Die Wohnwand - eleganter Stauraum fürs Wohnzimmer

von KATJA KEWERITSCH - 26.09.2019

Modular und flexibel – so geht Wohnwand heute. Wir geben Tipps rund um das wichtigste Möbel in deinem Wohnzimmer.

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Modular und flexibel: so geht Wohnwand heute

Bild Modular und Flexibel

Ein klotziges Ding, massiv und am liebsten aus rustikaler Eiche – so sahen Wohnwände früher aus. Heute geht eleganter Stauraum im Wohnzimmer anders: modular und flexibel. Statt einer riesigen Wand arrangierst du verschiedene Kleinmöbel zu einer harmonischen Einheit. Das wirkt frisch und luftig. TV-Lowboard, Vitrine, Regal, Wandboard, Kommode  – je nachdem wie viel und welche Art von Stauraum du benötigst, setzt du die einzelnen Module ein. Und zwar so, wie sie am besten in dein Wohnzimmer passen.

Du hast eine hübsche Muschelsammlung? Nutz eine Vitrine als Schaukasten für deine liebsten Schätze. Du stehst auf Filme und Serien? Statte dein TV-Lowboard mit zusätzlichen Regalen für DVDs, Receiver und Boxen aus. Der Vorteil eines modularen Wohnwandsystems: Du bist total flexibel, was das Arrangement angeht und trotzdem ergänzen sich alle Möbel zu einer optischen Einheit.

Tipp: Nutz den Look deiner Wohnwand als Stilgeber für den ganzen Raum. Das erleichtert dir das Einrichten. Beispiel: Wenn die Module deiner Wohnwand im weißen Skandistil gehalten sind, setz auf ein hellgraues Sofa, einen Couchtisch aus Holz und möglichst wenig, natürliche Deko. Auf diese Weise wirkt deine Wohnwand nicht wie ein dominantes Alien, sondern fügt sich harmonisch in den Raum.

Stauraumwunder auch für kleine Zimmer

Bild - Wohnwände - Stauraumwunder

Modular und flexibel – moderne Wohnwände sind wie gemacht für kleine Wohnzimmer! Zum einen musst du nur die Elemente eines Systems nehmen, die auch wirklich in dein Zuhause passen. Zum anderen kannst du sie so arrangieren, wie es die Gegebenheiten deines Raums erlauben. Dabei gilt: Verschlossene Türen wirken ruhig und aufgeräumt. Verstau deine Sachen also lieber in Schrankfächern als auf offenen Regalen.

Tipp: Damit die Module deiner Wohnwand optisch verschwinden, sollten sie dieselbe Farbe haben wie die Wand. Denn: Ein schwarzes Element wirkt vor einer weißen Wand viel dominanter als ein weißes. Auch prima, um optisch Platz vorzutäuschen: Moderne Push-to-Open Türen. Da stören keine Griffe den geradlinigen Look. Zudem wirkt es luftiger, wenn du die Module deiner Wohnwand aufhängst, statt sie auf den Boden zu stellen.

Die Wohnwand hängen oder stellen? Das sind die Vorteile

Bild - Wohnwände - Hängen oder Stellen

Es ist ganz einfach: Hängende Wohnwandmodule wirken luftiger als stehende. Der Grund: Du kannst den Boden bis zur Wand sehen. Die darüber schwebenden Möbel scheinen kaum Raum einzunehmen. Eine optische Täuschung, die sehr erfolgreich mit unserer Wahrnehmung spielt. Wenn du also ein kleines Wohnzimmer in deinem Zuhause hast, solltest du die Elemente deiner Wohnwand lieber aufhängen. Das erleichtert auch das Staubsaugen oder Wischen. Einen großen Raum hingegen macht es gleich viel gemütlicher, wenn Möbel auf dem Boden stehen und ihn optisch verkleinern.

Die Wohnwand als Multimedia-Center

Bild - Wohnwände - Multimedia-Center

Die meisten Wohnwände sind so konzipiert, dass der Flachbildfernseher das Zentrum bildet. Du kannst ihn prominent auf einem TV-Lowboard präsentieren, raumsparend an einem Schwenkarm befestigen, diskret hinter einem Schieberegal verstecken oder futuristisch in einem Sideboard versenken.

Überleg dir vorher genau, welche Geräte du in deiner Wohnwand unterbringen möchtest. Von Spielkonsolen über Receiver, Beamer, DVD-Player und Soundsystem – moderne Wohnwände sind auf Technik eingestellt. Es gibt belüftete Module, Vorrichtungen für versteckte Kabelführungen, Schalldämmungen in den Schränken für die Boxen etc. Mit einer modularen Wohnwand kannst du ein komplettes Multimediasystem in deinem Wohnzimmer einrichten.

Wohnwände mal anders einsetzen

Bild - Wohnwände - Anders einsetzen

Wer sagt, dass eine Wohnwand nur etwas fürs Wohnzimmer ist? Oder dass ein TV-Lowboard unbedingt einen Fernseher beherbergen muss? Sei kreativ und setz die einzelnen Module deiner Wohnwand genau so und genau dort ein, wo du sie benötigst.

Ein Lowboard als Wohnzimmertisch? Prima Idee! Das schafft optisch Ruhe im Raum, weil es aus derselben Serie stammt wie die restlichen Wohnwandmodule. Ein High-Board als Schuhschrank im Flur? Warum nicht? Und vielleicht macht sich die Vitrine im Esszimmer viel besser, weil du darin das hübsche geerbte Geschirr deiner Großeltern zur Schau stellen kannst.

Du kannst die Komposition deiner Wohnwandelemente jederzeit auflösen und die einzelnen Module zweckentfremden oder einfach woanders einsetzen. Das macht es auch so einfach mit einer Wohnwand umzuziehen oder sich in einem kleinen Zimmer unterm Dach einzurichten. Mit vielen einzelnen Modulen bleibst du jederzeit absolut flexibel.

Die Beleuchtung deiner Wohnwand

Bild - Wohnwände - Beleuchtung

Es werde Licht! Bei vielen Wohnwandmodulen kannst du wählen, ob du sie mit integrierter Beleuchtung haben möchtest. Meist handelt es sich dabei um LED-Bänder, die dein Wohnzimmer in der dunklen Jahreszeit stimmungsvoll in Szene setzen. Mit ein bis zwei zusätzlichen Stimmungsleuchten im Raum, sorgst du so ganz einfach für eine tolle Atmosphäre.

Wenn bei deiner Wohnwand keine Beleuchtung integriert ist, kannst du sie auch selbst ganz leicht nachrüsten. Tipp: Entscheide dich für farbige LEDs mit Lichtwechselprogramm. Per Fernbedienung kannst du dann ganz nach Laune vom Sofa aus über die richtige Farbstimmung in deinem Wohnzimmer herrschen.

Was den Fernseher angeht: Wir empfinden es als angenehmer, wenn er nicht vollkommen im Dunklen steht. Denn: Zu hohe Lichtkontraste strengen die Augen an. Viele TV-Geräte verfügen deshalb inzwischen über eine blendfreie Hintergrundbeleuchtung. Netter Nebeneffekt: Durch die Hintergrundbeleuchtung kann sich die Iris weiter schließen als im Dunkeln, so dass du die Fernsehbilder als schärfer wahrnimmst.

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