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    Tief einatmen: diese kleinen Helferlein sorgen für saubere Luft

    von Katja Keweritsch - 12.08.20

    Mit Luftreinigern erhältst du ein frisches Raumklima ganz ohne Staub, Pollen oder unangenehme Gerüche.

    Verschiedene Luftreiniger in unterschiedlichen Räumen

    Luftreiniger – und Allergiker atmen auf

    weißer Luftreiniger in Wohnzimmer

    Egal ob Staub, Pollen, Rauchpartikel, Tierhaare, Schimmelsporen oder unangenehme Gerüche – ein Luftreiniger säubert die Raumluft und lässt dich wieder frei aufatmen. Vor allem für Allergiker ist das ein Segen! Zum einen während der akuten Heuschnupfenzeit, aber auch in den Wintermonaten, wenn aufgedrehte Heizungen die Raumluftqualität verschlechtern.

    Neben Allergikern profitieren auch Menschen mit einer chronischen Atemwegserkrankung wie Asthma von einem Luftreiniger. Das gleiche gilt für Senioren, Babys und Haustierbesitzer. Sinnvolle Investition: ein sensorgesteuertes Gerät. Das ist zwar meist teurer in der Anschaffung, misst die Luftqualität aber selbstständig. Soll heißen: Es schaltet sich automatisch an und auch wieder aus, um immer den Optimalzustand herzustellen. Dabei versprechen gute Luftreiniger, die Raumluft von mindestens 99 Prozent aller schadhaften Partikel zu befreien. So kann der nächste Pollenflug ruhig kommen.

    Die verschiedenen Arten von Luftreinigern

    weißer Luftreiniger im Wohn- & Essbereich

    Luftwäscher

    Der Name verrät es schon - bei diesen Geräten kommt Wasser zum Einsatz. Es wird über Walzen bewegt, die es in Kontakt mit der angesaugten Luft bringen, so dass es die Schadstoffe daraus binden kann. Das klappt prima, wenn es um große Partikel ab 10 Mikrometern geht, also z.B. bei Tierhaaren oder Pollen. Ein Luftwäscher reichert die Raumluft dabei mit Wasser an, sorgt also für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Im Winter mit seiner trockenen Heizungsluft kann das sehr angenehm sein. In ohnehin zu Schimmel neigenden Räumen ist es nicht zu empfehlen.

    Luftreiniger mit Filtersystem

    Die meisten Luftreiniger arbeiten mit einem zwei- oder mehrstufigen Filtersystem. Dabei saugt ein Ventilator die Luft an, um sie durch hintereinander verbaute Filter zu leiten. Oft beginnt es mit einem groben Vorfilter, der gegen Bakterien, Pilzsporen, Tierhaare und Schimmel angeht. Darauf folgt der sogenannte HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air Filter). Hier filtern Matten aus eng miteinander verwobenen Glasfasern selbst kleinste Partikel aus der Luft. Als letztes kommt der Aktivkohlefilter, dessen Struktur so porös ist, dass er unangenehme Gerüche und Gase in seinen Hohlräumen bindet. Wichtig: Die Filter halten etwa sechs Monate lang, dann musst du neue nachkaufen.

    Ionisator

    Luft besteht aus positiven, negativen und neutralen Teilchen. Allerdings sind nur die negativen Ionen in der Lage, Schadstoffe zu binden. Deshalb ziehen elektrostatische Luftreiniger Luft an, wandeln positive und neutrale Moleküle mithilfe von Strom in negative Ionen um und schicken diese wieder zurück in den Raum. Dort binden die negativen Ionen die Schadstoffe und lagern sie letztlich auf sogenannten Ionisatorstäben im Gerät ab. Das alles läuft mit einem Geräuschpegel von weniger als 26 Dezibel ab, ist also kaum hörbar. Nachteil: Als Nebenprodukt entsteht bei Ionisatoren Ozon, allerdings in sehr niedriger Konzentration. Ob es dennoch schädlich ist, wird kontrovers diskutiert.

    Wo du deinen Luftreiniger am besten platzierst

    Weißer Luftreiniger im Wohnzimmer

    Sinnvoll ist es, deinen Luftreiniger an einem Ort mit guter Luftzirkulation zu platzieren, z.B. in der Nähe einer Tür, vor einem Fenster oder an der Heizung. Aber Achtung: direkte Zugluft lieber meiden. Sonst landet zu viel Schmutz auf einmal in deinem Gerät. Generell erzielt dein Luftreiniger bessere Ergebnisse, wenn du ihn nicht in die hinterste Ecke verbannst, sondern möglichst mittig im Raum unterbringst.

    Wissenswertes rund um Luftreiniger

    Silberner Luftreiniger im Schlaf- & Arbeitszimmer

    Betriebsdauer

    Normalerweise reicht es, wenn dein Luftreiniger etwa zwei Stunden läuft, um die ganze Raumluft zu säubern – aber natürlich ist das sowohl abhängig vom Gerät als auch von der Größe des Zimmers und den darin vorhandenen Schadstoffen.

    Fenster auf oder zu?

    Bei geöffnetem Fenster dringt ständig neue verschmutzte Luft in den Raum. Dein armer Luftreiniger verrichtet also Sisyphusarbeit. Deshalb: Fenster unbedingt schließen, wenn dein Luftreiniger effektiv arbeiten soll.

    Die Saugkraft eines Luftreinigers

    Dein Luftreiniger wird weder dich noch deine Kinder oder Haustiere einsaugen. Am Gerät selbst spürst du maximal einen leichten Luftzug, das ist alles.

    Hilft ein Luftwäscher gegen trockene Luft?

    Ja, denn er gibt ständig Feuchtigkeit an den Raum ab. Preisgünstiger und energiesparender wird es allerdings mit Omas Haushaltstipps: einen Wasserbehälter auf die Heizung stellen oder ein feuchtes Handtuch aufhängen.

    Gibt es Duftöle für Luftreiniger?

    Nein. Und die Frage ist auch, wie sinnvoll das wäre. Schließlich willst du mit einem Luftreiniger die Luft säubern und sie nicht mit neuen Partikeln anreichern. Zudem kommen weder Allergiker noch Menschen mit Atemwegserkrankungen gut mit Duftölen klar.

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