Trends

Leistbarer Luxus: Wohnen mit Marmor

von Christiane Tillmann

Dieser Trend ist in Stein gemeißelt: Accessoires und Möbel aus Marmor bringen Glanz in die eigenen vier Wände.

Darf’s ein bisschen mehr sein? Marmor faszinierte die Menschen schon vor Tausenden von Jahren. Wer ihn besaß, der war reich, mächtig und einflussreich. Unter den alten Römern wurden Tempelanlagen, Denkmäler und sogar ganze Straßenzüge aus dem Naturstein errichtet und selbst der große Michelangelo nutzte ihn für seine Kunst. Seither war Marmor immer mal mehr und mal weniger heiß geliebt. Heute zeigt das Trendbarometer jedenfalls wieder steil nach oben. Opulenz ist in. Und da kommt der edle Stein gerade recht.

Die Bettwäsche „Marble Grey“ spielt uns den harten Marmor glücklicherweise nur vor. Foto: Ferm Living
Die Bettwäsche „Marble Grey“ spielt uns den harten Marmor glücklicherweise nur vor.
Foto: Ferm Living

Marmor neu interpretiert: So wird aus dem Naturstein ein Trend-Teil

Nur weil’s auf den ersten Blick nach Marmor ausschaut, muss es aber nicht immer auch Marmor sein. Auf Papeterie-Produkten wie Schreibblöcken und Stiften, auf Bettwäsche, Duschvorhängen und Tapeten findet sich die schicke Melange als Print wieder. Mal in naturgetreuen Farben, mal mit dem Extra-Quentchen Farbe. Und selbst das ist nicht neu: Schon im Rokoko waren gemalte Imitationen des Steins total hip. Aber auch der echte Stein kommt bei seinem Revival natürlich nicht zu kurz.

Besonders im Accessoires-Bereich finden Marmor-Fans viele kleine, erschwingliche Stücke, zum Beispiel Kerzenhalter, Schneidebretter oder Schalen, die in verschiedenen Farben erhältlich sind, von dunklem Schwarz mit grüner Marmorierung über Rosa bis hin zu Blau und Schneeweiß. Wer mehr Geld investieren möchte, der findet Beistell- und Esstische, aber auch Leuchten mit Marmordetails.

Schlichte geometrische Formen wie beim Esstisch „Hiroki“ stehen dem Naturstein besonders gut. Foto: e15/Ingmar Kurth
Schlichte geometrische Formen wie beim Esstisch „Hiroki“ stehen dem Naturstein besonders gut.
Foto: e15/Ingmar Kurth

Marmor-Look richtig in Szene gesetzt

An und für sich ist der Marmor natürlich schon Schmuck genug, damit er aber nicht am Ende doch barock statt trendy rüberkommt, gilt es bei der Inszenierung des gemaserten Steins ein paar Dinge zu beachten. Die erste Sicherheitsvorkehrung haben die Designer bereits selbst getroffen: Kurven, Schnörkel und organische Formen sind tabu. Stattdessen haben sie dem neuen Marmor eine schlichte, geometrische Form verliehen und ihn somit auf das nötigste reduziert. Richtig schön wirkt der gemaserte Stein aber erst im Zusammenspiel mit anderen Materialien. Glänzende Details aus Kupfer, aber auch Messing unterstreichen die Eleganz des Materials und sorgen – ähnlich wie die beliebte Kombination mit hellem Holz – dafür, dass der Look nicht zu kühl wird.

Foto im Aufmacher: Marmor, Messing und Holz – ein Trio, das sich nicht nur in der Küche lohnt! Foto: Bloomingville

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