Trends

Trend: Tapeten mit floralem Muster

von Laura Drühe

Jetzt blüht unser Zuhause auf! Denn florale Tapeten zaubern im Frühling die Natur auf unsere vier Wände. Die wichtigsten Tipps rund um den Trend.

Seit einiger Zeit ist sie bereits festes Inventar von Szene-Bars und –Clubs, schicken Restaurants und Designerhotels: Die Tapete feiert in den unterschiedlichsten Motiven ihr Trend-Comeback. Statt der guten alten Fototapete aus den 70er Jahren sind es aber nun vor allem grafische und florale Muster, die den Ton angeben. Das Angebot reicht von klaren, geometrischen Formen über barocke Ornamente bis hin zu Naturmotiven: Blumenranken, Rosenblüten im romantischen Cornwall-Look, zarte Federn, farbenprächtige Südsee-Pflanzen. Und natürlich tropische Palmenblätter und exotische Dschungelmotive – der wohl zurzeit wichtigste Wohntrend überhaupt.

Je nach Farbgebung wirken florale Tapeten dabei immer wieder anders. Schwarz-weiße Federn etwa sind dezent und passen schön zum nordischen Minimalismus. Kräftige Palmenwedel ergänzen sich als ausdrucksstarker Blickfang gut mit edlem Messing. Fakt ist: Eine Tapete kann einen Raum ganz schnell völlig anders wirken lassen.

Und dabei müsst ihr noch nicht einmal das gesamte Zimmer tapezieren. Oft wirkt sogar eine Wand intensiver – vor allem, wenn die restliche Einrichtung dezent zurückbleibt oder nur vereinzelt das Muster aufgreift, zum Beispiel in Form geblümter Sofakissen. Wenn ihr euch unsicher seid, ob euer Wunschmuster zum Zimmer passt, befestigt einfach einen kleinen Probestreifen an der Wand und lasst ihn in Ruhe auf euch wirken. Ebenfalls schön (und zeitsparend): Nicht die Wand tapezieren, sondern die Tapete großflächig einrahmen und als Bild aufhängen.

So gelingt das Tapezieren

Bevor es losgeht, sollte die Wand von Tapetenresten und Unebenheiten befreit, trocken, glatt und sauber sein. Die ideale Raumtemperatur zum Tapezieren beträgt 20 Grad – also Heizung aus und Fenster zu, damit keine Zugluft entsteht. Die Tapetenbahn mit der Rückseite nach oben auf den Tapeziertisch legen, in der benötigten Breite abschneiden und gleichmäßig einkleistern. Beim Anbringen an der Wand die erste Bahn mit einer Wasserwaage kontrollieren, damit auch alle weiteren Bahnen gerade verlaufen. Nun die Tapete oben an die Wand drücken und nach unten und außen glattstreichen. Die einzelnen Nähte zwischen den Bahnen lassen sich mit einem Nahtroller glätten.

Gerade gemusterte Bahnen müssen gleichmäßig angebracht werden. Oft finden sich auf der Tapetenrolle die entsprechenden Informationen dazu. Die meisten Rollen reichen für circa fünf Quadratmeter Wandfläche. Also einfach die Breite aller zu tapezierenden Wände mit der Raumhöhe addieren und diesen Wert durch fünf teilen – schon wisst ihr, wie viele Rollen ihr benötigt.

Florale Tapete in Kombination mit naturbelassenem Ledersofa
Die Naturmotive von Kissen und Tapete harmonieren mit dem naturbelassenen Ledersofa
und Blumenstrauß. Tapete mit floralem Motiv von Tapetenfieber.

Welche Tapete ist die richtige?

Nicht nur Farbe und Muster, auch der zu tapezierende Raum ist bei der Wahl der Tapete entscheidend. Im Bad oder Kinderzimmer eignen sich robuste, abwaschbare Tapeten, während im Arbeitszimmer auch empfindlichere Materialien zum Einsatz kommen können. Eine gute Alternative zur Papiertapete sind reißfeste, feuchtigkeitsbeständige Vliestapeten. Sie werden besonders einfach angebracht, da der Kleber statt auf die Tapete direkt auf die Wand gegeben und die Tapete im Anschluss einfach nur angedrückt wird.

Im Aufmacher: Es kann sehr intensiv wirken, nur einen Teil der Wand zu tapezieren, wie Kimberly Duran vom Wohnblog Swoon Worthy zeigt. Foto: Kimberly Duran

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