Wohnbasics

5 Tipps für ein gemütlicheres Schlafzimmer

von Christiane Tillmann

Du gehörst zu denjenigen, die überall gut schlafen? Glückwünsch! Für alle anderen kommen hier fünf Vorschläge für ein Schlafzimmer, das beim Einschlafen hilft.

Ein gutes Bett und eine Umgebung, in der du dich absolut wohlfühlst, sollten im Schlafzimmer oberste Prio haben. Dabei ist es natürlich ganz individuell, was dich „wohlfühlen“ lässt. Ein paar Dinge funktionieren aber fast immer – hier sind sie.

Tipp 1: Vorhänge aus Verdunkelungsstoff

Es ist eine Tatsache, dass wir bei Dunkelheit besser und tiefer schlafen. Wenn in deinem Schlafzimmer also halbtransparente Vorhänge oder ein lichtdurchlässiges Rollo hängen, solltest du darüber nachdenken, sie gegen Verdunkelungsstoffe zu tauschen (sie heißen manchmal auch Blackout Stoffe). Du kannst einen Verdunkelungsstoff auch hinter einen anderen Stoff hängen oder beides zusammennähen lassen. Außerdem gibt es Rollos mit lichtundurchlässigen Stoffen.

Tipp 2: Das Bett, das wirklich zu dir passt

Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens im Bett. Ein guter Grund also, sich vor dem Bettenkauf Gedanken zu machen. Achte bei der Wahl von Rahmen, Lattenrost und Matratze auf deine Bedürfnisse. Dabei geht es gar nicht unbedingt um den Preis – das allerbilligste sollte es nicht sein - sondern darum, dass dein Bett so gut wie möglich zu dir passt. Du liest gerne im Bett? Denke über ein hohes, gepolstertes Betthaupt zum Anlehnen nach. Du brauchst am Fußende eine Ablage für Klamotten, weil woanders kein Platz ist? Platziere eine Bank am Bettende oder achte auf ein erhöhtes Fußende, das dir dann als Ablage dient. Bist du Seitenschläfer? Dann ist eine Federkernmatratze eventuell besser als eine Kaltschaummatratze für dich.

Tipp 3: Ein bisschen Feng Shui betreiben

Auch wenn man grundsätzlich nicht viel mit der chinesischen Harmonielehre anfangen kann, gibt es doch einige Ratschläge, die sich logisch und sinnvoll anhören. Zum Beispiel die zum Standort des Bettes. Nach Feng Shui soll das Bett mit dem Kopf zur Wand stehen, damit man sich geschützt fühlt - und zwar am besten mit dem Blick zur Tür. Wer den Effekt proben möchte: Leg dich einfach so auf den Boden, also hinter deinem Kopf eine Wand und deine Füße zeigen zur Tür. Fühlt sich gut an? Dann solltest du überlegen, dein Bett umzustellen.

Tipp 4: Auf beruhigende Farben setzen

Farben haben einen großen Einfluss auf unsere Stimmung. Wie praktisch! Da im Schlafzimmer abschalten und runterkommen angesagt ist, machen beruhigende Farben Sinn. Grautöne, Weiß und helles Blau passen gut. Wer mag, hängt sich ein großes Bild übers Bett oder streicht die Wand dahinter farbig. Auch schön: ein gespanntes Tuch, das schluckt ganz nebenbei auch Schall.

Tipp 5: Textilien zaubern eine warme Stimmung

In deinem Schlafzimmer stimmt eigentlich alles, es will aber keine wohnliche Stimmung aufkommen? Überprüfe mal den Anteil an Textilien im Raum. Außer der Bettwäsche kein Stoff weit und breit? Das kann sehr steril wirken. Es muss ja nicht gleich das Komplettprogramm aus Teppich, Vorhängen und Kissen sein – eins davon verbessert die wohnliche Stimmung aber schon erheblich. Nicht zu vergessen die Akustik: Je flauschiger es in deinem Schlafzimmer ist, desto weniger hallt es, was wiederum das Gefühl von Geborgenheit und Privatsphäre unterstützt.

Foto: Shutterstock/ Ariadna de Raadt

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