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    Tipps für die Badezimmergestaltung mit Fliesen

    von CHRISTIANE TILLMANN - 24.05.2017

    Die gute alte Fliese entwickelt sich vom praktischen Spritzschutz weg hin zum Trend-Accessoire im Bad. Die wichtigsten Fliesen-Looks im Überblick.

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    Unterschiedliche Fliesen kombinieren

    Alles gleich? Kann man machen, muss man aber nicht. Wer mutig ist, geht in die Vollen und mischt verschiedene Formate, Farben oder Muster miteinander. Wichtig ist, dass du dabei für einen harmonischen Ankerpunkt im Raum sorgst, also zum Beispiel den Boden oder eine verputzte Wand schlicht weiß fliest bzw. streichst und an den Wänden dann mit Ornamenten in verschiedenen Farben spielst. Bei verschiedenen Formaten bietet es sich an, diese entweder in derselben Farbe zu verlegen und Dynamik über den dreidimensionalen Look zu erzeugen oder aber farbig nach einem wiederkehrenden Muster zu verlegen, damit's nicht allzu wild wird.

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    Metrofliesen unterstreichen den Retro-Stil

    Es lohnt sich, bei Fliesen über den Tellerrand zu gucken und sich mit neuen Formen und Formaten zu beschäftigen. Großformatige Fliesen sind in Neubauten ja schon die Regel. Etwas neuer ist der Trend zu Metro- bzw. Wabenfliesen. Diese erzeugen – einfarbig verlegt – einen schlichten, zeitlosen Look, der sich erst auf den zweiten Blick als besonders individuell entpuppt. Besonders die an den Ecken abgerundeten Metrofliesen passen gut zum Retro-Einrichtungsstil.

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    Fliesen mit Ornamenten

    Wie auch im Wohnbereich auf Kissen, Teppichen und Polstern, machen sich auch auf Fliesen immer mehr Muster breit. Dabei sind Dessins im grafischen Skandi-Chic oder Art-Deko-Stil ebenso angesagt wie orientalisch anmutende Ornamente, die eine verspielte Nuance einbringen.

    Fliesen in Holzoptik

    Holz macht wohnlich, auch im Bad. Allerdings war ein Boden aus Holz im Badezimmer bislang nicht möglich – zu feucht war die Umgebung, als dass man dort mit dem empfindlichen Naturmaterial hätte arbeiten können. Dank modernster Druck- und Verarbeitungstechnik hat sich das jedoch geändert. Nun gibt es nämlich Fliesen in Holzoptik, die dem Original verblüffend ähnlich sehen.

    Fugen als Stilmittel nutzen

    Nicht nur die Fliesen selbst, sondern auch die Fugen lassen sich prima als Designelement im Bad nutzen. Dabei gilt: Je mehr Fugenfläche, desto mehr Platz nehmen diese optisch ein. Bei kleinen Bädern ist es also ratsam, auf wenige und sehr schmale Fugen zu setzen. Feine Fugen sind jedoch eh angesagt. Und das am besten auch noch kontrastierend. Passend zum Monochrom-Trend werden weiße Farben so zu schwarzen und umgekehrt weiße oder helle Fugen zu schwarzen Fliesen kombiniert. Das wirkt gleichzeitig modern und edel. Aber Achtung: Weiße Fugen können mit der Zeit nachdunkeln und sehen dann schmuddelig aus. Besser: ein helles Grau.

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