Aufräumen nach Marie Kondō – Roombeez hat’s getestet

von BIANKA ECHTERMEYER - 20.11.2018

Besitze nur das, was dir positive Energie gibt, lehrt die japanische Ordnungshüterin Marie Kondō. Kathrin vom Otto-Blog Roombeez hat den Test gewagt.

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Glaubt man der Japanerin Marie Kondō, ist das mit dem Aufräumen ganz einfach. In den eigenen vier Wänden befinden sich nur die Dinge, die man liebt. Übersichtlich hingelegt in jedem SchrankUnd ist diese äußere Ordnung erreicht, folgt die innere. Mit der Lehre, sie nennt sie die „KonMari-Methode“, hat die Anfang 30-Jährige großen Erfolg. Ihre drei Bücher sind weltweit zu Bestsellern und in 27 Sprachen übersetzt worden. Aber nicht nur das, nach ihr ist sogar ein eigenes Wort entstanden. „To kondo“ meint im Englischen „den Schrank aufräumen“. In Deutschland kann man ihr erstes Buch „Magic Cleaning“ kaufen. Wir haben es hier bereits ausführlich vorgestellt.

Bei so einem großen Erfolg muss etwas dran sein an den Aufräumregeln. Kathrin ist Bloggerin bei Roombeez, dem Interior-Blog von Otto. In ihrer Selbstbeschreibung sagt sie, sie glaube, dass auch Dinge ein Eigenleben haben. Nicht einfach, dann aufzuräumen, aber die Bloggerin hat sich in einem Video auf YouTube der Marie-Kondō-Herausforderung gestellt.

Es geht vor allem ums Aussortieren

Wenn man nur Dinge besitzen soll, die man liebt, geht es ganz klar ums Ausmisten. Und alles, was man hat, soll einen festen Platz haben. Aber wie findet man heraus, was man liebt? Was noch positive Energie gibt? Marie Kondō sagt, dass man jeden Gegenstand in der Wohnung in die Hand nehmen und nachfühlen soll, was einen damit verbindet. „Freude entsteht durch Berührung“, predigt die Ordnungsmacherin. Sagt die eigene Intuition, dass das Gefühl bei einem Gegenstand nicht gut ist, kommt er weg. Egal, ob er noch funktioniert oder einmal teuer war.

Und so sortiert Kathrin aus. Sie geht dabei nicht von Raum zu Raum vor, sondern nach Kategorien: erst die Kleidung, dann Bücher, Papiere, Kleinkram und Erinnerungsstücke. Außerdem sollte alles übersichtlich sein. T-Shirts werden nicht gestapelt, sondern aufrecht nebeneinandergelegt. Mäntel nach Länge in den Kleiderschrank sortiert.

Und wie fühlt es sich am Ende an, wenn nur noch die geliebten Dinge in der Wohnung sind? Und alles an seinem Platz? Gut, sagt Kathrin und vermisst das Zuviel an Sachen kein Stück.

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