Wohnbasics

Dekorieren mit Bildern

von Natalie Schulz

Wir geben Tipps zur Bild-Auswahl, zeigen verschiedene Hängungen und sagen, welches die ideale Anbringungshöhe ist.

Bilder müssen nicht teuer oder perfekt sein. Egal ob Leinwand-Gemälde, Typo-Poster oder Foto im Rahmen, erlaubt ist, was gefällt. Harmonisch wird es, wenn man sich mit Bildern und Rahmen farblich an Möbeln und Deko orientiert. Spannung entsteht, wenn man auf Kontraste setzt und zum Beispiel die Schwarz-Weiß-Fotografie auf einer farbigen Mustertapete inszeniert.

Bilder effektvoll anordnen: Hängemethoden

Perfekt für die Gruppenhängung: Das Set Picture Wall von Pure Day / Home 24
Das Bilder-Set Picture Wall von Pure Day macht die Gruppenhängung ganz einfach.
Foto: Pure Day/Home24

Folgende Hängungen haben sich etabliert und funktionieren eigentlich immer.

  • Die Petersburger Hängung erinnert an geordnetes Chaos. Hier dürfen verschiedene Bildformate sowie Fotos, Drucke und Leinwände dicht an dicht gehängt werden. Die Sammlung kann stetig weiterwachsen und sich verändern. Für die Ausgewogenheit einfach ein und denselben Abstand zwischen den einzelnen Bildern einhalten oder auf einheitliche Bilderrahmen achten. Damit man bei der Anbringung nicht verzweifelt, das Konstrukt ruhig einmal am Zimmerboden vorlegen.

  • Ist ein Motiv auf drei Einzelbilder verteilt, nennt man das Triptychon. Ideal in Szene gesetzt wird es, indem man es in einer Reihe, auf Kante und mit geringem Abstand aufhängt. Funktioniert auch ganz wunderbar mit zwei oder fünf Einzelbildern.

  • Bilder werden ganz simpel auf dem Fußboden, einem Regal oder einer Bilderleiste in Szene gesetzt, dabei ruhig mit verschiedenen Formaten spielen. Der Charme besteht darin, dass die Bilder wie zufällig abgestellt wirken. Am Ende erinnert das Konstrukt oft an eine Skyline. Vorteil: Bilder lassen sich im Handumdrehen austauschen und neu arrangieren.

  • Die Skyline kann man auch an die Wand bringen, indem man die Bilderrahmen auf Kante hängt. Orientierungspunkt ist eine imaginäre Mittellinie – waagerecht oder senkrecht – an der die Kanten und Ecken sämtlicher Bilder ausgerichtet werden.

  • Auch wenn der Trend zur Hängung in Gruppen geht, auch ein einzelnes Bild kann die Wirkung eines ganzen Raumes ändern. Deswegen verdienen besonders hübsche, liebgewonnene oder ungewöhnliche Werke einen Ehrenplatz und dürfen als Solisten ganz alleine an eine Wand.

Beim Aufhängen ist die Höhe entscheidend

Einzeln an der Wand: Hier gehören besonders liebgewonnene Bilder hin
Ist das Bild auf Augenhöhe angebracht, hat man es auch beim Sitzen fest im Blick:
Morgenzwitscher von Graham & Brown.
Foto: Otto

Die weit verbreitete Methode, Bilder einfach auf dem halben Weg zwischen Decke und Fußboden anzubringen, führt in der Regel dazu, dass sie zu hoch hängen. Eine Anbringung auf Augenhöhe hat einen viel schöneren Effekt. Augenhöhe bedeutet hierzulande, die Bildmitte auf etwa 1,60 m Höhe auszurichten. In Räumen, in denen tiefe Sitzmöbel stehen und insgesamt viel gesessen wird, dürfen Bilder auch etwas tiefer gehängt werden. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bildergruppen dürfen natürlich über die ganze Wand verteilt hängen.

Im Aufmacher: Bilder müssen nicht zwingend an die Wand, sie dürfen sich auch mal nur lässig dagegen lehnen. Foto: Bloomingville

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