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Fotos aufhängen: sechs schöne Ideen

von Christiane Tillmann

Wohin mit all den tollen Schnappschüssen auf deinem Smartphone? An die Wand mit ihnen! Wir zeigen dir, wie du Fotos richtig schön aufhängst.

Der Wochenendtrip ist vorbei, die Fotos sind gemacht und überall gepostet - und schlummern von da ab auf deinem Smartphone, Computer oder einer externen Festplatte vor sich hin. Wie schade! Schließlich hast du die besten Momente nicht umsonst festgehalten. Neben klassischen Fotobüchern, die aber leider auch zu oft im Schrank verschwinden, bietet es sich natürlich an, dein persönliches Best of an Fotos aufzuhängen. Hier ein paar Tipps fürs Inszenieren.

Fotos aufhängen

1. Auf Textilien statt auf Papier drucken: Außergewöhnlich wird’s, wenn du deine Fotos nicht nur auf Papier druckst oder auf digitale Rahmen spielst, sondern auf Textilien bringst. Im Handumdrehen wird so ein schlichtes weißes Baumwollkissen oder ein langweiliger Jutebeutel im Copyshop zum Lieblingsteil. Kleine Extras wie Stickereien oder Applikationen sorgen für das i-Tüpfelchen.

2. Fotos in einer Form an der Wand aufhängen: Du hast viel zu viele schöne Fotos, als dass du auch nur eins davon missen möchtest? Dann versuch doch mal, sie in Form zu bringen. Klebe dir zunächst mit Masking tape oder Kreppband (Maler-Krepp) zum Beispiel über der Couch oder dem Küchentisch die gewünschte Form ab. Das kann ein Herz, ein großer Stern oder ein Dreieck sein. Beklebe anschließend die Innenfläche mit deinen Lieblingsfotos und entferne das Kreppband wieder. Tipp: Extra schön wird es, wenn du deine Fotos farblich einheitlich gestaltest, also zum Beispiel nur Schwarz-Weiß oder nur Sepia-Bilder aufhängst.

3. Fotos symmetrisch im Rahmen anordnen: Ebenfalls prima für viele Bilder eignen sich große Rahmen. Statt mit einem einzelnen Bild füllst du diesen mit vielen Fotos. Und zwar schön symmetrisch und so, dass die Abstände zwischen den einzelnen Bildern und Bildreihen identisch sind. Zum Schluss den Rahmen ganz lässig auf den Boden stellen und gegen die Wand lehnen, so ergibt sich ein moderner, grafischer Look.

4. Fotos auf Draht ziehen: Du hast einen schönen Bilderrahmen übrig? Prima! Denn auch dieser lässt sich bestens verwenden, um mehrere Bilder zu platzieren. Entnimm dazu erst einmal die Schreibe und spanne – je nach Rahmengröße – viele Drähte der Reihe nach untereinander weg. Nun noch mit Wäscheklammern deine Lieblingsbilder an die einzelnen Schnüre hängen und fertig ist das Kunstwerk. Mit einem barocken Rahmen passt dieser Look besonders toll zu Shabby-Chic-Einrichtungen.

5. Einzelne Fotos an (Vintage-)Hosenbügeln aufhängen: Auch Solitäre lassen sich wunderbar präsentieren. Eine schöne und günstige Methode ist das Aufhängen an Kleiderhaken. Dazu einfach das Lieblingsfoto auf dickeren Karton ziehen und zwischen einen Hosenbügel klemmen. Wenn der noch einen Retro-Look hat und an einem hübschen, individuellen Haken hängt, wird’s umso geschmackvoller.

6. Große Motive groß drucken lassen: Immer noch nicht groß genug? Dann wäre da natürlich noch die Möglichkeit, Leinwände, Alu-Dibond-Platten, Holz oder sogar gläserne Küchenrückwände mit deinem Motiv drucken zu lassen. Hier bestimmst du Größe und Qualität und kannst dir ganz sicher sein: Dieses Bild besitzt außer dir sonst niemand.

Fotos: Shutterstock

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