Wohnbasics

So geht’s richtig: den Kleiderschrank aufräumen

von Christiane Tillmann

Kleiderschrank aussortieren und aufräumen leicht gemacht: Mit unseren ganz einfachen Basis-Tipps bekommst du Platz im Schrank – versprochen!

Die neue, wahnsinnig coole Kollektion ist da, aber dein Schrank platzt bereits jetzt aus allen Nähten? Dann wird es höchste Zeit, dir Gedanken um die Ordnung im Kleiderschrank zu machen – schließlich brauchen deine neuen Shopping-Schätze ja ein adäquates Plätzchen.

Schritt 1: Aussortieren und Platz schaffen

Traurig aber wahr: Wer nicht in einem Schloss wohnt und zufälligerweise den Westflügel als begehbaren Kleiderschrank nutzen darf, der muss zuerst Raum schaffen, bevor Neues einziehen darf. Heißt: Es liegt Arbeit vor dir, denn zuerst musst du alles, was überflüssig ist, aussortieren. Nimm dir also genügend Zeit für die Aufräumaktion und bring dich in die richtige Stimmung. Vergiss nicht: Alles, was wegkommt, macht Platz für etwas Besseres. Du optimierst also nicht nur deinen Stauraum, sondern auch deinen Style.

Beim Sortieren helfen am Anfang zwei grundsätzliche Fragen:

  1. Passt mir das Ding überhaupt? (nicht mogeln, wir wollen ja besser werden!)
  2. Wie lange habe ich das entsprechende Kleidungsstück schon nicht mehr getragen?

Auf diese Art und Weise verabschieden sich schon mal eine ganze Menge überflüssiger Modeartikel. Hast du die in einem ersten Step aussortiert, kommt die Emotion dazu:

  1. Wie fühle ich mich, wenn ich diesen Pulli oder jenen Rock trage?
  2. Bin ich das überhaupt noch?

Falls nicht: Au revoir! Ab in die Tüte. „Weißt-nicht-so-genau“-Teile gehen in eine Kiste und ziehen dann in den Keller. Vermisst du sie nach einem halben Jahr immer noch nicht (Saison-Artikel mal ausgeschlossen), wandert auch die Kiste weg. Vorsicht! Nicht mehr in die Kiste gucken, sonst wirst du am Ende doch wieder schwach. Aussortiertes wandert entweder auf den Flohmarkt oder – wenn du noch Gutes mit deiner Aktion tun möchtest – als Spende an eine gemeinnützige Institution.

Schritt 2: Tipps zur Selbstorganisation

Du hast aussortiert und kannst jetzt ein Echo in deinem Kleiderschrank erzeugen? Prima, denn das ist die perfekte Basis für unseren zweiten Schritt: die Selbstorganisation. Schließlich soll es ja in einem halben Jahr nicht schon wieder wie vorher in deinem Kleiderschrank aussehen, oder? Dazu gilt eine eigentlich ganz simple Master-Regel: Du musst alles, was in deinem Schrank liegt, auf einen Blick sehen. Nur so wirst du nichts doppelt kaufen und die Dinge, die du besitzt, auch wirklich regelmäßig tragen.

Bedeutet: Alles muss einen festen Platz haben und zwar nicht als Teil eines Klamottenhaufens. Entwickele dazu ein eigenes Ordnungsschema nach deinen Bedürfnissen. Hängst du deine Kleidung gern, kannst du sie zum Beispiel nach Farben, Produkt oder – für die fortgeschrittenen Fashionistas – als Outfit zusammenhängen. Auch für Stapler macht das Konzept Sinn.

Manchmal bietet es sich an, zu rollen statt zu falten. Vielreisende schwören aufs Rollen, da es Knickfalten vermindert und Platz spart.

Im Aufmacher: Bunter Kleiderhaufen. Foto: Shutterstock/ luanateutzi

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