Energie sparen im Home Office

Von Steckerleisten über Zimmerpflanzen bis hin zu Laptops - so hältst du deine Stromrechnung schlank.

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Das passende Arbeitsgerät wählen

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Generell gilt: Laptops verbrauchen weniger Energie als Desktop-PCs. Schließlich sollen ihre Akkus unterwegs möglichst lange halten. Deshalb planen Hersteller sie besonders energieeffizient. Wenn du zu Hause also keinen Computer mit Megaleistung brauchst, kannst du mit einem kleinen Tablet effektiv Stromkosten reduzieren.

Wichtig: Verzichte nicht auf einen separaten stromverbrauchenden Monitor, um noch mehr Energie zu sparen. Aus ergonomischer Sicht ist ein großer Bildschirm absolut sinnvoll.

Energieeffizient arbeiten

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Auch während du im Home Office an deinem Computer arbeitest, kannst du mit kleinen Änderungen Energie sparen. Beispiel Bildschirmhelligkeit: Je dunkler der Bildschirm, desto weniger Energie wird verbraucht. Versuch eine verringerte Helligkeit zu finden, die dir angenehm zum Arbeiten erscheint. Plus: Schließ immer alle nicht benötigten Programme und Anwendungen während des Arbeitens, damit sie im Hintergrund nicht unablässig Strom verbrauchen. Verzichte auf einen Bildschirmschoner. Und: Schalte deine Kamera bei Online-Konferenzen möglichst aus. Damit sparst du nicht nur Energie, sondern reduzierst deine CO2 Emissionen bei 15 einstündigen Meetings pro Woche von etwa 9,4 kg auf 377 g.

Wichtig: Computer und andere Geräte niemals im stromfressenden Standby-Modus belassen. Am einfachsten funktioniert das mithilfe einer Steckerleiste mit Schalter. Per Knips kannst du so abends die Stromzufuhr kappen. Tipp: Denk auch an den Router. Mit einer Zeitschaltuhr kannst du die Betriebsstunden ganz unkompliziert festlegen.

Die richtige Beleuchtung im Home Office Büro einsetzen

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First things first: Verwende überall langlebige und energiesparende LED-Leuchtmittel mit der Energieeffizienzklasse A. Damit ist bereits viel gewonnen. Zusätzlich kannst du Lampen immer ausschalten, sobald du den Raum verlässt. Klingt einfach, erfordert aber tatsächlich ein bisschen nerdige Disziplin. Tipp: In selten genutzten Räumen wie dem Keller oder der Garage hilft ein Bewegungsmelder mit Dämmerungsschalter. Vorteil: Er wird erst bei einsetzender Dunkelheit aktiv und schaltet sich von allein wieder aus.

Darüber hinaus solltest du deinen Schreibtisch zu Hause dort aufbauen, wo du möglichst lang bei Tageslicht arbeiten kannst. Weiße Wände reflektieren das Licht zudem und lassen einen Raum heller wirken. Energiespartipp: Arrangiere in jedem Raum neben der Hauptlichtquelle mehrere kleine Lampen. Es spart Strom und sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre, wenn du nicht immer den ganzen Raum maximal ausleuchtest.

Für ein gutes Raumklima sorgen

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Die ideale Raumtemperatur im Home Office liegt zwischen 20 und 23 Grad. Wird es zu warm, steigen nicht nur die Heizkosten, es sinkt auch die Konzentration. Solltest du bei diesen Temperaturen frieren, entscheide dich also lieber für dicke Socken, einen flauschigen Teppich unter dem Schreibtisch oder eine kuschelige Wohndecke statt die Heizung höher zu drehen. Wichtig: lüfte regelmäßig. Stell die Fenster nicht einfach auf Kipp, das erhöht die Schimmelbildung. Reiß sie mehrmals täglich für 5 – 10 Minuten ganz auf. Das belebt nicht nur die Sinne, sondern tauscht auch die Luft aus, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt.

Tipp: Schließe immer alle Türen zwischen den Räumen. Bis zu 5% Heizkosten lassen sich mit dieser kleinen Maßnahme jährlich einsparen. Plus: Gönn dir eine Zimmerpflanze für ein gemütliches Home Office. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern verbessert auch das Raumklima, da Pflanzen Schadstoffe aus der Luft absorbieren.

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