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Neue Wanddeko-Trends

von Christiane Tillmann

Es muss nicht immer ein Bild sein: Auch Teller, Teppiche, Spiegel und sogar Holzschindeln eignen sich prima, um müde Wände munter zu gestalten.

Gestrichen oder tapeziert ist sie nun schon, deine Lieblingswand, aber irgendwas fehlt noch? Halb so wild! Wanddekoration boomt aktuell und treibt die wildesten Stilblüten. Zur Orientierung kommen hier von uns ein paar Tipps.

Generell lässt sich sagen, dass zwei große Trends die Wand dominieren: der Retro- und der Naturtrend. Wunder dich also nicht, wenn bei den großen Möbelherstellern teilweise Dekovorschläge zu sehen sind, die dir irgendwie bekannt vorkommen. Wahrscheinlich sind sie dir schon mal als Kind über den Weg gelaufen.

Wanddekoration mit Wandteppichen, Spiegeln, Vertäfelung

Ein Blickfang an der Wand: ein Wandteppich von Bloomingville
Ein echter Hingucker: grauer Wandteppich von Bloomingville.
Foto: Bloomingville

Wie auch bei der restlichen Einrichtung spielt Individualität eine große Rolle bei der Wanddekoration – je spezieller, desto besser. Daher sind Produkte, die man sich nach eigenem Wunsch, also zum Beispiel auf Basis des eigenen Instagram-Accounts, zusammenstellen kann, besonders beliebt.

Aber auch Wandteppiche und -teller erleben auch deswegen ein Riesen-Comeback. Galten die Dekoelemente vor ein paar Jahren noch als verstaubt und altmodisch, sind sie jetzt wieder mega-angesagt. Große Labels wie Rosenthal, Iittala oder Bloomingville haben den Wandteller so zwischenzeitlich modern interpretiert, indem sie zum Beispiel alte Muster verfremdet haben. Aus Amerika hingegen kommt das Wandteppich-Revival. Parallel zu den Makramée-Ampeln entstanden auch die passenden Teppiche, oft sehr luftig geknotet, mit hölzernen Aufhängern und in bunten, individuellen Farben. Sie bringen Hippie-Flair in die Wohnung.

Das tun übrigens auch Spiegel, die immer häufiger als Wandskulptur zum Einsatz kommen. Im 70ies-Look, als großer, goldener Sonnenspiegel oder als großes Mosaik, bilden sie einen echten Hingucker in den heimischen vier Wänden.

Auch der Setzkasten kehrt als klassisches Relikt der 80er zurück an die Wand. Allerdings nicht, um Ü-Ei-Figuren in Szene zu setzen, sondern all unsere anderen kleinen Schätze. Die neuen Setzkästen sind dabei oft farbig und größer interpretiert als früher, haben also weniger kleine Fächer, dafür aber in jedem einzelnen mehr Platz. Auch gibt es einzelne Hängemodule, die nur ein Fach besitzen und sich somit prima für die Präsentation größerer Gegenstände wie Vasen eignen.

Irgendwie auch ein bisschen retro ist der neue Hang zum Holz bei der Innenausstattung. So werden Vertäfelungen mit Schindeln und die Verkleidung einzelner Wände mit Holz immer beliebter. Und zwar sowohl im Naturlook, als auch farbig, dem Design des Raums entsprechend. Wer’s auch ansonsten natürlich mag, kann seine Wand zusätzlich noch mit einem hängenden Garten aus Moosen oder kleinen Pflanzgefäßen mit Sukkulenten bestücken.

Im Aufmacher: Wanddekoration Mandelblüte aus der IXXI Kunstkollektion Van Gogh Museum. Foto: IXXI

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