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Dich kann ich gut riechen! Raumdüfte und ihre Wirkung

von Laura Drühe

Sie schenken unserem Zuhause ein duftes Wohlgefühl und sind zudem stilvolle Deko-Accessoires. Ausgewählte Kerzen und Diffuser und wie sie wirken.

Ob Diffuser oder Raumspray, Duftkerze oder Räucherstäbchen, Potpourri, Duftlampe oder Duftsäckchen: Das Angebot an Raumdüften ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Elegante Diffusoren und Duftkerzen mit den erlesensten Duftkompositionen sind heute fester Bestandteil des Interieurs und lassen sich stilvoll arrangieren – klar also, dass sie mittlerweile auch beliebte Wohnaccessoires sind, die auf keinem Wohnblog mehr fehlen dürfen. Besonders im Trend: Ton-in-Ton-Kombinationen mit weißen oder schwarzen Kerzen sowie Farbtupfer in Neonpink und Glanzpunkte mit Kupfer und Gold. Weniger sichtbar (aber nicht weniger effektiv): im Schrank gelagerte Duftsäckchen mit Füllungen aus Kräutern oder Trockenblumen, die lästige Gerüche vertreiben und gleichzeitig Motten fernhalten. Und auf Knopfdruck verströmen Raumsprays und Duftstecker in jedem Zimmer sofort angenehme Aromen.

Die Raumdüfte "Wild Iris" von Loberon
Den eleganten Duft „Wild Iris“ von Loberon gibt es als Duftkerze und Diffusor.
Foto: Loberon

Wie und warum beeinflussen Raumdüfte unsere Stimmung?

Alle Düfte und Gerüche, die wir in der Umwelt wahrnehmen, gelangen direkt in unser Gehirn und entscheiden dort über unsere Stimmung. Aromachologie nennen Wissenschaftler diese psychologische Wirkung von Düften, die auch in der Aromatherapie mit Hilfe ätherischer Öle zum Einsatz kommt. Zünden wir also eine Kerze an, deren Duft uns gut gefällt, so steigern wir automatisch unser Wohlgefühl. Ob wir dabei entspannen oder neue Energie tanken, hängt von den enthaltenen Duftstoffen ab.

Jasmin und Lavendel wirken beruhigend und ausgleichend. Vanillearomen setzen Glückshormone frei und schenken uns ein Gefühl von Geborgenheit. Und Zitrusfrüchte wie Mandarine oder Zitrone regen an, fördern die Konzentration und stimmen uns fröhlich. Ein Grund übrigens, weshalb Zitrusdüfte sich gut für den Eingangsbereich eignen: Eine Duftlampe mit ein, zwei Tropfen ätherischen Grapefruit-Öls taucht den Flur in stimmungsvolles Licht und versetzt den Besucher in eine positive Stimmung. Im Schlafzimmer hilft uns ein nach Lavendel duftendes Kissenspray beim Einschlafen. Und im Bad kommen frische Düfte wie Baumwolle oder Meeresbrise am besten zur Geltung, etwa als Diffusor oder Duftstecker. Natürlich sind auch Anlass und Zeitpunkt entscheidend für die Wahl des richtigen Dufts: Zum festlichen Dinner im Winter passen pudrige Düfte wie Vanille und Zimt besser als zum sommerlichen Frühstück, bei dem spritzige Limette mediterrane Leichtigkeit versprüht.

Was tun bei Allergien?

So schön wie Duftkerzen auch sind: Leider vertragen viele von uns die beigemischten Parfüme nicht und bekommen Kopfschmerzen oder Juckreiz. Grund sind schädliche Verbrennungsrückstände, die beim Abbrennen der Kerze entstehen und die wir über die Raumluft einatmen. Allergiker sollten daher zu Bio-Kerzen aus Pflanzenstearin, unbelastetem Bienenwachs oder Soja greifen, die frei von Paraffin sind und nur natürliche Aromen ohne synthetische Substanzen enthalten. Das auf Verpackungen aufgedruckte RAL-Gütezeichen garantiert zudem, dass Kerzen keine bedenklichen Schadstoffmengen freisetzen und qualitativ hochwertig sind. Außerdem: Kerzen immer mit Kerzenlöscher löschen oder den Docht ins Wachs tauchen. So entsteht weniger schleimhautreizender Rauch, als wenn die Kerzen ausgepustet werden. Und: Raumdüfte immer sparsam dosieren und anschließend gut durchlüften.

Im Aufmacher: Zusammen mit Blumenbouquets und anderen Wohnaccessoires lassen sich Duftkerzen stimmungsvoll arrangieren. Foto: Shutterstock/Daria Minaeva

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