Wohntrends

Fünf Ideen, um deinen Flur aufzupeppen

von Christiane Tillmann

Mit unseren praktischen Tipps wird deine Diele vom Durchgangs- zum Lieblingszimmer. Wir haben Tipps für Wände, Möbel, Farben und Boden.

Im Flur gibt es für unsere Gäste den ersten Kontakt mit unserer Privatsphäre. Schön also, wenn dieses Durchgangszimmer bereits einen Vorgeschmack auf den Rest unseres Zuhauses gibt. Allerdings ist das oft leichter gesagt als getan, denn der Wohnungsflur fordert uns beim Einrichten einiges ab. Statt durchgängiger Wände gibt es hier aufgrund der abgehenden Türen oft nur wenig Stellfläche, was das Stellen von Möbel schwierig macht. Dabei braucht es gerade hier genügend Stauraum, um Jacken, Schuhe und Co. ordentlich unterzubringen. Dennoch: Mit etwas Kreativität wird auch der verwinkeltste Flur zum Hingucker.

Tipp 1: Eine Wandfarbe veredelt jeden Flur

Besonders bei einem sehr schmalen oder kleinen Flur können Farben Wunder wirken. Dabei gilt: Je heller, desto besser. Denn zarte Töne reflektieren das Licht und lassen den Garderobenbereich großzügiger aussehen. Für einen noch stärkeren Effekt kannst du Türrahmen und Türblatt in der Farbe deiner Wand streichen, sodass alles zu einer Fläche verschmilzt. Wer Kinder im Haus wohnen hat oder öfter einmal mit Einkaufstüten, Fahrrädern oder Schuhen die Wand erwischt, der kann sich zudem damit behelfen, dass er den unteren Teil mit einer Vertäfelung oder einer stabilen Glasfasertapete schützt und diese farbig streicht.

Tipp 2: Einheitlichen Boden verlegen

Wie im Bad, in dem man mit einheitlichen Fliesen einen großzügigen Look kreiert, kann man auch im Flur mit einem einheitlichen Bodenbelag die Weite und Länge des Zimmers betonen. Unterbrechungen durch Läufer stückeln den Flur hingegen und lassen ihn kleiner wirken.

Tipp 3: Der Flur als Privatgalerie

Du hast schöne Poster, Karten und Bilder gesammelt und weißt nicht, wohin damit? Dann ist der Flur der perfekte Ort, um deine Lieblinge auszustellen. Mithilfe von Rahmen, Clips oder Masking Tape und Bilderschienen bringst du alles hübsch an die Wand und bietest deinen Besuchern beim Betreten der Wohnung auch direkt etwas zum Gucken an.

Tipp 4: Nischen nutzbar machen

Wer Stauraum braucht, sollte nach Nischen und Ecken Ausschau halten, die sich vielleicht für eher ungewöhnliche Lösungen eignen. Ein guter Trick sind immer maßgeschneiderte Einbauten, da diese selbst total verwinkelte Ecken noch nutzbar machen. Werden die Einbauten zusätzlich in der Farbe der Wand gestrichen, halten sie sich dezent im Hintergrund. Perfekt ist es, wenn die Nische sogar groß genug ist, um neben Jacken und Schuhen sogar noch Staubsauger, Bügeleisen und Wäscheständer darin zu verstauen.

Tipp 5: Möbel an die Wand statt auf den Boden

Wer wenig Platz in seinem Flur hat, der sollte darauf achten, dass möglichst wenig auf dem Boden herumsteht. Alles, was an die Wand kann, sollte auch daran montiert werden. Garderoben oder Kommoden, die viel Platz beanspruchen, weil sie sehr breit oder tief sind, eignen sich daher eher nicht für den Mini-Flur. Besser: Auf Wandhaken und Kipp-Schuhschränke setzen.

Im Aufmacher: Kleiderständer Toj von Normann Copenhagen, Konsolentisch Ori von Tikamoon, bunte Wandhaken Dots von Muuto.

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