Wohnbasics

Die perfekte Beleuchtung für das Wohnzimmer

von Katja Keweritsch

Mit einem Mix aus direktem und indirektem Licht, mehreren Lampenarten und der richtigen Lichtfarbe wird es in deinem Wohnzimmer garantiert gemütlich.

In diesem Artikel

  • Licht fürs Wohnzimmer: Der Mix macht’s
  • Geliebte Stehlampe
  • Die Klassiker: Decken- und Hängeleuchten
  • Tischleuchten sorgen für Gemütlichkeit
  • Deckenfluter wirken raumvergrößernd
  • Platz sparen mit Wandleuchten
  • Bei LED-Lampen auf die Lichtfarbe achten

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Licht fürs Wohnzimmer: Der Mix macht’s

Verschiedene Lichtquellen zu mischen ist der allerwichtigste Tipp für eine schöne Beleuchtung in deinem Wohnzimmer. Eine Faustregel lautet: Mixe mindestens drei Lichtquellen. Also eine allgemeine Hintergrundbeleuchtung, ein punktuelles Licht zum Lesen sowie ein hübsches Akzentlicht. Besonders abwechslungsreich wirkt es, wenn du diese drei Lichtquellen auf unterschiedlicher Höhe anbringst. Ein weiterer Wohnzimmerbeleuchtungs-Tipp: Experimentiere mit verschiedenen Arten von Licht. Indirektes Streulicht wirkt wie ein Weichzeichner, besonders warm und gemütlich. Wenn du es auf Schränken oder hinter Sideboards anbringst, verwischt es die Grenzen des Raums und dein Wohnzimmer scheint gleich größer. Dazu zielgerichtetes Licht aus einer Leselampe et voilá: Das Spiel von Licht und Schatten sorgt für mehr Tiefe und Spannung in deinem Wohnzimmer.

Geliebte Stehlampe

Stehlampen sind treue Lesebegleiter und zauberhafte Eyecatcher in deinem Wohnzimmer. V.li.n.re.: Stehleuchte Elevate von Nord, Stehleuchte von Oyoy, Stehleuchte Tam Tam von Marset.
Fotos: Nord, Oyoy, light11.de

Eine Stehlampe hilft dir, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Zum einen spendet sie wunderbar zielgerichtetes Leselicht. Zum anderen eignet sie sich allein schon wegen ihrer Größe hervorragend als Eyecatcher. Tipp für Mutige: Setz die Stehlampe als Störer ein und sorg mit ihrem Design für einen stilistischen Bruch, beispielsweise indem du eine gelbe Stehlampe in deinem in Grautönen gehaltenen Wohnzimmer platzierst. Das erzeugt Spannung und ist ein prima Mittel gegen langweilige, weil allzu harmonische Einrichtungen.

Die Klassiker: Decken- und Hängeleuchten

Während Deckenleuchten direkt unter der Decke „kleben“, haben Hängeleuchten eine kurze Aufhängung, an der sie baumeln. Beide Lampenarten verbreiten diffuses Allgemeinlicht, das du zum Saubermachen unbedingt brauchst. Für Gemütlichkeit sind sie allerdings nicht zuständig: Da sie dein Wohnzimmer vollständig und ganz gleichmäßig ausleuchten, nehmen sie ihm Tiefe, Struktur und damit jegliche Spannung. Eine Beleuchtung an der Wohnzimmerdecke solltest du deshalb unbedingt mit weiteren Lichtquellen im Raum ergänzen.

Eine Ausnahme unter den klassischen Decken- und Hängeleuchten bilden Strahler und Spots. Da ihr Licht meist nicht ganz streng nach unten gerichtet ist, gliedern sie den Raum in hellere und dunklere Bereiche, was gleich für mehr Tiefe sorgt.

Tischleuchten sorgen für Gemütlichkeit

Tischlampen für Gemütlichkeit
Egal, wo du sie platzierst, Tischleuchten kreieren kleine Lichtinseln im Raum, die besonders heimelig wirken. V.li.n.re.: Tischlampe Demi von Design House Stockholm, Tischlampe Havnegade von Louis Poulsen, Tischlampe Duett von Nord.
Fotos: Design House Stockholm, Louis Poulsen, Nord

Tischleuchten sind Stimmungskanonen und Stars der halben Höhe. Du kannst sie auf einem Beistelltisch, der Fensterbank, einem Sideboard oder in einem Schrank platzieren. So schaffst du kleine Lichtinseln im Raum, die für eine behagliche Atmosphäre sorgen. Wenn du willst, kannst du mit ihnen auch gezielt eine schöne Deko oder ein liebgewonnenes Souvenir in Szene setzen. Auf diese Weise spielst du ganz nebenbei mit Licht und Schatten, strukturierst dein Wohnzimmer und verleihst dem Raum Tiefe.

Deckenfluter wirken raumvergrößernd

Platz genug ist nie, aber mit einem Deckenfluter kannst du so tun als ob: Da sein Licht die Decke anleuchtet, öffnet es den Raum optisch nach oben. So wirkt dein Wohnzimmer höher. Außerdem gibt es keinen lästigen Schattenwurf mehr. Die meisten Deckenfluter trumpfen zudem mit einer extra Leselampe auf und sind dimmbar. Tipp: Achte auf energiesparende LEDs als Leuchtmittel. Da das Licht des Deckenfluters den Umweg über die Decke nimmt, um einen Raum zu erhellen, muss es besonders stark leuchten. Das verbraucht mehr Strom. Mit einem LED-Deckenfluter bist du kostenmäßig sicher vor bösen Überraschungen.

Platz sparen mit Wandleuchten

Da sie weder Stellfläche noch Platz für Kabel benötigen, eignen sich Wandleuchten prima für kleine Wohnzimmer. Sie tauchen die Wand in Licht und verwischen so die Konturen des Raums. Das lässt dein Wohnzimmer breiter erscheinen. Besonders gut funktioniert dieser Trick mit Leuchten an zwei einander gegenüber liegenden Wänden. Wandleuchten können aber nicht nur indirektes Licht - eine Schwenkarmlampe beispielsweise kannst du mit zielgerichtetem Licht im Wohnzimmer wunderbar zum Lesen nutzen. Und wenn du den Raum zusätzlich nach oben öffnen möchtest, kannst du so genannte Up-and-Downlights anbringen, die ihr Licht sowohl nach oben als auch nach unten abgeben.

Bei LED-Lampen auf die Lichtfarbe achten

Gelbliches Licht empfinden wir als warm und beruhigend. Bläuliches ruft uns eher Hallo wach! entgegen. Deshalb eignen sich tageslichtähnliche LEDs mit einer hohen Kelvinzahl von mehr als 3.500 hervorragend fürs Bad, um morgens schneller fit zu werden. Im Wohnzimmer hingegen verbreiten sie eine kalte Atmosphäre. Für abendliches Stimmungslicht eignen sich am besten Kelvinzahlen unter 3.000.

Im Aufmacher: Stehleuchte Manana von Design House Stockholm. Foto: Design House Stockholm

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