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    So bleibt das Schlafzimmer schön dunkel

    von LAURA DRÜHE

    Du kommst hier nicht rein! So sehr wir Licht lieben, zum Schlafen soll es gerne dunkel sein, das bewiesen zuletzt sogar Studien. Jalousie oder Gardine: Was ist die richtige Verdunklung für dich?

    So verdunkelt du dein Schlafzimmer richtig

    Na, wie hast du letzte Nacht so geschlafen? Gut, schlecht, mittelprächtig? Ob wir morgens erholt aufwachen oder uns mit tiefen Augenringen im Spiegel entgegen blicken, hat ganz unterschiedliche Ursachen. Manchmal haben wir am Abend zuvor zu viel gegessen und Alkohol getrunken. Oder wir lagen nachts wach, weil unsere Gedanken um die immer länger werdende To-Do-Liste in unserem Kopf kreisen.

    Aber auch die richtige Lichtintensität ist ganz entscheidend für einen erholsamen Schlaf, wie zuletzt US-amerikanische ForscherInnen wieder bestätigten. Grund hierfür ist das Hormon Melatonin. Es macht uns müde und lässt uns schneller einschlafen, wird jedoch nur bei Dunkelheit ausgeschüttet. Ist es hell im Zimmer, sinkt der Melatoninspiegel. Schlafstörungen können die Folge sein.

    Umso wichtiger ist es, dass wir unser Schlafzimmer nachts schön dunkel halten. Wie dunkel es sein soll, hängt dabei natürlich von individuellen Vorlieben ab. Während die einen es zappenduster, ohne den geringsten Lichteinfall, mögen, darf für andere gern ein wenig Mond- oder Straßenlicht durchs Fenster scheinen.

    Von Rollo bis Gardine: Welche Verdunkelung passt am besten zu dir?

    1. Gardinen

    Gardinen rahmen das Fenster ein und sind ein schöner Blickfang im Zimmer – vor allem dann, wenn sie Farbe und Muster der übrigen Möbel aufgreifen.

    Um den Raum wirklich dunkel zu halten, müssen sie aber schon aus relativ dickem Samt- oder Leinenstoff gefertigt sein, was wiederum in kleinen Zimmern schnell erdrückend wirken kann. 

    Entscheidend ist der Transmissionswert des Stoffes: Je niedriger er ist (0 Prozent steht für eine komplette Verdunklung), desto dunkler wird es im Zimmer. Gardinen mit einem höheren Transmissionsgrad sind ideal für alle, die auch bei etwas Helligkeit gut schlafen können. 

    Unser Tipp: Die Vorhänge einfach mit einem Rollo kombinieren. So wird es dunkler im Zimmer und es scheint – dank der Gardinen – rechts und links vom Rollo weniger Licht durch.

    2. Rollos

    Apropos Rollos: Die werden – anders als die Außenjalousie – innen am Fenster angebracht und können durch eine Zugschnur hoch- und runtergelassen werden. Auch hier gibt der Transmissionswert Auskunft über die mögliche Verdunkelung. Generell gilt: Je dunkler das Rollo, desto stärker dessen verdunkelnde Wirkung. Einige Rollos isolieren auch hier vor Kälte oder im Sommer vor zu starker Sonneneinstrahlung. Solltest dein Schlafzimmer also Richtung Osten ausgerichtet sein, wäre ein Energiesparrollo genau das richtig für dein Schlafzimmer.

    3. Plisses

    Noch dunkler wird das Zimmer mit einem Verdunklungsplissee. Es gibt sie in zwei Varianten: Plissees mit Dimout-Stoffen reduzieren den Lichteinfall, während Blackout-Stoffe das Licht komplett ausschließen. Auch Wabenplissees sind perfekt für alle, die es sehr dunkel mögen.

    Weiterer Vorteil: Durch die wabenförmigen Kammern hat das Plissee gleichzeitig isolierende Eigenschaften und schützt vor Kälte und Hitze.

    4. Außenjalousien

    Du arbeitest im Nachtdienst und musst oft tagsüber schlafen? Dann sind Außenjalousien die beste Wahl. Sie werden außen ans Fenster angebracht, lassen sich per Schnurzug von innen bedienen und verdunkeln – genauso wie Fensterläden – das Schlafzimmer am effektivsten. Wer zur Miete wohnt, muss das vorher mit seinem Vermieter absprechen. Generell gilt jedoch: Vermieter muss es erlauben, so lange keine optische Beeinträchtigung der Fassade vorliegt.

    5. Verdunkeldungsvorhänge

    Um auf Nummer sicher zu gehen, dass es nachts auch wirklich ganz dunkel wird, bieten sich natürlich auch Verdunkelungsvorhänge an.

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