Trends

Wohnstil: Ethno-Look

von Laura Drühe

Die ganze Welt bei dir zu Hause! Mit ausgewählten Accessoires im Folklore-Stil entsteht der derzeit angesagte Ethno-Look.

Wenn wir reisen, lassen wir uns gern inspirieren. Von den unterschiedlichsten Kulturen und Traditionen, Lebensstilen und Gebräuchen. Und genau diese Wanderlust prägt den Ethno-Look, der stets so wirkt, als hätte man Souvenirs von zahlreichen Reisen in die unterschiedlichsten Regionen dieser Welt mit nach Hause gebracht. Und als würde man nun das Schönste aus allen Kontinenten daheim zu einem ganz eigenen Wohnstil zusammensetzen.

Die Abkürzung Ethno stammt von der griechischen Lehre der Ethnologie, die Völker und Kulturen auf der ganzen Welt erforscht. Die Rückbesinnung auf traditionelle Werte, die Liebe zur Natur sowie die Wertschätzung volkstümlichen Handwerks stehen bei diesem Wohnstil im Vordergrund, der zurzeit – ähnlich wie der Folklore-Trend in der Mode – sehr beliebt ist.

Das zeichnet den Ethno-Look aus

Ein Acapulco-Chair mit buntem Kissen, Kelim, Korb als Blumentopf und flachen Körben als Wanddeko
Bunt gemusterte Heimtextilien, Wandteller, Korbgeflechte und coole Acapulco-Chairs prägen den Ethno-Look.
Foto: Home 24

Charakteristisch für den Ethno-Look sind markante Farben und Muster. Warme Erdtöne, die in Form größerer Möbelstücke für Ruhe im Raum sorgen, treffen auf Wohnaccessoires in leuchtenden Gewürzfarben wie Curry, Chili und Zimt. Kräftige Blau- und Metallictöne sowie einzelne Neontupfer setzen coole Akzente. Und der klassische Schwarz-Weiß-Mix schenkt dem kunterbunten Look einen Hauch Klassik. Daneben spielen Muster, aufwändige Stickereien und Häkeloptiken eine große Rolle. Vor allem geometrische Ikat-Muster finden sich häufig auf Heimtextilien wie Poufs, Teppichen (auch als Wandbehang!), Plaids und Kissen. Apropos Kissen: Die sind für den Ethno-Look besonders wichtig – sei es in Form von großen Bodenkissen oder vielen kleinen Kissen, die auf dem Bett oder Sofa verteilt werden – gerne mit Bommeln, Fransen oder Troddeln.

Dem Ethno-Look liegt eine tiefe Erdverbundenheit zugrunde – klar, dass hier weitestgehend natürliche Materialien wie Leder, Holz, Korbgeflecht, Baumwolle und Leinen verarbeitet werden. Weitere Key-Pieces: verzierte Beistelltische aus Holz, karibische Korbwaren, Acapulco-Chairs, orientalische Webmuster, gehämmerte Metalltabletts mit bunten Teegläsern sowie allerlei Dekofiguren – seien es Nachbildungen von mexikanischen Totenköpfen, argentinischen Büffelschädeln, afrikanischen Kriegern oder Steppentieren.

Folklore und Minimalismus? Das geht!

Damit der Look nicht zu wild gemixt wirkt, solltet ihr nur eine Stilregel beachten: Versucht dem Ganzen ein Oberthema zu geben. Bleibt also entweder einer Farbwelt oder einem bestimmten Muster treu. Generell solltet ihr maximal drei Farbtöne in einem Zimmer kombinieren, sonst fühlt ihr euch schnell wie in der Villa Kunterbunt. Am besten funktioniert der Look mit einem Mix aus klaren Linien, folkloristischen Statement-Accessoires und Farbakzenten.

Im Aufmacher: alle Produkte über WestwingNow. Foto: WestwingNow

Ähnliche Artikel

Kommentare

0
Loading...