Wohnbasics

So bleibt das Schlafzimmer schön dunkel

von Laura Drühe

Du kommst hier nicht rein! So sehr wir Licht lieben, zum Schlafen darf es gerne dunkel sein. Jalousie oder Gardine: Was ist die richtige Verdunklung für dich?

Na, wie habt ihr letzte Nacht so geschlafen? Gut, schlecht, mittelprächtig? Ob wir morgens erholt aufwachen oder uns mit tiefen Augenringen im Spiegel entgegen blicken, hat ganz unterschiedliche Ursachen. Manchmal haben wir am Abend zuvor zu viel gegessen und Alkohol getrunken. Oder wir lagen nachts wach, weil unsere Gedanken um die immer länger werdende To-Do-Liste in unserem Kopf kreisen.

Aber auch die richtige Lichtintensität ist ganz entscheidend für einen erholsamen Schlaf. Grund hierfür ist das Hormon Melatonin. Es macht uns müde und lässt uns schneller einschlafen, wird jedoch nur bei Dunkelheit ausgeschüttet. Ist es hell im Zimmer, sinkt der Melatoninspiegel. Schlafstörungen können die Folge sein.

Umso wichtiger ist es, dass wir unser Schlafzimmer nachts schön dunkel halten. Wie dunkel es sein soll, hängt dabei natürlich von individuellen Vorlieben ab. Während die einen es zappenduster, ohne den geringsten Lichteinfall, mögen, darf für andere gern ein wenig Mond- oder Straßenlicht durchs Fenster scheinen.

Ein Schlafzimmer mit dunklen Wänden und einem hellen Raffrollo am Fenster
Raffrollos lassen sich direkt am Fenster befestigen. Hier gilt: Je dunkler die Farbe, desto weniger Licht kann durchscheinen. Noch mehr Ideen fürs Schlafzimmer von Silke Strohlitz Vintage-Wohnen findest du in unseren Wohnideen.
Foto: Silke Strohlitz Vintage-Wohnen

Von Rollo bis Gardine: Welche Verdunkelung passt am besten zu dir?

Gardinen rahmen das Fenster ein und sind ein schöner Blickfang im Zimmer – vor allem dann, wenn sie Farbe und Muster der übrigen Möbel aufgreifen. Um den Raum wirklich dunkel zu halten, müssen sie aber schon aus relativ dickem Samt- oder Leinenstoff gefertigt sein, was wiederum in kleinen Zimmern schnell erdrückend wirken kann. Entscheidend ist der Transmissionswert des Stoffes: Je niedriger er ist (0% steht für eine komplette Verdunklung), desto dunkler wird es im Zimmer. Gardinen mit einem höheren Transmissionsgrad sind ideal für alle, die auch bei etwas Helligkeit gut schlafen können. Tipp: Die Vorhänge einfach mit einem Rollo kombinieren. So wird es dunkler im Zimmer und es scheint – dank der Gardinen – rechts und links vom Rollo weniger Licht durch.

Apropos Rollos: Die werden – anders als die Außenjalousie – innen am Fenster angebracht und können durch eine Zugschnur hoch- und runtergelassen werden. Auch hier gibt der Transmissionswert Auskunft über die mögliche Verdunkelung. Generell gilt: Je dunkler das Rollo, desto stärker dessen verdunkelnde Wirkung.

Noch dunkler wird das Zimmer mit einem Verdunklungsplissee. Es gibt sie in zwei Varianten: Plissees mit Dimout-Stoffen reduzieren den Lichteinfall, während Blackout-Stoffe das Licht komplett ausschließen. Auch Wabenplissees sind perfekt für alle, die es sehr dunkel mögen. Weiterer Vorteil: Durch die wabenförmigen Kammern hat das Plissee gleichzeitig isolierende Eigenschaften und schützt vor Kälte und Hitze.

Ihr arbeitet im Nachtdienst und müsst oft tagsüber schlafen? Dann sind Außenjalousien die beste Wahl. Sie werden außen ans Haus angebracht, lassen sich per Schnurzug von innen bedienen und verdunkeln – genauso wie Fensterläden – das Schlafzimmer am effektivsten.

Im Aufmacher: Dunkle Gardinen aus schwerem Stoff schirmen das Licht ab. Für noch mehr Dunkelheit einfach ein Stoffrollo kombinieren. Noch mehr Ideen fürs Schlafzimmer von XXXL – Mein Einrichtungshaus findest du in unseren Wohnideen. Foto: XXXL – Mein Einrichtungshaus

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