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    Die Matratze reinigen

    Von Katja Keweritsch Mit sanften Hausmitteln und regelmäßiger Pflege kannst du deine Matratze lange und gut erhalten. Lies hier, wie das geht.

    Matratze reinigen

    Wie pflegt man eine Matratze richtig?

    Hände auf einer Matratze

    Jetzt wird es ein bisschen, nun ja, ekelig. Denn die Gründe für eine regelmäßige Pflege deiner Matratze lauten: Milben, Keime und Bakterien. Sie nisten sich im Inneren der Matratze ein, weil Schweiß, Hautschuppen und Staub ihnen den Nährboden liefern. Tatsächlich können sich bis zu 1,5 Millionen Milben in einer Matratze aufhalten! Dabei sind die Tiere selbst nicht gefährlich, aber ihr Kot kann Allergien auslösen. Doch keine Sorge – dagegen lässt sich etwas unternehmen.

    Wichtigster Tipp: Das Bett morgens nicht gleich machen! Am besten schüttelst du Decke und Kissen aus und hängst alles zum Lüften über einen Stuhl. Auf diese Weise kann die Luft von oben und unten durch die Matratze zirkulieren und alles gut trocknen.

    Darüber hinaus solltest du deine Matratze einmal im Monat aus dem Rahmen heben und sie hochkant in den Raum stellen. Am besten bei geöffnetem Fenster. So kann alles gut durchlüften und du kannst gleich den Lattenrost säubern.

    Was das Waschen des Matratzenbezugs angeht: Ja, aber nur ein- bis zweimal pro Jahr. Eine Temperatur von 60°C ist dabei ausreichend, um alle Schadstoffe zu entfernen. Matratzenbezüge sind nicht auf häufiges Waschen ausgelegt - Form und Funktionalität leiden darunter. Deshalb gilt: Regelmäßig lüften, selten waschen.

    Wie entfernt man Flecken aus einer Matratze?

    Haushaltsmittel um die Matratze zu reinigen

    Generell gilt: je frischer ein Fleck ist, desto besser lässt er sich entfernen. Also nicht bis zum nächsten Wochenende warten, sondern gleich loslegen!

    Urinflecken

    Hier helfen Zitronensaft oder heller Essig. Einfach auf den Fleck träufeln und eintrocknen lassen. Ausbürsten. Wenn du möchtest, kannst du danach noch Waschmittelschaum einreiben und anschließend mit klarem Wasser nachspülen. Wichtig: Die Matratze darf nicht zu nass werden. Gut trocknen lassen, bevor du wieder ein Laken aufziehst. Gut zu wissen: Bei der Reinigung von Urin-Flecken bleiben oft Ränder zurück.

    Blutflecken

    Drei Teile Backpulver mit zwei Teilen Wasser mischen und die Paste auf dem Fleck verstreichen. Eine gute halbe Stunde einwirken lassen. Ausbürsten. Du kannst es auch mit Gallseife oder Kochsalz versuchen. Gut zu wissen: Blutflecken sind hartnäckig und lassen sich oft nicht rückstandsfrei entfernen.

    Stockflecken

    Die Matratze am besten mehrere Stunden lang in die Sonne stellen. So dass das UV-Licht immer direkt auf den Stockflecken trifft. Alternative: Buttermilch. Mehrere Stunden lang einwirken lassen, dann mit einem feuchten Tuch heraustupfen. Die Matratze im Anschluss gut trocknen lassen. Wichtig: Du solltest herausfinden, woher die Stockflecken stammen, sonst kommen sie immer wieder und führen irgendwann zu echtem Schimmel. Da hilft dann nur noch eine neue Matratze.

    Kaffeeflecken

    Schwarzen Kaffee ohne Milch kannst du einfach mit lauwarmem Wasser entfernen. Alternative: Den Kaffeefleck mit Zitronensaft beträufeln und anschließend mit Quark bedecken. Etwa fünf Stunden einwirken lassen. Den Quark entfernen und die Stelle mit Waschmittelschaum einreiben und abschließend mit kaltem Wasser nachspülen. Gut trocknen lassen.

    Rotweinflecken

    Wenn der Fleck ganz frisch ist: Mineralwasser mit Kohlensäure. Die Stelle gut durchtränken, kurz einwirken lassen und mit einem Tuch trockentupfen. Alternative: Salz aufstreuen und einwirken lassen. Später ausbürsten.

    Wie bekommt man muffigen Geruch aus der Matratze?

    Matratze anheben

    Der muffige Geruch stammt meist vom Schweiß, der sich nachts in der Matratze sammelt, und nicht ausreichend weggelüftet wird. Eigentlich findet durch den Lattenrost genug Luftzirkulation statt. Aber wenn das nicht reicht, dein Bett z.B. über Schubladen verfügt oder einen geschlossenen Bettkasten – dann solltest du deine Matratze in jedem Fall täglich bei geöffnetem Fenster lüften. Dafür Bettdecke und Kissen über einen Stuhl hängen und die Matratze ein wenig aus dem Rahmen schieben. Das Bett erst nach einer guten Stunde machen. Verzichte möglichst auf Bettüberwürfe und Tagesdecken. Zusätzlich solltest du deine Matratze alle zwei Wochen bei geöffnetem Fenster senkrecht in den Raum stellen und mehrere Stunden lang lüften. So sollte sich der muffige Geruch schnell verziehen.

    Matratzen entdecken

    Welche Hilfsmittel braucht man zur Reinigung einer Matratze?

    Mit dem Staubsauger die Matratze reinigen

    Zum Glück reichen meist Hausmittel und gängiges Zubehör. Es hilft, Backpulver, Zitronensaft, Essig und vielleicht Gallseife und Mineralwasser im Haus zu haben. Damit lassen sich die häufigsten Flecken bekämpfen. Darüber hinaus solltest du dir eine weiche Bürste anschaffen, um die Matratze regelmäßig abbürsten zu können. Du kannst sie zudem gut bei der Fleckentfernung einsetzen.

    Auch deinen Staubsauger kannst du benutzen. Gut zu wissen: Unbedingt eine Polsterdüse oder einen speziellen Anti-Milben-Aufsatz für den Staubsauger verwenden. Es bilden sich sonst schnell Knötchen auf dem Matratzenbezug. Plus: Nie auf höchster Stufe saugen. Der Bezug kann ausleiern und sogar die Polsterung könnte sich verschieben. Generell gilt: Bei der Reinigung und Pflege deiner Matratze lieber sanft vorgehen. Sowohl was die Reinigungsmittel als auch das Zubehör betrifft. So bleibt deine Matratze lange frisch und sauber.