wie ihr es euch vorgestellt habt? Wir verraten die größten Fehler beim Umgang mit Deko-Artikeln und wie ihr sie vermeidet.
Den ersten Fehler beim Dekorieren beginnen die meisten schon beim Einkaufen. Wer sich im Vorfeld nicht überlegt, welchen Look er einschlagen möchte, der wird beim Shopping schnell überfordert sein und mehrere Stile miteinander verbinden.
Für einen harmonischen Gesamt-Look empfehlen wir, sich genau zu überlegen, welchen Raum man wie gestalten möchte und was man dafür braucht und was nicht.
Die Wohnung ist perfekt eingerichtet, aber quietschbunte Spüllappen, bedruckte Spülmittelflaschen und unschöne Schneidebretter stören das Gesamtbild? Kein Problem.
Spüli und Seifen einfach in neutrale Pumpflaschen umfüllen, für Lebensmittelpackungen schöne Vorratsdosen kaufen, Geschirrtücher in gedeckten Farben kaufen und Schneidebretter gibt es zum Beispiel in neutraler und moderner Mamor-Optik. So machen auch Alltagsgegenstände ganz schön was her.
Wie bei vielem im Leben, gilt auch für die Deko: Weniger ist mehr. Zu viel Deko lässt eine Wohnung schnell wie ein Ramschladen aussehen.
Ein schöner Teppich, ein paar pflegeleichte Zimmerpflanzen, Bilder an den Wänden und Kissen aus verschiedenen Materialien bilden die Basis. Dazu noch ein paar besondere und persönliche Details ergänzen – das reicht meist.
Wer sich Mühe mit der Deko gibt, hat nichts davon, wenn Kabelsalat herumliegt und die Wandregale unaufgeräumt sind.
Spezielle Deko-Körbe, in denen man herumliegende Kabel oder anderes Chaos verschwinden lassen kann, findet ihr zum Beispiel auf moebel.de.
Übrigens: Sie sind nicht nur praktisch, sie machen auch optisch ganz schön was her.
Möbel und Accessoires sollten nicht Ton in Ton daherkommen, sonst entsteht schnell ein Einheitsbrei. Entscheidet man sich dagegen für zu viele Farben, wirkt es chaotisch.
Unser Tipp: Sucht euch im Vorfeld eine Farbfamilie aus und kauft Möbel und Deko in verschiedenen Farbabstufungen. So wirkt das Konzept stimmig und trotzdem nicht langweilig.
Wer nicht in Bahnhofshallenatmosphäre leben will, sollte die Deckenleuchte nur gelegentlich anschalten und sich im Alltag auf Steh- und Tischleuchten konzentrieren. Indirektes und gedämpftes Licht sorgt für eine gemütliche Atmosphäre und gibt dem Raum mehr Tiefe. Wer es gerne hell mag, kann verschiedene kleine Lichtquellen miteinander kombinieren.
Wenn man sich die Wohntrends ansieht, kommt man an Ultraviolett, Roségold, Samt und Ethno-Mustern nicht vorbei. Daran kann man sich beim Wohnung dekorieren wunderbar orientieren.
Aber Achtung: Trends wechseln jedes Jahr. Wer sich also zu stark auf sie fokussiert, bekommt keine persönliche Einrichtung hin und muss im Zweifel doppelt zahlen, wenn man sich im nächsten Jahr wieder neu einrichtet. Sinnvoll ist es deshalb, sich auf zeitlose Basics zu konzentrieren – vor allem bei den kostspieligen Anschaffungen, wie dem Bett, Sofa oder Wandschrank. Hier kann man gut auf Naturtöne wie Weiß, Grau oder Schwarz zurückgreifen. Vasen, Teppiche, Kissen, Bilderrahmen oder Lampen können dagegen moderne Akzente setzen. Dabei immer dem eigenen Stil treu bleiben.