Trends

Die schönsten Geschirrtrends 2016

von Laura Drühe

Ob Osterbrunch oder Dinnerparty: An einer hübsch gedeckten Tafel schmeckt das Essen gleicht doppelt so gut! Die schönsten Geschirrtrends für 2016.

Wie generell derzeit in der Mode und im Wohnen gilt auch bei den Geschirrtrends in diesem Jahr: Zurück zur Natur! Rustikale, wie von Hand gefertigte Keramiken im Landhausstil harmonieren schön mit natürlichen Materialien wie Glas, Holz und Leinen. Die Farben sind gedeckt und bewusst schlicht gehalten; Salatbestecke aus Messing oder Servierplatten aus Marmor setzen elegante Akzente und verleihen dem Handmade-Look ein besonderes Upgrade. Zarte Pastelltöne wie Rosenquarz – die Pantone-Trendfarbe 2016 – vervollständigen die natürliche Farbpalette.

Dieses tolle Geschirrset von Bloomingville sorgt für Meerblickatmosphäre beim Frühstück
Frühstück mit Meerblick – Geschirrserien in Aquatönen wie hier bei Bloomingville machen’s möglich.
Foto: Bloomingville

Geschirrtrends 2016: Wie ein Tag am Meer

Einen Gegenpol zu den naturbelassenen Materialien in zarten, gedeckten Farben bilden kräftige Nuancen, die nun unsere Kaffeetafel zum Leuchten bringen. Vor allem Aquatöne in Blau und Grün geben in diesem Jahr den Ton an und kommen gerade im Mix mit Weiß besonders gut zur Geltung. Und auch dieser Trend gibt sich ganz entspannt und natürlich – eben wie es sich für einen Tag am Meer gehört. Tischwäsche aus Leinen, Topfuntersetzer aus Holz und Tisch-Sets aus Rattangeflecht sind die perfekten Begleiter, dazwischen Glasvasen mit üppigen grünen Zweigen sowie grafische Muster und glänzendes Messing.

Apropos Muster: Bemalte Teller, Tassen und Schüsseln sind ebenfalls ein großer Trend, auch hier gern mit Naturmotiven wie Palmen und Zweigen. Und wer es lieber ganz klassisch mag: Die zeitlose Schwarz-Weiß-Kombination funktioniert immer –gerade auf einem festlich gedeckten Tisch.

Asiatisch anmutendes Porzellan mit dekorativen Naturmotiven
Naturmotive verschönern jetzt unser Porzellan und machen Lust auf gesellige Essensrunden im Freien. Geschirr Sooji von Bloomingville.
Foto: Bloomingville

Porzellan und Steingut: Was ist der Unterschied?

Bei den Geschirrtrends 2016 sorgt gerade der Mix aus rustikalem Steingut und feinem Porzellan für Abwechslung. Doch was genau ist eigentlich Porzellan, was Steingut und welche Eigenschaften haben diese Materialien?

Porzellan und Steingut zählen zur Gruppe der Feinkeramik und werden wie alle keramischen Erzeugnisse im Wesentlichen aus Ton gebrannt. Anders als Steingut besteht Porzellan jedoch aus einem ganz speziellen Tonmineral: Kaolin (weiße Tonerde) ist lichtdurchlässig und sorgt dafür, dass Porzellan mehr durchscheint als Steingut. Auch unterscheiden sich Porzellan und Steingut hinsichtlich ihrer Brenntemperaturen und Glasuren. Steingut ist aufgrund seines Tongehalts meist farbig, dick und matt, während Porzellan eine glänzende Oberfläche und einen hellen Klang hat und von Natur aus durch den Kaolingehalt reinweiß ist. Aufgrund seiner Zartheit gilt Porzellan als besonders edel und wird je nach Brenntemperatur und Rohstoffzusammensetzung in verschiedene Porzellanarten unterteilt.

Bekannt ist Porzellan übrigens vor allem als Produkt der Chinesen. Erst seit dem frühen 18. Jahrhundert wird es auch in Europa gefertigt, wo Porzellanmanufakturen wie in Meißen schnell landesweite Berühmtheit erlangten.

Im Aufmacher: Alle Produkte von Broste Copenhagen. Foto: Broste Copenhagen

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