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    Loungemöbel für Garten und Terrasse

    von KATJA KEWERITSCH - 01.06.2018

    Draußen sitzen in weich gepolsterten Sofas? Das geht mit Loungemöbeln aus wetterfesten Stoffen und robustem Flechtwerk. Wir zeigen, wie man sie am besten stellt.

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    Was bei Loungemöbeln anders ist

    Für den Sommer gilt: runter von der Couch, raus aufs Loungesofa. Denn die supergemütlichen Outdoor-Möbel bringen echtes Wohnzimmer-Flair in deinen Garten. Dabei unterscheiden sich Loungemöbel durch folgende Merkmale von einer herkömmlichen Sitzgruppe:

    • Die Sitzflächen sind niedriger.

    • Passend zum bodennahen Sitzen sind auch die dazugehörigen Tische niedrig.

    • Polster und Kissen kommen besonders weich und voluminös daher.

    • Die Sitze sind tiefer als die klassischen 52 bis 55 Zentimeter eines normalen Sofas. Perfekt zum Lümmeln. Dafür ist essen am Tisch schwierig.

    • Gängige Materialien: Holz, Rattan, Polyrattan

    Der beste Platz für Loungemöbel im Garten

    Essen und loungen – beides soll im Garten stattfinden. Aber nicht jeder hat eine Terrasse, die groß genug ist für ein Lounge-Set plus Esstisch und sechs Stühle. Damit die Transportwege aus der Küche möglichst kurz bleiben, sollten Tisch und Stühle auf einer hausnahen Terrasse stehen. Deshalb: Warum nicht die Loungemöbel etwas weiter entfernt vom Haus platzieren?

    Wenn du für die Loungemöbel in deinem Garten einen anderen Ort als die Terrasse findest, wirst du mit einem idyllischen neuen Blickwinkel belohnt. Und du sitzt mitten im Grünen. Platziere dein Sofa dabei am besten mit dem Rücken zu einer Mauer, Hecke oder an einem dicken Baumstamm. Das schafft ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit. Unter einen Obstbaum solltest du es allerdings nicht stellen – herunterfallende Früchte hinterlassen hässliche Flecken auf den Polstern.

    Damit du die Polster deiner Loungemöbel nicht ständig durch den Garten schleppen musst, bietet sich zudem eine Truhe in der Nähe an. Besonders praktisch: Bei einigen Loungesofas kannst du die Sitzflächen hochklappen und den Platz darunter für die Polster nutzen.

    Loungen geht auch in kleinen Gärten

    Du besitzt keinen parkähnlichen Garten? Loungen geht trotzdem. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Set mit mehreren Sofas und Sesseln sein – auch einzelne Loungemöbel verbreiten Wohnzimmerstimmung.Vielleicht passt ein Ecksofa genau in eine Nische deiner Terrasse. Oder du platzierst einen Zweisitzer an der Hauswand – anstelle einer schlichten Gartenbank. Generell gilt: Große Sofas lassen einen Raum oft großzügiger wirken. Auch im Garten. Also lieber ein entspanntes Ecksofa als zwei schmale Loungesessel aufstellen.

    Bei Terrassen, deren Maße nicht den Standardgrößen normaler Loungesofas entsprechen, bieten sich Modulsysteme an. Mit ihnen kannst du Mittelteile, Eckstücke und Seitenelemente so flexibel aneinanderreihen, dass sie genau zu deiner Terrasse passen.

    Wenn so richtig wenig Platz ist: Manchmal reicht schon ein einzelner Loungesessel für das Wohnzimmerfeeling im Garten. Vielleicht ist der sogar so hübsch, dass er nach der Sommersaison in dein Wohn- oder Schlafzimmer umziehen darf. Das löst dann auch dein Stauraumproblem fürs Winterquartier.

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    Holz, Rattan oder Polyrattan – das beste Outdoor-Material

    Loungemöbel haben sich Form und Aussehen von den Wohnzimmer-Sofas abgeschaut. Ob du auf einer Outdoor- oder Indoor-Couch kuschelst, lässt sich deshalb meist nur noch am Material festmachen. Denn: Loungemöbel bestehen zum größten Teil aus Holz, Rattan oder Polyrattan. Diese Optik integriert sie ganz natürlich in jeden Garten.

    Welche Materialien für deine Loungemöbel die richtigen sind und wie du diese richtig pflegst, liest du in unserem Magazinartikel: Loungemöbel - Materialien im Kurzporträt.

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    Wetterfeste Polster und Kissen für deinen Garten

    Klar, zu allererst müssen dir die Polster und Kissen deiner Loungemöbel gefallen. Parallel dazu solltest du aber auch auf das Material achten, aus dem sie bestehen. Denn: Die Polster sind meist so ausladend, dass du sie nicht ohne weiteres hin- und herschleppen kannst. Aus diesem Grund bieten sich für Loungemöbel Stoffe an, die sowohl Feuchtigkeit als auch UV-Strahlen aushalten.

