Spritzschutzwände: Schöne Ideen in der Küche

von CHRISTIANE TILLMANN - 05.06.2015

Nichts gegen Fliesen als Spritzschutz über der Küchenarbeitsplatte, aber heutzutage gibt es tolle Alternativen aus Glas, Edelstahl oder Zement. Wir zeigen die schönsten Ideen für Spritzschutzwände in der Küche.

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Einmal die Gambas in der Pfanne zu wild im Knoblauchöl geschwenkt und schwupps, schon ist die schöne Wand über dem Herd fettbekleckert. Mit einer Spritzschutzwand wäre das nicht passiert. Und dafür lassen sich die Hersteller immer neue Materialien und individuelle Lösungen einfallen.

Spritzschutz aus Glas: wandelbar & hygienisch

Glas hat gegenüber Fliesen einen entscheidenden Vorteil: es besitzt keine Fugen. So lassen sich Fettspritzer und Dreck mit nur einem Handgriff ganz easy wegwischen, was Glasspritzschutzwände zu einer besonders hygienischen Lösung macht. Darüber hinaus sind Abdeckungen aus Acryl- oder Sicherheitsglas zwischenzeitlich ganz einfach zu individualisieren. Nicht nur Länge und Höhe sowie Aussparungen für Steckdosen des Endprodukts kannst du so selbst bestimmen, sondern auch die Motive: vom Gewürzregal über Safari-Fotos bis hin zu karibischen Inselmotiven ist alles im Programm. Besonders individuell wird es aber, wenn du eigene Fotos oder deine Lieblingsfarbe als Grundlage für deinen neuen Spritzschutz verwendest.

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Spritzschutz aus Fliesen: Klassiker in neuem Gewand

So ganz weg vom Fenster ist die gute alte Fliese natürlich nicht, sie wird allerdings in anderer Form eingesetzt. Ähnlich wie auch im Badezimmer geht der Trend zu Schmuckfliesen, also zum Beispiel zu besonders verspielten Mosaiken, Strukturfliesen oder besonderen Verlegemustern. Fischgrät ist zum Beispiel so ein Muster, das selbst schlichte, rechteckige Fliesen in einen Eyecatcher verwandelt. Auch die Metrofliese findet hier natürlich ihre Fans. Ganz schlicht Ton-in-Ton mit der Fugenfarbe oder aber im Retro-Look mit kontrastierenden Fugen, bietet sie hinter dem Herd Schutz und ordentlich was zu gucken.

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Spiegel als Spritzschutz: für Nostalgie-Fans

Wer sich beim Kochen nicht dadurch beobachtet fühlt, kann zu Spiegeln greifen. In Form eines einfachen quadratischen Spiegels hinter dem Kochfeld oder aber als Spiegelfliese bieten sich die Reflektoren bestens als Spritzschutz an. Besonders schön wird’s, wenn die Spiegel angelaufen sind und so Nostalgie versprühen. Das passt gut zu Küchen im Shabby- oder Landhausstil.

Spritzschutzwände aus Edelstahl: edle Optik, aber kratzempfindlich

Wer bereits eine Arbeitsplatte in Edelstahl besitzt, kann es sich einfach machen und die Platte quasi die Wand hoch verlängern. Ähnlich wie bei Glas hat das den Vorteil, dass es fugenfrei verarbeitet werden kann und so einfach in der Handhabung und sehr hygienisch ist. Darüber hinaus lässt sich auch Edelstahl wunderbar individualisieren, also zum Beispiel poliert oder matt einsetzen oder aber durch eine Bearbeitung mit Säuren mit einer wunderbaren Patina überziehen. Dabei muss man natürlich nicht die gesamte Wand mit Edelstahl verkleiden. Manchmal reicht auch schon ein kleiner Spritzschutz direkt hinter dem Herd völlig aus. Einziger Wermutstropfen: blanker Edelstahl ist kratzempfindlich. Das ist allerdings nur so lange ein Problem, wie du die Oberfläche kratzerlos halten willst. Denn sind einmal Kratzer verteilt, bekommt die Oberfläche eine andere Optik und neue Kratzer fallen nicht mehr ins Gewicht.

Latexfarbe als Alternative: streichen, fertig

Du magst es ganz pur und würdest am liebsten komplett auf einen Spritzschutz verzichten? Dann sind Latexfarben vielleicht eine Alternative für dich. Diese werden einfach in der Farbe der Wahl matt oder glänzend auf die Wand aufgetragen und machen diese insgesamt strapazierfähiger. Einziges Manko: Latexfarben sind hitzeempfindlich und daher für den Bereich hinter dem Herd nicht unbedingt geeignet. Auf der restlichen Wand über der Arbeitsfläche funktioniert Latexfarbe aber hervorragend.

Zement als Spritzschutzwand: für den Loft-Küche-Look

Mit diesem Spritzschutz kommen Puristen und Fans des Industrial-Looks voll auf ihre Kosten. Der Zement wird dabei hauchdünn auf einen Untergrund aufgetragen, poliert und anschließend versiegelt, sodass ihm Wasser- und Fettspritzer danach nichts mehr anhaben können.

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