Wohnbasics

Ordnung schafft Platz - so geht’s

von Nicole Reese

Clever stapeln und verstauen: Mit den passenden Möbeln sorgst du auch in kleinen Räumen für Ordnung und schaffst extra Stauraum und Platz.

Ordnung halten leicht gemacht: Stauräume schaffen

Ordnung bringt Struktur in Räume, lässt sie größer und weiter wirken. Sie schafft Platz für Kreativität und lenkt den Blick auf einzelne Details. Erst in einem offenen, aufgeräumten Raum kommen deine Möbel, Vasen und Bilder richtig zur Geltung.

Ordnung spart Zeit. Ist alles an seinem Platz, musst du nicht jedes Mal lange danach suchen. Vor allem Unansehnliches verschwindet blitzschnell in Kommoden oder hinter den Türen schicker Sideboards.

Für bleibende Ordnung in der Wohnung sorgen Möbel, die über extra viel Staufläche verfügen: Kommoden, Regale und Schranksysteme bieten dir ausreichend Platz um Nützliches und Krimskrams unterzubringen. Auch Kisten, Körbe und Kartons sind eine tolle Möglichkeit, um Kleinzeug, Büroutensilien, Zeitungen und Magazine aufzubewahren. Eine einheitliche Farbgebung wirkt wesentlich großzügiger und klarer. Besondere Akzente kannst du mit extra Farbtupfern oder bewussten Stilbrüchen setzen. So stellt eine Kommode in einer leuchtenden Farbe einen tollen Kontrast zu einer sonst eher nüchternen Einrichtung dar.

Schwebende Sideboards für kleine Räume

Stylishe Kommode „Sixties“ aus Altholz von Massivmoebel24.de
Foto: Massivmoebel24

Eine besonders stilvolle Variante für extra Stauraum sind Sideboards. Sie bieten viel Platz und sind weit weniger raumeinnehmend als Schrankwände oder Regale. Klassische Sideboards zeichnen sich durch ihre etwas längliche und flache Form aus. Lowboards sind besonders niedrig, reichen in der Regel bis zum Boden und eignen sich perfekt als Unterteil von Hifi-Geräten. Highboards hingegen sind ähnlich hoch und schmal wie Kommoden und Vitrinen und besitzen oft eine geschlossene Frontansicht aus Klappen und Türen, häufig in Kombination mit Schubladen. Ideal für Geschirr, Töpfe und andere Küchenutensilien.

Besonders angesagt sind über dem Boden schwebende Sideboards, die nur an der Wand befestigt werden. Ihre große Ablagefläche bietet viel Platz für schöne Deko-Arrangements. Schwebende Sideboards sind ideal für kleine Räume, da sie optisch leicht wirken und wenig Raum einnehmen.

Weißes High-Sideboard „Lindholm VI“ von Morteens von Home 24
Highboards bieten viel Stauraum. Weißes High-Sideboard „Lindholm VI“ von Morteens von
Home 24
Foto: Home 24

Kommoden und Vitrinen

Die klassische Kommode ist wesentlich höher und kürzer als ein Sideboard und hat eine komplett geschlossene Front, die meistens aus Schubladen besteht und evtl. um Türen ergänzt wird.

Für kleine Räume und schmale Flure sind Vitrinen mit Glastüren eine gute Wahl, da die offene Front optisch Raum schafft. Doch Achtung: Unsortiertes Chaos hinter der Glasfront stört den aufgeräumten Look. Lieber nur das Lieblingsgeschirr oder schöne Vasen bewusst inszenieren. Der Rest verschwindet besser hinter den geschlossenen Türen oder in den Schubladen.

Offene Regale sind gute Raumtrenner

Regale sind nicht nur für Bücher eine großartige Aufbewahrungsmöglichkeit, auch in Küchen und Bädern kannst du hierauf perfekt Dosen, Kisten und Geschirr platzsparend stapeln. Regale bieten aber nicht nur viel Stauraum, sondern sind auch perfekte Raumtrenner. So lassen sich beispielsweise Schlaf- und Arbeitsbereiche mittels offenem Regalsystem klar voneinander trennen.

Regale passen in den kleinsten Raum und in jede Nische. Zwischen Schrankwände, über Schreibtische oder unter Treppenstufen: Mit Regalen lässt sich dieser leere Raum nutzen. Auch über Türrahmen oder Terrassentüren lassen sich Regale anbringen und mit Büchern oder dekorativen Schalen oder Vasen bestücken. Offene Seitenteile schaffen Weite und Offenheit.

Offene Regale sorgen für Struktur und Platz in kleinen Räumen: Raumteiler Yoga IV von Möbel Wolf
Offene Regale sorgen für Struktur und Platz in kleinen Räumen: Raumteiler „Yoga IV“ von
Möbel Wolf
Foto: Home 24

Raumhohe Schränke wirken vergrößernd

Bei der Wahl des richtigen Schrankes spielt die Frage nach der Größe, Tiefe und Höhe eine entscheidende Rolle. Was willst du im Schrank aufbewahren? Ein internes Schranksystem ist immer von Vorteil, damit im Inneren kein Chaos herrscht. Schränke bieten zwar viel Stauraum, beanspruchen aber auch viel Platz. Bei kleinen Räumen sind Schiebetüren von Vorteil. Verspiegelte Fronten lassen den Raum größer wirken.

Eine platzsparende Lösung sind Einbauschränke. Vor allem, wenn sie bis an die Decke reichen und so die ganze Wand genutzt werden kann. Durch eine durchgängige Fassade vom Boden bis zur Decke wirkt der Raum größer. Auch für schmale kleine Flure sind durchgängige Fronten und hohe Schränke eine tolle Möglichkeit, um extra Stauraum zu schaffen und den Raum größer wirken zu lassen.

Nischen finden und Platz sparen in kleinen Räumen

Besonders bei kleinen Räumen ist es wichtig, auch noch den kleinsten Stauraum auszunutzen. Kleine Räume wirken schnell überladen, weswegen hier vor allem offene Regale, schmale, unauffällige Schrankkombinationen sowie deckenhohe Einbauschränke eine gute Lösung sind. Nutze jede noch so kleine Nische und jeden leeren Raum, beispielsweise unter Treppenstufen.

Geschickt Platz im Bad nutzen

Für schmal geschnittene Bäder, die über hohe Decken verfügen, sind lange, vertikale Schränke oder hoch angebrachte Regale, auf denen du beispielsweise Handtücher stapeln kannst, eine optimale Lösung. Alles, was du nicht regelmäßig brauchst, kommt weiter nach oben. Auch Spiegeltüren vergrößern kleine Badezimmer.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einheitliche Flächen sorgen optisch für mehr Weite.
  • Schwebende Sideboards sind perfekt für kleine Räume, da sie wenig Raum einnehmen und leicht wirken.
  • Vitrinen mit Glastüren schaffen extra Platz. Achtung: Nur Aufgeräumtes sieht hinter der Glasfassade gut aus.
  • Regale sind ideale Raumtrenner.
  • Schrankwände, die bis an die Decke reichen, vergrößern einen Raum optisch.
  • Spiegeltüren schaffen optisch extra Raum – in Bädern, im Flur und im Schlafzimmer.

Foto im Aufmacher: living4media

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