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Wohntrend Messing

von Laura Drühe

Dieser Trend ist ein echtes Highlight: Messing setzt Akzente und wirkt schön edel. Die wichtigsten Tipps zu Deko und Reinigung.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt? Stimmt, könnte auch Messing sein. Denn an Möbeln und Accessoires aus dem schimmernden Material kommt in diesem Winter wohl niemand vorbei. Goldglänzende Kerzenständer, Lampen, Beistelltische und selbst Home-Office-Accessoires wie Stiftehalter und Locher leuchten uns aus Online-Shops und Blogs entgegen. Manchmal sind es auch nur die Tischbeine oder Schubladengriffe, die glänzende Akzente setzen und einem Möbelstück zu einem völlig neuen Look verhelfen.

Dekorieren mit Messing

Wie bei allen Trends gilt natürlich auch für Messing: Das gab’s doch schon mal! Ganz genau. Vor allem in den Fünfziger und Sechziger Jahren gehörte Messing zum guten Ton und wurde zu Art-Déco-Lampen, Sixties-Sesseln, Servierwagen und schwerem Samt kombiniert. Die „Mad Men“ lassen grüßen. Und genau dieser Retro-Look funktioniert auch heute wieder, vor allem mit dunklen, kräftigen Wandfarben. So sorgen Bogenlampen und Blumentöpfe aus poliertem Messing für Glanzpunkte vor anthrazitfarbenen und smaragdgrünen Wänden – und selbst die gute, alte grüne Zimmerpflanze sieht neben einem Messingtisch auf einmal sehr cool aus.

Blumentopf Hexagon Pot von Ferm Living.
Blumentopf "Hexagon Pot" von Ferm Living.
Foto: Ferm Living

Aber auch zu schnörkellosen, reduzierten Wohnstilen ist Messing eine gute Ergänzung, denn die kühlen Metallakzente bilden einen eleganten Kontrast zu hellen Naturmaterialien, Pudertönen, Glas, MarmorBeton und Grafikmustern. Tipp: Damit es nicht überladen wirkt, die Messing-Deko lieber nur sparsam einsetzen. Zum Beispiel zwei glänzende Kerzenständer auf einem Tisch drapieren oder eine große Stehlampe neben das Sofa stellen.

Messing reinigen

Doch woraus besteht Messing eigentlich genau? Messing ist eine Legierung aus den Metallen Kupfer und Zink. Je mehr Zink enthalten ist, umso gelblicher wird der Glanz. Da das Material mit der Zeit oxidiert und anlaufen kann, solltet ihr euren Messingstücken hin und wieder mit Spezialreinigern aus dem Supermarkt eine Extraportion Pflege gönnen. Einfach auf die Flecken geben, einwirken lassen, mit lauwarmem Wasser abspülen, zum Schluss noch mit einem Mikrofasertuch polieren – und schon glänzt alles wieder wie neu! Ein Effekt, der sich übrigens auch mit Hausmitteln wie Essig, Buttermilch oder Zahnpasta erzielen lässt.

Foto im Aufmacher: Lampen aus Messing sorgen gerade in puristisch eingerichteten Zimmern für feine Glanzpunkte. Tisch- und Pendelleuchten „Bestlite“ von Gubi. Foto: Gubi

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