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Orientteppiche

Orientteppiche – Morgenländisches Kunsthandwerk in Vollendung

Echte Orientteppiche sind Kunst zum Wohnen, ebenso wertvoll wie Originale der bildenden Künste. Entsprechend hochpreisig ist das handgefertigte Luxusgut, vor allem wenn es historischen Ursprungs ist oder aus Seide geknüpft wurde. Orientteppiche verleihen jedem Raum ein orientalisches Ambiente und harmonieren besonders gut mit massiven Kommoden und großem Wohnzimmerschränken mit rustikalem Flair. Jeder Orientteppich ist ein Unikat und wird, traditionellem Handwerk gemäß, in Manufakturen oder von Nomaden produziert. Die Kunsthandwerker verarbeiten zumeist Schafswolle, verwenden für exquisite Wandteppiche aber auch Seide oder Kaschmir. Grundsätzliches über Orientteppiche Einige der Designs sind so alt wie die Knüpfkunst an sich. Seit Jahrhunderten werden von Nomaden oder in bestimmten Regionen unverändert althergebrachte geometrische, florale oder figürliche Muster geknüpft. Deshalb werden die Kunstwerke nach Regionen benannt, in denen das jeweilige Design üblicherweise Verwendung findet. Fast allen Orientteppichen gemeinsam ist die Unterteilung in die umrahmende Bordüre und das Medaillon im Inneren. Woher stammen Orientteppiche? Vermutet wird, dass sie ursprünglich zuerst von den Nomaden Zentral- und Mittelasiens aus Schafswolle, Ziegen- und Kamelhaar geknüpft wurden. Der älteste Fund belegt diese Kunst für das fünfte vorchristliche Jahrhundert. Im Mittelalter brachten Kreuzritter die ersten Orientteppiche nach Mittel- und Westeuropa. Mit dem Aufkeimen der Kolonialzeit gelangten die Erzeugnisse morgenländischer Handwerkskunst als kostbare Geschenke an hochrangige Persönlichkeiten nach Europa. Erst während der Blüte der Kolonialzeit wurden sie hier in großem Stil zur gehobenen Handelsware. Wie entstehen Orientteppiche? Zunächst wird ein Kelim gewebt, ein aus Kette und Schuss bestehendes Flachgewebe aus Wolle, Baumwolle oder Seide. In Manufakturen wird dieses Gewebe in einen vertikalen Knüpfstuhl mit Walzen gespannt, mittels dessen auch großformatige Stücke gefertigt werden können. Nomaden erzeugen ihre Teppiche in horizontalen Knüpfstühlen, die lediglich begrenzte Formate zulassen. Bestandteil der größeren Teppichmanufaktur ist die Färberei, in der die Fasern mit natürlichen oder synthetischen Farbstoffen behandelt werden, bevor sie zur Weiterverarbeitung gelangen. Die Knüpferinnen – Knüpfen ist in solchen Regionen reine Frauenarbeit – beginnen von unten mit der ersten Knotenreihe, ziehen anschließend einen Schussfaden darüber, klopfen ihn fest und knüpfen die nächste Reihe. In mitunter monatelanger Arbeit entsteht der Orientteppich, dessen Enden durch einen gewebten Rand gesichert werden. Die typischen Fransen sind die verknoteten Kettfäden des Grundgewebes. Da beim Knüpfen keine einheitliche Oberfläche entsteht, nimmt sich danach der Schermeister des Exemplars an: Seine Aufgabe ist es, den Flor auf eine Länge zu schneiden. Zum Schluss folgen mehrere Reinigungs- und Spülgänge, um lose Fasern, Schmutz sowie Farbüberschüsse zu beseitigen und um Farb- oder Glanzeffekte zu erzielen. Woran ist die Qualität eines Orientteppichs zu erkennen? Die Güte eines Knüpfteppichs ist der Knotendichte zu entnehmen: Die preiswertesten Stücke sind grob oder sehr grob geknüpft, sie zählen zwischen 15000 und 60000 Knoten pro Quadratmeter. Mittelfeine oder feine Ware verfügt über 60000 bis zu 200000 Knoten, sehr feine oder selten feine Exemplare weisen zwischen 200000 und mehr als 400000 Knoten pro Quadratmeter auf. Je dichter ein Orientteppich gearbeitet ist, desto fester wirkt das Gewebe und desto langlebiger ist es.

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