Trends

Alles für Katz und Hund: Design fürs Haustier

von Christiane Tillmann

Nicht nur funktional, sondern auch hübsch sollen sie sein, die Accessoires für unsere pelzigen Lieblinge. Wie das aussieht, siehst du hier.

Egal, ob Hund, Katze oder Kanarienvogel: Unsere Haustiere sind uns wichtig. So wichtig, dass wir für sie tief in die Tasche greifen. Rund 4,4 Milliarden Euro gaben die Deutschen im Jahr zuletzt laut Industrieverband Heimtierbedarf für ihre Vierbeiner aus. Tendenz steigend. Und das nicht nur, weil immer besseres Futter gekauft wird, sondern auch, weil viele bei Spielzeug und sonstigem Heimtierbedarf verstärkt aufs Design achten. Neben der Funktion rückt auch die Ästhetik der Produkte zunehmend in den Fokus.

Schließlich leben unsere Fell- und Federfreunde ja mitten unter uns – in unseren vier Wänden. Und da darf so ein Kratzbaum oder Hundekörbchen durchaus schonmal etwas fürs Auge bieten. Vor allem soll er sich nicht mit unserem Einrichtungsstil beißen. Wer es puristisch und simpel liebt, der will sich nicht unbedingt ein rosa Plüschmonstrum mit Jaguarprint ins Wohnzimmer stellen, damit Miez ihren Spaß hat. Der Trend geht also auch im Haustierbereich zur Interior-Vielfalt.

Design für den besten Freund des Menschen

Ein trendiges, an der Wand befestigtes, Katzenhaus ganz aus Holz
Im Skandi-Chic: Das modulare Katzenhaus Catissa wird an die Wand gebohrt.
Foto: Catissa

Gott sei Dank entdecken immer mehr Designer das Potenzial des Marktes für sich. So zum Beispiel Ilshat Garipov. Der Russe entwickelte mit Catissa einen schlichten modularen Turm, der an der Wand befestigt wird und Katzen auf stilvolle Art Platz zum Klettern und Verstecken bietet. Auch das französische Label Meyou hat sich auf Schönes für die Katze spezialisiert und bietet futuristische Schlafhöhlen in Drahtgestellen an, die fast wie Kunstwerke wirken.

Aber auch Hunde-Fans dürfen sich über den ein oder anderen Augenschmaus freuen: So entwickelte das bekannte japanische Design-Kollektiv Nendo eine Hundeschlafstätte in Origami-Optik, die sich dank schlauer Faltung sowohl als gemütliches Körbchen, als auch als Höhle nutzen lässt, während sich das DIY-Projekt Architecture for Dogs, das überwiegend von japanischen Designern betrieben wird, auf witzige Art mit der Frage beschäftigt, wie wohl Häuschen für bestimmte Hunderassen aussehen könnte. Hauptsache Herrchen und Hund gefällt`s!

Foto im Aufmacher: Patryk Kosmider /Shutterstock

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