Wohntrends

Fünf clevere Ideen, mit denen du deine Küche aufpeppst

von Christiane Tillmann

Du möchtest deiner Küche eine neue Optik geben? Lass dich von unseren Makeover-Ideen inspirieren.

Trends kommen und gehen ja bekanntlich. Aber Küchen, die kaufen wir, damit sie bleiben. Und zwar mindestens für die nächsten zehn Jahren. Damit es am heimischen Herd dennoch nicht langweilig wird, hilft ein kleines Küchen-Makeover.

Tipp 1: Fronten verschönern

Am schnellsten gelingt der neue Look mit einem Farbwechsel. Küchenfronten lassen sich wunderbar lackieren oder mit speziellen Möbelfolien bekleben. Auch Möbel-Tattoos bringen schnell die gewünschte Typveränderung. Wer mag, tauscht zum Schluss auch noch die Griffe aus, um die Optik der neuen alten Küche entsprechend abzurunden.

Tipp 2: Küchenrückwand und Arbeitsplatte erneuern

Neben den Fronten sieht man Fliesenspiegeln und Arbeitsplatten meist am stärksten an, aus welcher Dekade sie stammen und wie oft sie benutzt wurden. Zwar können besonders Retrofliesen auch sehr reizvoll sein, aber wenn sie nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen oder nicht zur neuen Küche passen, kann man sie ganz einfach überdecken. Entweder lackiert man die alten Überbleibsel in Absprache mit dem Vermieter beispielsweise mit Fliesenlack oder überklebt sie mit speziellen Stickern. Diese lassen sich später wieder rückstandslos abziehen und sind zum kleinen Preis zu haben.

Rückwände aus Glas decken die alten Fliesen am Stück mit einer pflegeleichten Oberfläche ab und sind individuell gestaltbar. Eine weitere Möglichkeit, die sehr edel aussieht, aber pflegeintensiver ist, ist eine Küchenrückwand aus Edelstahl.

Eine neue Arbeitsplatte in einer modernen Farbe gibt der alten Küche darüber hinaus den letzten Schliff. Im Trend liegt Naturstein, der besonders schick aussieht zu Holz. Eine Alternative ist Quarzkomposit. Oder, eine andere Stilrichtung, Edelstahl, Granit oder Beton.

Tipp 3: Geschlossene Schränke gegen offene Regale tauschen

Gemeinhin sorgen geschlossene Schränke zwar für ein geordnetes Bild, jedoch bieten sich vereinzelt auch ein paar offene Regalböden an, um schönes Porzellan und Accessoires zu zeigen. Das gibt der Küche Persönlichkeit. Besonders wird’s, wenn die Regalböden selbst beispielsweise aus alten Bohlen bestehen und zum Rest deiner Küche einen gewollten Stilbruch darstellen.

Regalbretter & Küchenaccessoires
Es müssen nicht immer Regalbretter sein. Auch in kleinen Setzkästen (Bloomingville) lassen sich Küchenaccessoires wie Brettchen und Co. wunderbar organisieren.
Fotos: Shutterstock, Geliebtes Zuhause

Tipp 4: Neue Accessoires shoppen

Es muss ja nicht immer gleich ans Eingemachte gehen. Manchmal reicht es schon aus, Accessoires zu erneuern. Ein hochwertiges Marmor- oder Holzbrett, ein paar schöne Handtücher und Topflappen oder ein Messerblock, der einem Kunstwerk ähnelt, verschönern eine Arbeitsfläche bereits ungemein. Eine neue Bildauswahl über dem Esstisch macht das Paket komplett.

Tipp 5: Frische Kräuter

Grün geht immer. Während Sukkulenten und Kakteen den Rest der Wohnung bewachsen, sind in der Küche Kräuter angesagt. Im Topf auf der Fensterbank oder in einer Art kleinem Garten an der Wand, lässt sich das Grünzeug so nicht nur schön zum Kochen verwenden, sondern ist auch noch ein prima Frische-Kick für deine Ess-Oase.

Im Aufmacher: Moderne Küche. Foto: Shutterstock/ YanLev

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