Stimmungsvolles Leuchten: 5 Ideen für eine gemütliche Wohnzimmerbeleuchtung

Von Katja Keweritsch

Wenn es draußen dunkel wird, machen wir es uns drinnen mit schummerigen Lampen und heimeligen Lichtinseln gemütlich.

Stimmungsvolles Licht im Wohnzimmer

Unsere Tipps für die ideale Beleuchtung für dein Wohnzimmer

Gibt es so etwas überhaupt? Die ideale Beleuchtung? Schließlich sind alle Räume anders, hat jede Lampe ihren eigenen Stil. Stimmt. Aber das Prinzip ist das gleiche – egal, ob du in einem Schloss oder einer WG lebst.

Und das Prinzip lautet: Jedes Zimmer benötigt drei Lichtquellen. Ein helles Allgemeinlicht, um den Schmutz beim Saubermachen zu erkennen. Ein Akzentlicht zum Lesen oder Arbeiten. Plus ein Stimmungslicht für die ruhigen Momente. Kombinierst du diesen Mix zusätzlich mit einer Kombi aus direkter und indirekter Beleuchtung, wirst du dich in jedem deiner Räume wohlfühlen. 

Lichtinseln sorgen für Atmosphäre

Stehlampe Woodo als Lichtinseln

Ein komplett hell ausgeleuchteter Raum wirkt so heimelig wie eine Arztpraxis. Damit es gemütlich wird, sollten kleinen Lichtinseln schwächer beleuchtete Zonen entgegen gestellt werden.

Denn mit der Beleuchtung verhält es sich wie sonst auch im Leben: ohne Schatten kein Licht. Stell dir eine hübsche Dekolampe ins Fenster, befestige eine Lichterkette am Sideboard und sorge für helles Leselicht an deinem Lieblingssessel. Der Rest des Wohnzimmers darf sich in stimmungsvolle Schatten hüllen. Durch dieses Wechselspiel von Hell und Dunkel, gewinnt ein Raum Tiefe - und ganz viel Gemütlichkeit.

Unsere Deko-Lichter

Mit indirektem Licht zu mehr Gemütlichkeit

Stehlampe Kabu für indirektes Licht

Indirektes Licht funktioniert prima als stimmungsvolle Hintergrundbeleuchtung. Es ist weich, unaufdringlich und wirft kaum Schatten. Zudem verteilt es sich gleichmäßig im Raum und zaubert im Nu eine heimelige Atmosphäre. Viele Tischlampen verbreiten indirektes Licht. Du kannst dich aber auch für einen Deckenfluter oder Lichterketten entscheiden.

Wichtig: Ein nur indirekt ausgeleuchtetes Zimmer wirkt schnell langweilig. Zudem ermüden unsere Augen schneller als bei kontrastreicher Beleuchtung. Deshalb solltest du in jedem Fall ein zusätzliches Akzentlicht in deinem Wohnzimmer einplanen – entweder zum Lesen oder um ein besonders Sammlerstück anzustrahlen. Der Vorteil: So ein Mix unterschiedlicher Lichttypen lässt dein Wohnzimmer gleich viel gemütlicher wirken.

Stehlampen für indirektes Licht

Das richtige Leuchtmittel für eine behagliche Stimmung

Tischleuchte

Warm und gemütlich soll das Stimmungslicht in deinem Wohnzimmer wirken. Wie Kerzenschein. Am besten eignen sich dafür Leuchtmittel mit einer Farbtemperatur unter 3300 Kelvin. Sie verbreiten ein leicht gelbliches Licht, das wir als besonders heimelig empfinden. Lampen mit Kelvinzahlen zwischen 3300 und 5000 verströmen warmweißes Licht, das sich prima als Allgemeinbeleuchtung für dein Wohnzimmer eignet.

Gut zu wissen: Ab etwa 5000 Kelvin kommt das Licht bläulich daher. Es wirkt kalt, macht aber super wach und eignet sich deshalb perfekt als Weckruf fürs Badezimmer.

Tischlampen für Stimmungslicht

Gilt auch bei Licht: der Mix macht’s

Klar brauchst du unterschiedlich helle Leuchtmittel zum Saubermachen, Lesen oder Musikhören. Aber ganz losgelöst vom eigentlichen Zweck dieser Lichtquellen, macht es natürlich immer etwas her, einen Raum mit verschiedenen Lampen zu schmücken:

Eine spektakuläre Pendelleuchte oder sogar ein Kronleuchter zieht über dem Couchtisch alle Blicke auf sich. Eine hübsche Stehlampe setzt das Sofa in Szene und eine Lichterkette oder eine Lightbox sorgt für einen modernen Look. Sei mutig und spiel ruhig mit Wandleuchten, Flutern, Tischlampen, Spots, LED-Strings etc. Lichtquellen werten dein Wohnzimmer auf. Immer.

P.S.: Noch mehr Tipps und Tricks für eine optimale Wohnzimmerbeleuchtung, findest du in diesem Magazinartikel.

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