    In den meisten Fällen werden für Loungemöbel Kunstfaserstoffeverarbeitet. Aber auch beschichtete Baumwolle kommt zum Einsatz. Allen Stoffen ist gemein, dass sie sowohl wasserabweisend als auch UV-beständig sind. Durch ihre widerstandsfähige Struktur lassen sie sich vielfältig verarbeiten und bleiben dennoch reißfest. Selbst kletternde Eichhörnchen oder neugierige Krähen können solchen Outdoor-Stoffen meist nichts anhaben.

    Outdoor-Leder trotzt dank einer speziellen Oberflächenbearbeitung sowohl Salzwasser als auch Sonnenstrahlen. Es wird oft auf Yachten eingesetzt, wirkt antibakteriell und schimmelt nicht. Dabei besticht es dennoch mit den typischen Ledereigenschaften wie Luftdurchlässigkeit und einer besonderen Haptik. Das alles hat natürlich seinen Preis: Qualitativ hochwertiges Outdoor-Leder zählt zu den teuersten Bezugsmaterialien.

    Wenn du kein echtes Leder für deine Loungemöbeln haben möchtest, kannst du auch auf Outdoor-Kunstleder zurückgreifen. Es ist ebenfalls witterungsbeständig, reiß- und schweißfest und in vielen verschiedenen Farben zu bekommen. Einige Outdoor-Kunstleder verfügen auch über eine dermatologisch getestete Hygienefunktion, die die Bildung von Stockflecken und Schimmel verhindern soll.

    Was die Polsterfüllung deiner Loungemöbel angeht: Meist handelt es sich dabei um offenporigen Schaumstoff, der sowohl Regenwasser als auch den Inhalt geplatzter Wasserbomben ungehindert wieder abfließen lässt. Wenn du die Polster bei nächster Gelegenheit in der Sonne durchtrocknen lässt, wirst du lange auf ihnen loungen können.

    Geborgenheit ist wichtig: Wie man eine Sitzecke einrichtet

    Draußen und drinnen gleichen sich heute immer mehr an. Um deine Terrasse einzurichten kannst du dich deshalb vieler Tricks bedienen, die auch in deinem Wohnzimmer funktionieren. Zunächst solltest du draußen einen Raum schaffen, der dir beim Loungen ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Wenigstens an zwei Seiten sollten eine Mauer, Bäume oder eine Hecke deine Sitzgruppe einfassen. Ein Sonnenschirm, eine Markise oder ein Sonnensegel bilden das Dach dieses Raums.

    Um aus Sofas, Sesseln und Tisch eine optische Einheit zu bilden, kannst du sie mit einem Teppich verbinden. So wirken auch Möbel aus unterschiedlichen Serien, als würden sie zusammengehören. Du kannst die Polsterfarben deiner Loungemöbel im Teppich wieder auftauchen lassen oder du schaffst mit einem gelbgemusterten Exemplar ganz bewusst einen Gegenpol zu grauen Kissen.

    Für eine stimmungsvolle Atmosphäre spielt Licht eine große Rolle. Draußen wirken Laternen, Windlichter oder Lampions natürlich besonders schön. Es gibt inzwischen aber auch Outdoor-Leuchten, die mit ihrer Optik beispielsweise klassischen Stehlampen ähneln. Oder sie kommen gleich als Pendelleuchte daher. Der Eindruck eines echten Outdoor-Wohnzimmers entsteht so von ganz allein.

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    Auf einen Blick – so geht ein Outdoor-Wohnzimmer mit Loungemöbeln

    • Loungemöbel haben eine besonders niedrige Sitzfläche. Prima zum Kuscheln, schwierig zum Abendessen.

    • Wenn du deine Loungemöbel am anderen Ende des Gartens platzierst, erhältst du einen idyllischen neuen Blick auf dein grünes Reich. Außerdem schaffst du auf der Terrasse Platz für Esstisch und Stühle.

    • Für kleine Gärten: Auch ein einzelner Sessel oder ein Ecksofa in der Nische schaffen Wohnzimmer-Feeling.

    • Holz ist pflegeleicht und wetterfest, allerdings schwer zu transportieren.

    • Rattan ist nicht wetterfest und braucht unbedingt einen witterungsbeständigen Standort.

    • Polyrattan sieht aus wie Rattan, besteht aber aus Polyethylen. Es ist extrem wetterfest.

    • Bei den Bezugsstoffen auf wasser- und sonnenbeständige Stoffe achten: Kunstfasern, beschichtete Baumwolle, Outdoor-Leder oder Outdoor-Kunstleder.

    • Schaff dir einen richtigen Raum für dein Draußen-Wohnzimmer: mit Hecken oder Mauern als Wände, Sonnenschirm oder Markise als Dach, Teppich und Lampen fürs Wohnzimmer-Flair.

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