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Kleine Küche? Diese Fehler solltest du vermeiden

von Christiane Tillmann

Küchenfronten in zwei oder mehr Farben? Lieber nicht. Diese fünf Fehler machen die meisten beim Einrichten ihrer Mini-Küche.

Klassische Situation: Du hast eine Mini-Küche, aber Maxi-Erwartungen und ein Riesen-Krimskrams-Lager. Wenn du das alles miteinander verbinden willst, ist Chaos vorprogrammiert. Dabei gibt es ein paar einfache Regeln, die dabei helfen können, klassische Küchenfehler zu vermeiden.

Fehler 1: Ein Küchen-Messie sein

Hier eine Spongebob-Tasse, da noch Teile von Omas Silberbesteck und die olle French Press, die eigentlich bereits seit Jahren kaputt ist: Wer eine kleine Küche hat, darf nicht hamstern. Oberstes Gebot bei wenig Platz ist immer das Ordnunghalten. Sortiere daher regelmäßig aus, was du nicht mehr brauchst und beschränke dich auf Wesentliches. Durcheinander in den Schränken sorgt schließlich dafür, dass wir den Überblick über unser Eigentum verlieren. Außerhalb der Schränke lässt es darüber hinaus deine eh schon kleine Küche noch kleiner wirken. Also: Nimm dir ein Herz und trenn dich!

Fehler 2: Offene Regale verwenden

Prinzipiell ist gegen das ein oder andere offene Regal nichts einzuwenden. Gerade, wer gern alles griffbereit hat und darüber hinaus seine Lieblingsstücke präsentieren will, wird auf diese Alternative nicht verzichten wollen. Aber: Auch hier braucht es Maß. Wer nicht auf sein offenes Regalbrett verzichten möchte, sollte dieses stets ordentlich halten und nicht überladen. Für alle anderen gilt: Geschlossene Schränke sorgen für ein ebenmäßiges Bild und für optische Harmonie. Große, ebene Flächen wie die geschlossener Schranktüren wirken wie aus einem Guss und vergrößern deine Mini-Kochnische so optisch.

Fehler 3: Licht als rein funktionales Übel sehen

Dunkle Ecken und schlecht ausgeleuchtete Nischen sind der Feind jedes kleinen Zimmers. Daher solltest du nicht auf die Idee kommen, gerade an der Küchenbeleuchtung zu sparen. Setze außer einem Deckenlicht auch Arbeits- und Akzentbeleuchtung ein, zum Beispiel über der Arbeitsplatte. Achte außerdem darauf, dass nichts dem Einfall des Tageslichts im Wege steht. Verzichte also auf voluminöse Vorhänge oder Jalousien, die nicht nur unliebsame Blicke, sondern auch die Sonne draußen halten. Nutze natürliches und elektrisches Licht als Gestaltungsmittel für deinen Raum.

Fehler 4: Zu viel Deko auf der Arbeitsplatte

Mit der Dekoration in kleinen Küchen ist das so eine Sache: ja, sie sorgt natürlich einerseits dafür, dass deine kleine heimische Partyzelle Persönlichkeit bekommt. Andererseits kann zu viel Deko die Küche ziemlich vollgepfropft aussehen lassen. Leider heißt es also bei der Deko: Klasse statt Masse. Setze lieber auf einzelne Eyecatcher und achte darauf, dass du dir damit nicht die Arbeitsplatte zustellst. Besser: Die Wände maßvoll dekorieren.

Fehler 5: Farbige Fronten mischen

Wenn du die Weite eines Raumes betonen willst, solltest du ihn möglichst wenig unterteilen. Wer verschiedene Farben bei Küchenfronten verwendet, der tut aber genau das. Beispiel: unten schwarze Fronten, oben graue. Besser: Nur wenige, ähnliche Töne nutzen und miteinander mischen. Im Idealfall sind alle Fronten einfarbig. Weiß bietet sich hier natürlich bestens an, da es das Licht reflektiert und den Raum luftiger wirken lässt. Wer das Ganze auf die Spitze treiben will, sorgt auch noch dafür, dass Boden und Wand ebenfalls die gleiche Farbe haben und so eine stylische Ton-in-Ton-Küche entsteht.

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Fotos: Geliebtes Zuhause, House Doctor, Shutterstock

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