Wohnbasics

Wie man mit Flurspiegeln Räume vergrößert und verkleinert

von Natalie Schulz

Klar, er soll gut aussehen. Aber wusstet ihr, dass man schlauchförmige Flure mit einem Flurspiegel optisch verkleinern kann? Vergrößern geht natürlich auch.

Welche Funktion der Flurspiegel erfüllen soll, ist entscheidend für Größe und Position. Denn tatsächlich kann ein Spiegel im Flur mehr sein als letzter Check für die Garderobe.

Funktion des Spiegels: Garderoben-Ergänzung und Lichtspender

Klassische Funktion für den Spiegel im Flur: Ergänzung zur Garderobe. In diesem Fall sollte er auch in deren Nähe hängen. So habt ihr alles griffbereit und der letzte Blick in den Spiegel vor dem Verlassen der Wohnung bleibt komfortabel.

Darüber hinaus kann ein Flurspiegel – richtig positioniert – den Eingangsbereich mit Licht durchfluten und ihn größer wirken lassen. Für die Funktion als Lichtspender sollte der Spiegel gegenüber von Türen und Fenstern angebracht werden, so reflektiert er das Licht aus umliegenden Zimmern. Wollt ihr den Flur optisch verkürzen, gehört der Spiegel an die kürzere Wand. Quer angebracht hingegen kann er die Diele strecken. Für den größtmöglichen Effekt solltet ihr auf lange, rechteckige Wandspiegel zurückgreifen.

Rechteckige und runde Spiegel sind funktional, aber eigentlich nie langweilig. Dank edler Rahmen und einer hochwertigen Verarbeitung werden Spiegel zu kleinen Designobjekten. Beim Rahmen gilt: ohne lassen Spiegel Räume größer wirken, haben aber auch eine cleanere Ausstrahlung als Objekte mit Holz.

Grau in Grau: Ein grauer Teppich in verschiedenen Grautönen, eine Garderobe und ein runder Spiegel an der Wand
Zum Make-up und Frisuren-Check ist ein runder Spiegel wie Norm von Menu im Flur perfekt.
Foto: Menu

Die richtige Aufhänghöhe und Größe

Bei der Aufhänghöhe gilt: Runde und eckige Spiegel werden mit ihrer Mitte etwa auf Augenhöhe gehängt. Möchtet ihr euch in der Totalen sehen, sollte der Wandspiegel mindestens halb so hoch wie ihr selbst sein und mindestens 30 cm breit. Für die Aufhänghöhe ist in diesem Fall die höchste Augenhöhe entscheidend. Wobei ein Viertel über und etwa drei Viertel des Spiegels unter Augenhöhe angebracht werden sollten – alles andere ist zu hoch.

So oder so, eine gute Beleuchtung ist Pflicht. Bei einem Garderobenspiegel bedeutet das idealerweise: zwei Wandleuchten, die zwischen Schulterhöhe und Oberkante des Spiegel montiert werden. Oder direkt einen Spiegel mit integrierter Beleuchtung wählen. Tipp: kein einseitiges Licht direkt von oben. Das setzt den Spiegel vielleicht in Szene, wirft aber auf Gesicht und Kleidung unschöne Schatten.

Im Aufmacher: Spiegel und Holzbank von Bloomingville. Foto: Bloomingville

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