Wohnbasics

Ventilatoren: Besser für die Decke oder zum Stehen?

von Natalie Schulz

Moderne Ventilatoren sorgen im Arbeitszimmer für eine frische Brise. Welches Modell sich eignet und welche besonders gut aussehen, lest ihr hier.

Decken- oder Standventilator mit und ohne Rotorblätter

Der Stand- oder Boden-Ventilator mit Rotorblättern und Schutzgitter ist das Klassiker-Modell. Er läuft zuverlässig, ist mobil, bietet einen zielgerichteten Luftstrom und überzeugt optisch mit Vintage-Look, Holzgehäuse oder einem cleanen Stahlring. Dank Rotorblättern sorgt er auf höchster Stufe für ordentlich Wind. Tipp: Unterstützen kann man die Kühlwirkung, indem man ihn so aufstellt, dass er kalte Luft ansaugen kann – also beispielsweise mit der Rückseite zum Fenster. Der große Nachteil: So viel Wind er macht, so viel Lärm macht er leider auch. Für konzentriertes Arbeiten eher hinderlich.

Vorteilhafter: ein Decken-Ventilator. Diese dauerhaft installierten Modelle bieten gleich mehrere Vorteile: Sie verteilen die Luft nicht nur gleichmäßig von oben, sondern dank der größeren Rotorblätter genügt eine niedrige Geschwindigkeit. Das verringert den Geräuschpegel deutlich. Nicht zuletzt spart ein Ventilator, der an der Decke angebracht ist, Platz im Zimmer. Auch optisch spricht heutzutage einiges für einen Decken-Ventilator. Edle Materialien, helle Farben oder die Kombination mit einer Leuchte machen ihn zu einem Designobjekt.

Eine neue Generation von Ventilatoren kommt sogar ganz ohne Rotorblätter aus. Sie haben einen Motor im Standfuß, der die Luft ansaugt und durch einen ringförmigen Schlitz gleichmäßig wieder verteilt. Der Vorteil: geräuscharm, leichter zu reinigen und sicherer als seine rotorbewehrten Kollegen (zum Beispiel von Dyson).

Schicker Ventilator mit Holzgehäuse
So geht frischer Wind mit Stil: Bodenventilator Otto von Stadler Form überzeugt mit Holzgehäuse.
Foto: Stadler Form

Tipps zum Kauf eines Ventilators

  • Ventilatoren sollten immer über mehrere Geschwindigkeitsstufen verfügen, um den Luftstrom regulieren zu können.

  • Die Lautstärke sollte zwischen 50 und 70 Dezibel liegen, am besten darunter. 50 Dezibel entsprechen dabei ungefähr dem Geräusch von Regen, 70 ungefähr dem eines angeschalteten Fernsehers. Und das ist ganz schön laut zum Arbeiten.

  • Die Wattzahl ist in Bezug auf die Leistung wenig aussagekräftig, wichtiger ist die Luftleistung, also wie viel Quadratmeter der Ventilator pro Stunde bewegen kann.

  • Bei Deckenventilatoren gilt: Je mehr und je längere Flügel, desto besser die Leistung.

Foto im Aufmacher: Shutterstock

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