Gut vorbereitet zum Beratungstermin

Moodboard, Budget-Check, Grundriss, Top & Flop Liste – mit diesen Unterlagen erscheinst du perfekt vorbereitet zum Gespräch im Küchenstudio.

Inspirationen sammeln mit dem Moodboard

Der wichtigste Tipp zuerst: Nimm dir Zeit! Du wirst viele Jahre mit deiner neuen Küche leben, warum also die Planung überstürzen? Von den ersten Überlegungen bis zum Premieren-Kochen vergehen meist etwa sechs Monate. Alles ganz entspannt also.

  • Verschaff dir zunächst mal einen Überblick: Schlender durch Küchenausstellungen und Möbelhäuser. Mach Fotos von Küchen oder Details, die dir gefallen.

  • Schau auf Social Media Kanälen nach schönen Fotos und speicher sie ab.

  • Frag Freunde, Nachbarn, Verwandte was ihnen an ihren Küchen gefällt – und was nicht.

Während dieser Inspirationsphase kannst du ein Moodboard anlegen. Füg dafür analog oder digital die Bilder von Küchen zu einer Collage zusammen, die dich besonders begeistern. Denk auch über Farben nach, die du magst. Vielleicht kristallisiert sich hier schon heraus, dass du auf salbeigrüne Küchen mit Kochinseln im Landhausstil stehst.

Der Budget-Check

Bevor du Geld ausgeben kannst, solltest du wissen, wieviel dir eigentlich zur Verfügung steht. Aber mit Budget-Check ist noch mehr gemeint. Der Budget-Planer von moebel.de gibt dir eine ungefähre Vorstellung davon, wie teuer einzelne Elemente einer Küche sind. Das hilft, Entscheidungen zu treffen.

Beispielsweise sprengt die Arbeitsplatte aus Naturstein deinen finanziellen Rahmen. Aber vielleicht liegst du weiter im Budget, wenn du auf den Apothekerschrank verzichtest. Spiel mit dem Tool und lass dich bei der Zusammenstellung deiner Küche inspirieren. Die Ergebnisse kannst du dann direkt an ein Küchenstudio in deiner Nähe übermitteln.

Der Grundriss – Basis für die weitere Planung

Zum Gespräch im Küchenstudio solltest du neben Moodboard und einer Vorstellung deines Budgets in jedem Fall einen Grundriss der Küche mitbringen. Dabei geht es nicht um exakte Zahlen bis auf den Millimeter – das übernimmt später das Küchenstudio. Vielmehr geht es um eine Vorstellung des Raums. Wie lang sind die Wände? Wo liegen Anschlüsse für Wasser und Strom? Wie hoch ist die Fensterbank? Die Tür? Das Fenster? Öffnet es nach innen oder außen? Wo liegen Tür und Fenster im Raum? Gibt es schon eine Maueröffnung für den Dunstabzug? Am besten bringst du auch einige Fotos des Raums mit zum Gespräch. Auf diese Weise bekommt der Küchenplaner einen umfassenden ersten Eindruck von deinem Herzensprojekt.

Deine persönliche TOP & FLOP Liste

Bei der Planung deiner Küche hilft es, wenn du vorab festlegst, auf welche drei Elemente du unter keinen Umständen verzichten möchtest. Zum Beispiel: Platz für einen Kaffeevollautomaten, Apothekerschrank, Keramik-Spülbecken. Wenn du diesen TOPS Priorität gibst, fällt es dir leichter, auf andere Dinge zu verzichten, um im Budget zu bleiben.

Neben den TOPS solltest du auch drei FLOPS festlegen, also Elemente, die du unter keinen Umständen in deiner neuen Küche wiederfinden möchtest. Beispiel: Kunststofffronten, einen Backofen unter dem Herd, Schubladen mit Teilauszug. Letztlich geht es darum, die einzelnen Elemente deiner Küche so zu planen, dass die TOPS stattfinden, die FLOPS keine Rolle spielen und trotzdem alles im Budget bleibt.

Die Vorteile einer Beratung im Küchenstudio

Natürlich geht es in einem Küchenstudio um den Verkauf von Küchen. Darüber hinaus geht es aber auch darum, sich von Experten bei der Planung der eigenen Traumküche unterstützen zu lassen. Du kannst dir Küchen vor Ort anschauen, Materialien begutachten, Aufteilungen verstehen und Geräte vorführen lassen. Küchenplaner können individuell auf deine Wünsche eingehen und auch ungewöhnliche Raumkonzepte umsetzen. Ja, das ist mitunter teurer als eine Fertigküche. Aber dafür hast du keinen Ärger bei der Selbstmontage, erhältst eine kompetente Fachberatung und bekommst eine individuelle Küche genau nach deinen Vorstellungen.