Wohnbasics

Tipps und Tricks für das ideale Wohnzimmerlicht

von Christiane Tillmann

Oft ist das Wohnzimmer der zentrale Punkt des Zuhauses. Damit ihr es ins rechte Licht setzen könnt, kommen hier unsere Tipps für die Beleuchtung.

Meistens ist das Wohnzimmer der größte Raum eines Haushalts und zwar einer, der multifunktional genutzt wird. Nicht nur zum Fernsehen, sondern manchmal auch zum Lesen, Essen, Arbeiten. In je mehr Zonen sich der Raum untergliedert und je unterschiedlicher die Anforderungen sind, desto vielfältiger ist die Beleuchtung, die wir dort einsetzen können.

Da Licht unsere Stimmung maßgeblich beeinflusst, sollte man sich bei der Planung neben Design und Funktion auch Gedanken über die Wirkung machen. Als Faustregel gilt: Drei unterschiedliche Lichtquellen ergeben zusammen ein gutes Ambiente, was zum Beispiel einer Decken-, einer Steh- und einer Tischleuchte in Kombination entsprechen könnte. Neben der Anzahl der Leuchten spielt aber auch die Temperatur des Lichts sowie ihre Helligkeit eine maßgebliche Rolle.

Unterschiedliche Wohnzonen mit unterschiedlichen Anforderungen

Eine gemütliche Ecke: Pendelleuchte, kleiner Beistelltisch und ein Sessel mit schwarz-weißen Kissen
Punktuelles Licht, wie hier mit der Leuchte Lloyd von Puik, lässt sich auch wunderbar einsetzen, um Ecken und Objekte zu inszenieren.
Foto: Stilherz

Im Wohnzimmer selbst wollen wir es gemütlich haben, unseren Feierabend genießen und entspannen. Indirektes, nicht zu helles Hintergrundlicht mit warmer Temperatur, wie es beispielweise Papierleuchten erzeugen, eignet sich hier gut. Um den gesamten Raum auszuleuchten, eignen sich Deckenleuchten. Im Idealfall sind diese mit einem Dimmer ausgestattet, damit man die Helligkeit regulieren kann und – wenn man beispielsweise etwas sucht – nicht noch zur Taschenlampe greifen muss. Achte bei der Installation der Deckenleuchte darauf, dass alle Bereiche des Raumes gleich gut ausgeleuchtet sind und es keine Schattenwürfe gibt. Stehlampen funktionieren ansonsten ebenfalls wunderbar als zweite Hintergrundlichtquelle und haben den Vorteil, dass man sie flexibel einsetzen kann.

So schön gemütlich diffuses Licht wirkt, einen Nachteil hat es: Auf Dauer werden die Augen damit müde. Wer also kein Interesse an einem Nickerchen hat, sondern lieber konzentriert lesen oder arbeiten möchte, der sollte sich ein punktuelles, gerichtetes Licht mit einer höheren Helligkeit und einer kühleren Temperatur zulegen. Oftmals verfügen Stehleuchten über eine zweite, flexibel verstellbare Leseleuchte, die genau für solche Zwecke geeignet ist. Wichtig: Blanke Glühbirnen und LEDs, auf die man direkt gucken kann, irritieren. Beim Kauf der Leuchte sollte man daher immer darauf achten, dass das Leuchtmittel gut versteckt ist.

Im Aufmacher: Pendelleuchte Retro 70 von Zuiver. Foto: Zuiver

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