Wohnbasics

Das Kinderzimmer aufräumen

von Christiane Tillmann

Die meisten Kids streiken, wenn es ums Aufräumen des Kinderzimmers geht. Der Trick: das Aufräumen zu einem geliebten Ritual machen.

In der einen Ecke die Puppe samt Beauty-Salon, in der anderen der Duplo-Berg und mittendrin ein „explodiertes“ Experiment aus Knete: Im Kinderzimmer ist Durcheinander natürlich erlaubt. Aber ein bisschen kontrollieren wollen wir das Chaos schon. Und die kleinen Bewohner des Zimmers sollen Ordnung letztendlich auch lernen. Mit unseren Tipps heißt es: Kinderzimmer aufräumen leicht gemacht. Hier kommt unsere Checkliste.

Jedes Spielzeug bekommt einen festen Platz

Zu Beginn deiner Ordnungsinitiative sind zwei Dinge wichtig:

  1. klare Regeln
  2. Stauraum

Jedes Teil im Kinderzimmer braucht seinen festen Platz, an den es wieder zurückgeräumt werden kann, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Am besten legst du den Ablageort dazu gemeinsam mit deinem Kind fest und triffst eine Vereinbarung: Bevor ein neues Spiel beginnt, werden alle Spielzeuge, die nicht mehr benutzt werden, „schlafen“ gelegt, und zwar in ihrem Zuhause. Voraussetzung dafür ist, dass es genügend Stauraum gibt. Kisten und Boxen in unterschiedlichen Farben und in Griffhöhe erleichtern es besonders kleinen Kindern, verschiedene Orte und Spielzeuge zuzuordnen und selbstständig zurückzuräumen.

Um das Kind nicht zu überfordern und ständigen Reizen durch einen Spielzeug-Overkill auszusetzen, bietet es sich außerdem an, vieles hinter Türen zu verstauen und Spielen und Schlafen als klar voneinander getrennte Zonen im Raum zu etablieren.

Aufräumspiele als Motivation

Am leichtesten geht das Aufräumen von der Hand, wenn es nicht nur als Pflicht wahrgenommen wird, sondern sogar noch Spaß macht. Aufräumspiele können dabei helfen, beides miteinander zu verbinden. Je nach Alter bietet es sich zum Beispiel an, das Chaos nach Farben zu beseitigen oder nach Material (zuerst alles mit Fell, danach alle Dinge, die eine glatte Oberfläche haben). Auch kleine Wettkämpfe zwischen Eltern und Kind sind eine spannende Sache. Lass deiner Fantasie am besten einfach freien Lauf und sei kreativ.

Ordnung zum Ritual machen

So, wie jedes Spielzeug seinen Platz braucht, benötigt auch das Aufräumen selbst einen Rahmen. Eine feste Tageszeit oder ein fester Wochentag fürs Wegräumen machen es dem Kind einfacher, sich auf bestimmte Dinge einzustellen. Auch eine spezielle Aufräummusik kann für gute Laune sorgen. Darüber hinaus ist beim Aufräumtraining Geduld gefragt: Müde Kinder sind ebenso schwer zum Aufräumen zu bewegen wie jene, die gerade Mitten ins Spiel vertieft sind.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Damit es ordentlich bleibt, solltest du gemeinsam mit deinem Knirps kaputte oder nicht mehr genutzte Sachen regelmäßig aussortieren. So sorgt ihr dafür, dass nur noch die Dinge im Kinderzimmer einen Platz brauchen, die wirklich Spaß machen.

Foto im Aufmacher: Shutterstock/ FamVeld

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