Der perfekte Putzplan für ein ordentliches Zuhause

Von Katja Keweritsch

Mit einem guten Plan gestaltest du den Haushaltsputz nicht nur übersichtlich, sondern auch abwechslungsreich. Da macht Putzen fast Spaß.

So erstellst du einen Putzplan

Es ist ein bisschen wie früher in der Schule. Denn: Ein Putzplan ähnelt einem Stundenplan. Du trägst einfach für jeden Tag Putzaufgaben ein, die jeweils einem Bewohner zugeordnet werden (auch Kinder können schon zu ihrem Alter passende Aufgaben übernehmen!). Da nicht alles jede Woche gereinigt werden muss, hilft es, Putzpläne für unterschiedliche Zeiträume anzufertigen: täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich und jährlich.

Tipp: Richte am Samstag einen Swing-Day ein. Neben den täglichen Putzjobs erledigst du dann zusätzlich eine Aufgabe aus dem Monatsplan und alle vier Wochen zusätzlich eine aus dem Vierteljahresplan. So bekommst du alles ganz leicht organisiert. Übrigens: Der Sonntag bleibt natürlich frei!

Was du täglich machen solltest

Betten machen - hat Mama schon gepredigt und Recht hatte sie. Ein gemachtes Bett entspannt schon beim Hinschauen und übt eine wahnsinnig aufgeräumte Stimmung auf den ganzen Raum aus. Außerdem ist es herrlich, sich abends in ein gemachtes Bett zu kuscheln. Gönn dir diese Freude! Außerdem solltest du täglich morgens die gröbste Unordnung beseitigen. Nimm dir dafür 15 Minuten für einen Rundgang durch dein Zuhause. Dabei sortierst du schmutzige Kleidung in den Wäschekorb ) und legst die restlichen Klamotten zurück in den Schrank. Waschmaschine oder Trockner anstellen. Danach räumst du in jedem Raum alle herumfliegenden Sachen an ihren Platz. Tipp: Körbe und hübsche Boxen sind prima Aufräumhelfer. Deck dann noch den Frühstückstisch ab, pack das Geschirr in die Spülmaschine und wisch sowohl einmal über den Tisch als auch über die benutzten Küchenarbeitsflächen. Fertig!

Wöchentliches Haushalts-To-Do

Hier geht es vor allem um Küche und Bad. Du kannst die anstehenden Aufgaben dabei auf unterschiedliche Tage verteilen (z.B. Badewanne putzen immer dienstags, Dusche immer donnerstags) oder du nimmst dir für einen Tag gleich mehr vor (z.B. freitags Badezimmer komplett putzen). In jedem Fall sollten Küche und Bad einmal pro Woche gründlich gereinigt werden. Zusätzlich solltest du einmal wöchentlich staubsaugen und die Böden feucht wischen, deine Pflanzen gießen, in jedem Zimmer staubwischen sowie Bettwäsche und Handtücher wechseln. Aber: Natürlich hat jeder ein anderes Sauberkeitsempfinden. Und: Sicher wird es in einem Zuhause mit Kindern und Haustieren schneller schmutzig als in einer Single-Wohnung. Wie häufig du die einzelnen Aufgaben einplanst, musst du deshalb selbst entscheiden. Wichtig: Finde einen Rhythmus für das Putzen - und halte dich daran.

Dinge, die einmal im Monat zu reinigen sind

Für diese Extra-Aufgaben ist der Frühjahrsputz ideal. Vielleicht magst du ihm noch einen Herbstputz folgen lassen, wenn du es gerne das ganze Jahr über so richtig sauber hättest.

  • Vorhänge waschen und Rollos abstauben

  • Teppiche reinigen (lies hier, wie du Hundehaare und Katzenhaare am besten entfernst)

  • Gefriertruhe abtauen (schon eine Eisschicht von einem Zentimeter verdoppelt den Stromverbrauch des Geräts)

  • Lüftungsgitter von Kühl- und Gefrierschränken entstauben, damit die Luft wieder richtig zirkulieren kann (treibt sonst die Stromkosten in die Höhe)

  • Schränke von außen und innen abwischen

  • Bücher abstauben

  • Armaturen entkalken

  • Kleiderschrank ausräumen und auswischen, Klamotten aussortieren (tolle Kniffe verraten wir in diesem Artikel)

  • Türblatt und –zarge säubern, Fußleisten abwischen

  • Matratze lüften, Bezüge waschen

  • Filter der Dunstabzugshaube reinigen (meist kannst du sie problemlos in die Geschirrspülmaschine stellen)

Darum solltest du dich vierteljährlich kümmern

Wie wäre es, wenn du dir die folgende Liste aufteilst? Ein Drittel könntest du stets im Januar, April, Juli und Oktober erledigen. Das nächste Drittel im Februar, Mai, August und November und das letzte Drittel immer im März, Juni, September und Dezember. Auf diese Weise stehst du nicht vor einem Berg an Putzaufgaben, sondern näherst dich auch ungeliebten Tätigkeiten häppchenweise. Zudem sieht es bei dir immer sauber und ordentlich aus. Denn: Du bleibst die ganze Zeit am Ball!

  • Fenster putzen (lies dazu unsere Profi-Tipps)

  • Bilderrahmen und Deko abwischen

  • Vorratsschränke aussortieren und säubern

  • Besteckschubladen reinigen

  • Backofen putzen (hier verraten wir die besten Putz-Tipps)

  • Duschvorhang und Sofakissen waschen

  • Alle Lampen putzen

  • Bettrahmen und –kasten abwischen

Was beim Großreinemachen nur ein- bis zweimal jährlich an der Reihe ist

Für diese Extra-Aufgaben ist der Frühjahrsputz ideal. Vielleicht magst du ihm noch einen Herbstputz folgen lassen, wenn du es gerne das ganze Jahr über so richtig sauber hättest.

  • Vorhänge waschen und Rollos abstauben

  • Teppiche reinigen (lies hier, wie du Hundehaare und Katzenhaare am besten entfernst)

  • Gefriertruhe abtauen (schon eine Eisschicht von einem Zentimeter verdoppelt den Stromverbrauch des Geräts)

  • Lüftungsgitter von Kühl- und Gefrierschränken entstauben, damit die Luft wieder richtig zirkulieren kann (treibt sonst die Stromkosten in die Höhe)

  • Schränke von außen und innen abwischen

  • Bücher abstauben

  • Armaturen entkalken

  • Kleiderschrank ausräumen und auswischen, Klamotten aussortieren (tolle Kniffe verraten wir in diesem Artikel)

  • Türblatt und –zarge säubern, Fußleisten abwischen

  • Matratze lüften, Bezüge waschen

  • Filter der Dunstabzugshaube reinigen (meist kannst du sie problemlos in die Geschirrspülmaschine stellen)

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