Do it yourself

Was die Zukunft bringen wird: Möbel aus dem 3D-Drucker

Es mutet noch immer wie Science-Fiction an, ist aber schon längst Realität: Gegenstände aus dem 3D-Drucker. Immer wieder machen Meldungen die Runde von neuen Objekten, die es nun zum Ausdrucken gibt. Von weniger erfreulichen Innovationen wie ausdruckbaren, vollautomatischen Sturmgewehren einmal abgesehen, laden die Neuerungen echt zum Tagträumen ein.

 

Hast Du schon von dem Laden in einer Mall im englischen York gehört, in dem Du Dich selbst als Action-Figur herstellen lassen kannst? Du wirst abfotografiert von allen Seiten mit einem speziellen Fotoapparat und wenige Stunden später hältst Du Dein Alter Ego in der Hand, Dein maßgedrucktes kleines Mini-Me! Wie shagadelic ist das denn bitte, baby yeah! Und wenn man dann auch noch wie Barbie oder Ken aussieht… naja, da könnte man ja gleich zu Toys’R’Us gehen.

 

Oder wie wäre es mit einer neuen Einrichtung? Gerade zur Frühlingszeit, wenn draußen alles anfängt zu blühen, bekommen wir richtig Lust, auch unsere eigenen vier Wände umzugestalten und neu aufleben zu lassen. Man stelle sich dabei folgendes Szenario vor: Anstatt online oder im Katalog nach neuen Möbelstücken zu suchen, drucken wir unser neues Sofa, den neuen Couchtisch oder die Kommode einfach per Knopfdruck mit dem Drucker aus. Moment mal – ein Sofa aus dem Drucker? Da findet doch höchstens unser Mini-Me drauf Platz!

 

Der Weg zu selbstgedruckten Möbeln entsteht

Aber was jetzt noch wie Zukunftsmusik klingt, könnte schon sehr bald Realität werden. Der angekündigte 3D-Drucker des Berliner Start-Up Unternehmens BigRep bietet mit einem Arbeitsraum von 1,3m³ jede Menge Platz, um außergewöhnliche Möbelstücke und Accessoires in unterschiedlichsten Farben und Materialien herzustellen. So können beispielsweise Couchtische, Sideboards oder Hocker ausgedruckt werden – in gebrauchsfähiger Größe! Zum Einsatz kommen dabei Materialien wie Kunststoff oder ein Mix aus Holzfasern und Polymeren, aber auch ein sandsteinartiges Gemisch namens Laybrick, das sowohl raue als auch glatte Oberflächen ermöglicht. Damit werden auch verschiedene Möbelstile umsetzbar – egal ob moderner oder natürlicher Look, die Möglichkeiten scheinen kaum begrenzt und erweitern sich ständig. Doch mit einem stolzen Preis von knappen 28.000 Euro ist dieser 3D-Drucker sicherlich eher eine Anschaffung für den industriellen Bereich, denn eine neue High-Tech-Spielerei für den privaten Hausgebrauch. Doch muss man bedenken: Eines der ersten kommerziellen Mobiltelefone, das DynaTAC 8000x von Motorola, kostete damals knapp 4000 Dollar, war höchstens etwas für Geschäftsleute und beulte die Hosentasche doch recht unansehnlich aus, während einem die Antenne schon mal unter der Achsel kitzeln konnte - und heute bekommt man die Dinger hinterher geschmissen, jeder hat eines, vom Rentner bis zum Vorschüler, nicht mehr wegzudenken sind diese Apparate.

Den Fortschritt kann man nicht aufhalten. Was einmal gedacht ist, das wird auch kommen – darum denken wir jetzt, alle gemeinsam: Möbel zum Selberdrucken, Mensch, das wäre doch richtig genial!

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