Wohnbasics

Mini-Essplätze schlau gestalten

von Christiane Tillmann

Geht nicht, gibt’s nicht! Wir zeigen, wie man wenig Platz schlau ausnutzt, um sich auch in kleinen Küchen einen schönen Essplatz zu gestalten.

Es ist ein Dilemma: Besonders in Großstädten ist die Küche oft winzig und das, obwohl sie - wenn’s ums Zusammensitzen oder Zeitunglesen geht - die Nase in Sachen Gemütlichkeit ganz weit vorn hat. Doch, wie heißt es so schön? Platz ist in der kleinsten Hütte! Mit ein paar Tricks, den richtigen Möbeln und Accessoires kann man auch die winzigste Ecke in einen Essplatz verwandeln.

Dabei ist zuerst einmal wichtig, dass auch der Rest der Küche mitmacht. Meint: Der zur Verfügung stehende Platz sollte optimal ausgenutzt werden. Geht das nicht in die Breite, dann eben Richtung Decke. Regale und Schränke sollten möglichst die gesamte Höhe einnehmen, um hier so viele Küchenhelfer wie möglich unterzubringen. Geschlossene Schränke schaffen zusätzlich optisch Ordnung. Bei Räumen mit einer geringen Quadratmeterzahl sollte man zudem immer darauf achten, dass nicht zu viele Dinge auf dem Boden herumstehen.

Wohntipps für kleine Essplätze

Holztisch in hellem Design mit zwei schwarzen Barhockern und einem bunten Teppich.
Einen Bartisch wie Jazzwood von Home24 kann man prima nutzen, um Räume in Zonen zu teilen.
Foto: Home24

Perfekt sind daher Möbel, die flexibel sind und wenig Fläche beanspruchen. Alles, was man klappen kann, ist somit schon einmal prädestiniert für unseren neuen Lieblingsessplatz. So eignen sich beispielsweise Tische und Theken, die direkt an der Wand angebracht werden und nur mit einem schmalen Fuß auskommen, optimal. Ebenso wie Tische, die man durch Hochklappen einer Plattenhälfte erweitern kann, wenn sich Gäste angekündigt haben.

Hauptsache, das Design ist filigran, denn dicke, dunkle Holzplatten und schwere Tischbeine beanspruchen optisch ihren Raum. Besser: Zu hellen Farben und leichten Möbeln greifen. Wer in einer Single- oder Pärchenwohnung lebt, braucht für den Alltag nicht mehr als zwei Stühle. Rückt Besuch an, eignen sich auch hier Klappstühle bestens, die nach der Nutzung einfach zusammengelegt in einer Nische verschwinden. Gibt es die nicht, kann man die Stühle auch nett inszenieren, indem man sie mit einem schönen Wandhänger – wie zum Beispiel Dot von Muuto – an die Wand hängt. Stapelbare Hocker, die unter dem Tisch verschwinden, leisten ebenfalls gute Dienste.

Wer keine ganz winzige Küche hat, kann den Koch- und Essbereich prima mit einer Theke voneinander trennen und hohe, filigrane Barhocker als Sitzplatz nutzen. Weiterhin lassen sich Koch- und Esszonen zum Beispiel auch prima farblich voneinander trennen, indem man Teile der Wand streicht und den Essplatz mit einem Teppich unterlegt.

Im Aufmacher: Esstisch Ipanema von Kare Design. Foto: Kare Design

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