Eine Qualitätsfrage – hier solltest du bei deiner neuen Küche nicht sparen

Kein Punkt zum Geldsparen: die Küchenmontage

Du hast zwei rechte Hände und handwerkeln ist dein liebstes Hobby? Toll! Deshalb willst du deine neue Küche allein aufbauen? Nicht so toll. Denn: Spätestens der E-Herd muss von einer Fachperson an den Starkstrom angeschlossen werden. Schon aus Haftungsgründen. Und was den Rest angeht: Der Aufbau einer Küche ist meist komplizierter als es zunächst den Anschein hat. Da sind Nischen und Unebenheiten, zu kurze Schläuche und auf den Millimeter genau auszuschneidende Löcher, z.B. für die Armaturen. 

Du investierst viel Geld in deine neue Küche – spar nicht bei der Montage. Rechne mit 65 bis 85 Euro Aufbaukosten pro laufendem Meter und genieß die Stunden, die du dich nicht mit schiefen Türen herumärgern musst. Das sind Profis in der Montagecrew. Wo du dich mühsam in ein Thema einarbeiten musst, reichen ihnen zwei geübte Handgriffe. Gönn dir die Freude einer perfekt aufgebauten Küche, über die du dich nicht schon vor der Benutzung geärgert hast.

Setz auf qualitativ hochwertige Geräte

Es gibt so viele tolle Küchengeräte, die versprechen, dir den Alltag zu erleichtern. Von Kaffeevollautomaten über Muldenabzüge bis hin zu Smart Home Kühlschränken kannst du dich bei deinen Wünschen voll austoben. Aber: Brauchst du das alles wirklich? Besser: sich auf wenige Geräte festlegen und da auf Qualität achten. Denn: Hochwertige Modelle mit Energieeffizienzklassen ab A+ lohnen sich auf lange Sicht und schonen die Umwelt. Zudem haben sie meist eine längere Lebenszeit. Gönn dir also Basic-Geräte mit hohen Qualitätsstandards und rüste weniger notwendige Wünsche später nach – dann aber genauso hochwertig.

Wähle einen stabilen Korpus für deine Küche

Die meisten Küchen sind weiß, weil sie auf diese Weise gut in jeden Raum passen. Egal ob farbige Wände, Beton, Kacheln oder Dielen – mit einer weißen Küche machst du nichts falsch. Weiß ist zeitlos und man sieht sich nicht so schnell daran satt. So weit so gut. Was aber, wenn du weiße Küchen nicht magst?

Tipp: Entscheide dich bei einem Hersteller für eine Küche, die es schon lange gibt und sicher noch viele weitere Jahre geben wird. Wähle ein qualitativ hochwertiges Modell mit einem stabilen Korpus. Gefällt dir deine gelbe oder grüne Küchenfarbe dann in einigen Jahren nicht mehr, tauschst du nur die Fronten aus und erhältst super einfach einen frischen Look.

Investier bei der Arbeitsplatte in ein langlebiges Material

Damit die Arbeitsplatte in deiner Küche nach wenigen Monaten intensiven Kochens und Werkelns nicht aufquillt, fleckig oder unansehnlich wird, solltest du dir von Anfang an Gedanken über das Material machen. Klar ist Furnier günstiger als Massivholz, Quarzwerkstoff oder Naturstein. Dafür hält es auch nicht so lange. Je nachdem, wie intensiv du deine Küche und die Arbeitsplatte nutzt, lohnt sich langfristig die Investition in ein hochwertiges Material.

Bester Qualitäts-Tipp – vorher Gedanken machen

Stell dir vor, du bist eher der Chips-Typ und stehst nicht auf süßen Kuchen. Und Lasagne ist sowieso nicht dein Ding. Brauchst du wirklich einen Backofen? Oder: Du bist ein versierter Weinliebhaber. Muss es dann der Kühlschrank mit dem Icecrusher sein? Warum? Diese Frage solltest du dir beim Planen einer neuen Küche immer wieder stellen: Brauche ich das wirklich? Oder gehört es nur irgendwie dazu oder sieht cool aus. Denn: Mit der Entscheidung gegen einzelne Features sparst du Geld. Geld, das du z.B. in einen hochwertigen Kaffeevollautomaten investieren könntest, den du dir schon lange wünschst und den du mit Sicherheit mehrfach täglich nutzen würdest.

Unabhängig davon, bei welchen Elementen deiner Küche du aus ganz pragmatischen Gründen auf Qualität achten solltest, hast du also genug Spielraum, um ganz nach deinen Vorlieben und Bedürfnissen zu entscheiden.