Wetterfeste Outdoor-Möbel

Welches Material für Outdoor-Möbel ist wetterfest?

Besonders robust sind moderne Materialien wie Alu, Polyrattan oder Edelstahl. Sie sind regenabweisend, witterungsbeständig und resistent gegen UV-Strahlung. Ebenfalls eine gute Wahl: WPC (Wood Plastic Composite). Ein Mischstoff aus Holz und idealerweise recyceltem Kunststoff. Sieht aus wie Holz, muss aber weder imprägniert noch geölt werden und ist extrem wetterfest.

Ein roter Outdoor-Schaukelstuhl mit einem Beistelltisch auf einem Balkon
Eine graue Outdoor Lounge-Sitzgruppe mit Kissen, grauem Outdoor-Teppich und mehreren Beistelltischen aus Holz
Ein grauer, geflochtener Korbstuhl in modernem Design mit Holzbeinen

Gut zu wissen: Polyrattan hat nichts mit Rattan zu tun! Rattan ist ein Naturmaterial, das aus den Lianen der ostasiatischen Rotangpalme besteht. Gartenmöbel aus Rattan sind überhaupt nicht wetterfest und dürfen nur im Innenbereich stehen. Polyrattan hingegen ist eine Kunststofffaser aus Polyethylen. Sie trotzt Regen, Kälte und Sonne und gilt als sehr wetterfest.

Ebenfalls eine gute Idee für draußen: Outdoor-Möbel aus recyceltem Kunststoff. Sie sehen meist modern und stylisch aus, sind leicht und oft stapel- oder klappbar. Ideal also für Balkone und bei wenig Stauraum im Winter.

Was Holz angeht: Natürlich trotzen auch klassische Outdoor-Möbel aus Holz dem Wetter. Allerdings nur mit viel Pflege wie z.B. regelmäßigem Abschleifen und Imprägnieren. Zudem reagiert Holz empfindlich auf Temperaturschwankungen und muss im Winter untergestellt oder abgedeckt werden. Wichtig: Für das Klima unbedingt auf Tropenhölzer verzichten! Fazit: Holz ist wegen seiner Optik beliebt, wurde inzwischen aber beim Thema Wetterfestigkeit von modernen Materialien abgehängt.

Möbel für deinen Garten

Dürfen Gartenmöbel im Regen/Winter draußen bleiben?

Eine pastellgrüne Outdoor-Esstischgruppe auf einer von grünen Pflanzen umgebenen Holz-Terrasse
Ein graues Outdoor Ecksofa aus Polyrattan mit großen Rückenkissen steht auf einer überdachten Terrasse

Klare Antwort: Ja – wenn die Outdoor-Möbel aus hochwertigen wetterfesten Materialien wie Alu, Polyrattan, WPC, Kunststoff oder Edelstahl bestehen. Ihnen können weder Sonne noch Regen oder Kälte etwas anhaben. Anders verhält es sich bei Gartenmöbeln aus Holz oder pulverbeschichtetem Metall. Sie trotzen zwar sommerlichem Regen, sind aber dankbar für ein Winterquartier in Schuppen oder Keller.

Möbel für den Balkon

Wann sollte ich meine Outdoor-Möbel abdecken?

Zwei Stühle mit grau-weiß gemustertem Kunststoffgeflecht stehen auf einem Balkon
Eine große Sitzgruppe aus Sofa, Sessel und Beistelltisch aus Polyrattan und mit orangefarbenen Polstern steht auf einer Terrasse
Eine schwarze Outdoor-Esstischgruppe aus Alu auf einer Holzterrasse

Bei hochwertigen wetterfesten Materialen: gar nicht. Alu, Polyrattan, WPC, Kunststoff oder Edelstahl trotzen Sonne, Regen und Kälte, so dass du sie bedenkenlos draußen ohne Abdeckung stehenlassen kannst. Sogar im Winter.

Was Outdoor-Möbeln aus Holz oder pulverbeschichtetem Metall angeht: Sie kommen gut mit sommerlichem Regen klar. Nur für den Winter solltest du über spezielle Schutzhüllen nachdenken. Gut zu wissen: Outdoor-Möbel wärmen sich unter einer Plane tagsüber in der Wintersonne auf und kühlen nachts ab. Auf diese Weise bildet sich Kondenswasser. Damit deine Outdoor-Möbel weder Stockflecken noch einen muffigen Geruch annehmen, ist es wichtig, dass du die Schutzhülle regelmäßig lüftest. Einfachere Lösung: ein trockenes Winterquartier in Schuppen oder Keller.

Dürfen Outdoor-Textilien im Regen draußen bleiben?

Buntgemusterte Kissen schwimmen auf der Wasseroberfläche eines Pools
Ein Outdoor-Sofa aus hellem Holz mit weißen Polstern steht auf einer Wiese
Ein Outdoor-Teppich aus Kunststoff liegt auf einer Terrasse aus Holz

Ja, dürfen sie. Moderne Outdoorstoffe bestehen meist aus unterschiedlichen Kunststofffasern. Sie sind wasserabweisend, UV-beständig und schimmelresistent. Sie kommen gut mit sommerlichem Regen klar.

Gut zu wissen: Wasserabweisend ist nicht dasselbe wie wasserdicht! Bei wasserabweisenden Stoffen kann durchaus mal Wasser tiefer in das Gewebe eindringen. Deshalb ist es wichtig, dass Kissen und Polster nach einem Schauer immer wieder gut durchtrocknen. Tipp: Hol deine Outdoor-Stoffe rein, wenn du weißt, dass es über mehrere Tage regnen soll. Auf diese Weise beugst du Schimmel- und Stockflecken auf lange Sicht vor.

Machs dir gemütlich: Outdoor Textilien

Was mache ich mit dem Sonnenschirm bei Sturm?

Ein beigefarbener Sonnenschirm steht vor einer beigen Mauer
Ein großer, rechteckiger, anthrazitfarbener Schirm mit kräftigen Holzstreben schützt eine Outdoor-Lounge vor der Sonne
Ein Sonnenschirm in einer Schutzhülle verstaut steht an einem Pool

Wichtigstes Utensil für einen Sonnenschirm bei Sturm: die Schutzhülle. Sie nimmt dem Wind die Angriffsflächen, so dass auch starke Böen nichts ausrichten können. Tipp: Wenn du einen besonders windigen Standort für deinen Sonnenschirm wählst, achte auf einen guten Sonnenschirmfuß. Dabei gilt: Je schwerer und breiter desto standsicherer. Maximalen Schutz bietet ein in Beton gegossener Bodenanker, der sich aber natürlich nur für Gärten mit einem festen Standort für den Sonnenschirm eignet. Ebenfalls hilfreich bei Sturm: bruchfeste und flexible Streben aus Glasfaser. Dank ihnen biegt sich dein Sonnenschirm mit den Böen, ohne zu zerbrechen. So trotzt ihr gemeinsam jedem Unwetter.

Perfekt geschützt: Sonnenschirme

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