Wohnbasics

Wie macht meine Küchenarbeitsplatte optisch mehr her?

von Bianka Echtermeyer

Ein anderer Zuschnitt, eine andere Stärke oder Farbe – und sofort wird aus der Standardarbeitsplatte ein Schmuckstück. Und das sogar bei kleinem Budget.

Wer die gängigen Arbeitsplatten in Küchen nicht mag, hat zum Glück eine Menge Alternativen, die die Küche insgesamt gleich viel hochwertiger aussehen lassen. Je nachdem, welches Budget du zur Verfügung hast, gibt es dafür unterschiedliche Möglichkeiten.

So sehen Kunststoffarbeitsplatten besser aus

Die erste gute Nachricht ist, dass du selbst eine Kunststoffarbeitsplatte optisch aufpolieren kannst. Oft sieht sie schon viel moderner aus, wenn sie statt abgerundeter Ecken einen kantigen Abschluss hat, das Dekor einfarbig ist und du auf die klassischen geschwungenen Sockelleisten als Wandabschluss verzichtest.

Du kannst die Wirkung der Arbeitsplatte aber auch durch eine andere Stärke verändern. Soll die Küche leichter wirken, erreichst du das durch eine schmale Arbeitsplatte in hellen Farben. Magst du es lieber kompakter, verdoppele einfach die Plattenstärke. Ein anderer Tipp: Wenn du die Küchenplatte flächenbündig mit den Unterschränken abschließen lässt, verpasst du deiner Küche einen echten Designkick. Kaum jemand wird erkennen, dass es sich um eine Standardküche handelt, da diese fast immer mit Arbeitsplatten mit Überstand konzipiert sind.

Helle Arbeitsplatte, die bündig mit den Küchenschränken abschließt.
Die Arbeitsplatte schließt bündig mit den Schränken ab, was sofort hochwertig aussieht.
Foto: Krabi Küchenzeile von Azura Home Design

Holzarbeitsplatten wirken wohnlich, sind aber pflegeintensiv

Besonders angesagt sind Holzarbeitsplatten. Dabei muss man allerdings wissen, dass die Oberfläche pflegeintensiv ist, da Holz auf Wasser reagiert. In dem Fall kannst du sie einfach mit einem Lack überstreichen und somit unempfindlicher machen. Allerdings büßt sie dadurch ein Stück ihrer Natürlichkeit ein. Um den natürlichen Effekt zu erhalten, nimm lieber Öl für den Schutz der Platte. Wenn du das Einölen von Zeit zu Zeit wiederholst, wirst du an der Arbeitsplatte lange Freude haben.

Wenn es etwas mehr kosten darf, sind Natursteinarbeitsplatten sehr zu empfehlen. Granit ist dafür sicherlich das gängigste Material. Es wird von günstig bis exklusiv in vielen Farben und Oberflächenstrukturen angeboten. Vorteil: Der Naturstein ist langlebig, unempfindlich und sieht schick aus.

Diese Frage wurde beantwortet mit fachlicher Unterstützung von Inneneinrichterin Juliane Lehnicke.

Einrichtungsexpertin Juliane Lehnicke
Einrichtungsexpertin Juliane Lehnicke.
Foto: Oliver Rehbinder

Juliane Lehnicke ist Inneneinrichterin und Geschäftsführerin der Münchner Home Staging-Agentur. Sie berät Kunden, die ihr Zuhause verändern und stimmungsvoller gestalten möchten. Außerdem ist Juliane Lehnicke Expertin in unserer Rubrik Wohnideen. Dort zeigt sie auch einen Auszug ihrer Einrichtungsprojekte.

Du hast auch Wohnfragen? Dann nutze unsere große Wohncommunity und tausch dich mit anderen zu Einrichtungsfragen aus.

Foto im Aufmacher: Shutterstock

Ähnliche Artikel

Kommentare

0
Weitere Artikel
Loading...