moebel.de
slogan

    Dich kann ich gut riechen! Raumdüfte und ihre Wirkung

    von LAURA DRÜHE - 14.04.2017

    Sie schenken unserem Zuhause ein duftes Wohlgefühl und sind zudem stilvolle Deko-Accessoires: Duftkerzen und Diffuser mit ätherischen Ölen. Wir zeigen, welcher Duft welche Wirkung hat und wo du sie am besten platzierst.

    image

    Ob Diffuser oder Raumspray, Duftkerze oder Räucherstäbchen, Potpourri, Duftlampe oder Duftsäckchen: Das Angebot an Raumdüften ist in den letzten Jahren rasant gestiegen.

    Diffusoren und Duftkerzen mit den erlesensten Duftkompositionen sind heute fester Bestandteil des Interieurs und lassen sich stilvoll arrangieren – klar also, dass sie mittlerweile auch beliebte Wohnaccessoires sind, die auf keinem Wohnblog mehr fehlen dürfen. 

    Besonders im Trend: Ton-in-Ton-Kombinationen mit weißen oder schwarzen Kerzen sowie Farbtupfer in Neonpink und Glanzpunkte mit Kupfer und Gold.

    Weniger sichtbar (aber nicht weniger effektiv): im Schrank gelagerte Duftsäckchen mit Füllungen aus Kräutern oder Trockenblumen, die lästige Gerüche vertreiben und gleichzeitig Motten fernhalten. Und auf Knopfdruck verströmen Raumsprays und Duftstecker in jedem Zimmer sofort angenehme Aromen.

    Wie und warum beeinflussen Raumdüfte unsere Stimmung?

    image

    Alle Düfte und Gerüche, die wir in der Umwelt wahrnehmen, gelangen direkt in unser Gehirn und entscheiden dort über unsere Stimmung. Aromachologie nennen Wissenschaftler diese psychologische Wirkung von Düften, die auch in der Aromatherapie mit Hilfe ätherischer Öle zum Einsatz kommt. Zünden wir also eine Aromakerze an, deren Duft uns gut gefällt, so steigern wir automatisch unser Wohlgefühl. Ob wir dabei entspannen oder neue Energie tanken, hängt von den enthaltenen Duftstoffen ab.

    • Jasmin und Lavendel wirken beruhigend und ausgleichend. Im Schlafzimmer hilft uns ein nach Lavendel duftendes Kissenspray beim Einschlafen.

    • Vanillearomen setzen Glückshormone frei und schenken uns ein Gefühl von Geborgenheit. Wie gemacht fürs Wohnzimmer. Wer es natürlicher mag, setzt auf ätherische Öle wie Zedern- oder Pinienholz. Diese Öle sind vor allem für die Atemwege gesundheitsförderlich.

    • Und Zitrusfrüchte wie Mandarine oder Zitrone regen an, fördern die Konzentration und stimmen uns fröhlich. Ein Grund übrigens, weshalb Zitrusdüfte sich gut für den Eingangsbereich oder das Büro eignen: Eine Duftlampe mit ein, zwei Tropfen ätherischen Grapefruit-Öls taucht den Raum in stimmungsvolles Licht und versetzt den Besucher in eine positive Stimmung.

    • Und im Bad kommen frische Düfte wie Baumwolle oder Meeresbrise am besten zur Geltung, etwa als Diffusor oder Duftstecker.

    Natürlich sind auch Anlass und Zeitpunkt entscheidend für die Wahl des richtigen Dufts: Zum festlichen Dinner im Winter passen pudrige Düfte wie Vanille und Zimt besser als zum sommerlichen Frühstück, bei dem spritzige Limette mediterrane Leichtigkeit versprüht.

    Was tun bei Allergien?

    So schön wie Duftkerzen auch sind: Leider vertragen viele von uns die beigemischten Parfüme nicht und bekommen Kopfschmerzen oder Juckreiz. Grund sind schädliche Verbrennungsrückstände, die beim Abbrennen der Kerze entstehen und die wir über die Raumluft einatmen.

    Allergiker sollten daher zu Bio-Kerzen aus Pflanzenstearinunbelastetem Bienenwachs oder Soja greifen, die frei von Paraffin sind und nur natürliche Aromen ohne synthetische Substanzen enthalten. Das auf Verpackungen aufgedruckte RAL-Gütezeichen garantiert zudem, dass Kerzen keine bedenklichen Schadstoffmengen freisetzen und qualitativ hochwertig sind.

    Außerdem: Kerzen immer mit Kerzenlöscher löschen oder den Docht ins Wachs tauchen. So entsteht weniger schleimhautreizender Rauch, als wenn die Kerzen ausgepustet werden. Und: Raumdüfte immer sparsam dosieren und anschließend gut durchlüften.

    Stöbere weiter in unserem Magazin

    Magazin Trends
    Magazin Ratgeber
    Magazin DIY
    Magazin Shop the Look
    Nach oben