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Berberteppiche - Teppiche mit internationaler Geschichte

Berberteppiche sind relativ preisgünstig und fügen sich, einfarbig oder allenfalls dezent gemustert, nahtlos in jedes Interieur ein – besonders unterstützen sie Einrichtungsstile, die ihre Wirkung durch den Einsatz natürlicher Materialien erzielen. Aus Schurwolle gefertigte Modelle eignen sich ausgezeichnet, um fußkalte Böden zu isolieren: Berberteppiche erreichen eine Stapelhöhe von bis zu vier Zentimetern. Woher stammen Berberteppiche? „Berber“ ist ein Sammelbegriff für die Ureinwohner Nordafrikas, vor allem Marokkos. Die meisten Berber, die sich selbst allerdings nicht so nennen, sondern ihre eigenen Stammesbezeichnungen bevorzugen, leben sesshaft als eigenständige Volksgruppen. Die mittlerweile einzige Ausnahme ist das nach wie vor nomadisch lebende Volk der Tuareg. Seit jeher fertigen Nomaden Teppiche und andere Textilien, die sie für ihren täglichen Bedarf benötigen. Auf diese Weise haben sich sowohl Orient- als auch Berberteppiche entwickelt. Die Völker Nordafrikas waren im Laufe ihrer Geschichte diversen kulturellen Einflüssen ausgesetzt – zuletzt durch die französische Kolonialherrschaft. Anders als die Designs der Orientteppiche, deren Muster sich seit etwa 2000 Jahren kaum verändert haben, unterscheiden sich die Entwürfe der Berber nicht nur untereinander stark, sondern sie haben über die Jahrhunderte zahlreiche Abwandlungen erfahren. Wie sehen Berberteppiche aus? In Deutschland werden zumeist aus Marokko stammende Berberteppiche verkauft, die einfarbig in Wollweiß gehalten, meliert oder mit zarten geometrischen Mustern in sehr hellem Braun oder lichtem Grau versehen sind. Der Inbegriff des Berberteppichs ist hierzulande der hochflorige, sahnefarbene Schurwollteppich. Eigentlich repräsentiert diese durchaus authentische Variante lediglich einen Bruchteil des gesamten Repertoires, nämlich eines von mehreren im Atlas gebräuchlichen Designs. Die langflorigen Teppiche des Hochlands sind keineswegs alle einfarbig, es gibt sie in kräftigen Tönen, kontrastreich oder mit sanften Farbverläufen. Im Tiefland werden die Berberteppiche zumeist hochflorig geknüpft, die dortigen Modelle erinnern in Farbgebung, Beschaffenheit und Musterung mitunter an Orientteppiche. Was sie von jenen unterscheidet, ist die Asymmetrie des Medaillon-Motivs oder das Ausgreifen der Bordüre, worin das Innenfeld beinahe verschwindet. Andere Berberteppiche besitzen weder Rahmen noch Medaillon, sondern sind abstrakt geometrisch oder kurvenlinear gemustert, weshalb sie sehr modern wirken und gut zum minimalistischen Einrichtungsstil passen. Material, Qualität und Pflege hochfloriger Berberteppiche Um ihrem Zweck – der Wärmeisolierung – zu entsprechen, wurden und werden die flauschigen Berberteppiche aus Schurwolle geknüpft. Mittlerweile sind allerdings auch kostengünstige Kunstfasern gebräuchlich. Die Güte der in familiärer oder manufaktureller Handarbeit erzeugten Stücke ist an den Knoten zu erkennen: Die Qualitätsbezeichnungen „simple“ (einfach), „double“ (doppelt) oder „triple“ (dreifach) geben an, wie viele Fasern jeder Knoten enthält. Ein einfach geknüpfter Teppich ist lockerer gearbeitet und deshalb preiswerter als ein Stück mit doppeltem oder sogar dreifachem Knoten. Je dichter das Gewebe, desto robuster und langlebiger ist es. Berberteppiche können mit dem Staubsauger behandelt werden, um oberflächlichen Schmutz zu entfernen. Ab und zu lohnt es sich, Großmutters Teppichklopfer zu benutzen, damit Kette und Schuss wieder staubfrei werden.

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