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Jodeln vor Glück - Wohnen im Stil von Heidi

Sich einmal, wie in einem Film fühlen, das wär’s doch. Bevorzugt in einem Märchen mit Happy End oder man ist ein Superheld oder –heldin in einem spannenden Actionfilm. Leider bleibt dies, zumindest außerhalb einer spirituellen Grenzerfahrung oder eines Trips auf Rauschmitteln, in den meisten Fällen eine Ausnahme. Was man jedoch tun kann: Sich den Style von Spiderman und Co. abgucken. Zugegeben: das Outfit könnte abseits von Fasching und Mottoparty etwas seltsam anmuten, doch die eigenen vier Wände entsprechend einzurichten könnte zu einem Abenteuer von Dauer und Klasse werden, wenn man es denn richtig anfasst - Teil 1 der Reihe Wohnen im Movie-Style:

Heidis Alpenglühen

Alles begann mit den erfolgreichen Kinderbüchern der Schweizer Autorin Johanna Spyri. Die rührenden Abenteuer des Waisenkindes Heidi wurden bis heute in 50 Sprachen übersetzt und mehrmals verfilmt. Dazu gehören neben mehreren Animefilmen auch Serien, Spielfilme und sogar Musicals. Bei dem Thema Heidi denken wir nicht nur an den Geißenpeter und geflochtene Zöpfe - auch die Schweizer Alpen, Wiesen und Tannen, Berghütten und rustikale Holzmöbel stehen im Fokus des Interesses. Wie passend, dass sich auch das Jahr unaufhaltsam der gemütlicheren Jahreszeit nähert.

In der Hütte mag man’s rustikal

Die alpine Einrichtung fällt vor allem durch ihr Holzmobiliar im rustikalen Landhaustil auf. Häufig verwendet wird dabei massive Kiefer oder Fichte, da in den Höhen der Berge Nadelhölzer am ehesten zu finden sind, aber auch die Alpenrose oder der Enzian blühen dort in voller Pracht. Schränke und Vitrinen sind dabei oft mit zünftigen Scharnieren bestückt oder auch mit kunstvollen Schnitzereien oder Bemalungen in Form von Wacholder oder Ähnlichem verziert.

Accessoires nach Alpöhis Geschmack

Ähnlich sieht es bei den Haushaltswaren und Heimtextilien aus. Es dominieren die Farben der Natur: grün, rot und weiß. Neben Karomustern sind Pflanzen, wie wilde Beerenfrüchte, ein beliebtes Motiv. In den Bergen ist natürlich die traditionsreiche Tierhaltung von niedlichen Bergziegen und Kühen, aber auch die Jagd, nicht wegzudenken. Demnach spielt das Thema Hirsche, Geweihe und Trophäen eine große Rolle und ist in der Dekoration in Hüttentradition unumgänglich.

Des Geißenpeters Leibspeise

Dass die Schweiz kulinarisch noch mehr zu bieten hat außer Appenzeller, Kräuterbonbons und Rivella ist kein Geheimnis. In der Tradition des Kantons Graubünden, in dem die Geschichte um Heidi hauptsächlich spielt, schlägt die Moebel.de-Redaktion folgendes schmackhaftes Rezept vor: Eintopf mit Pizzoccheri.

 

Zutaten für 6 Personen:

500 g Pizzoccheri (Buchweizennudeln)

600 g gut schmelzender Käse

1 großer Wirsing (Wirz)

5 große Karotten (Rübli)

5 große Kartoffeln

1 Zwiebel

1 Päckchen, magerer, gewürfelter Schinken

1 EL Olivnenöl

1 Päckchen geriebener Parmesan

2 Gemüsebrühwürfel

250 g Butter Salbeiblätter

 

Zubereitung:

Eine große Pfanne mit Wasser und den Brühwürfeln zum Kochen bringen.

Wirz, Kartoffeln und Rübli pützen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Nudeln, Karotten und Kartoffeln in die Brühe geben.

2 Minuten ehe alles gar ist, den Wirz mit in die Brühe geben.

In einer ofenfeste Form die Hälfte des Gemüses und die Hälfte des Käses übereinander schichten. Wiederholen und den Parmesan darüber streuen. Noch etwas Brühe darüber geben.

Backofen auf 150 Grad einstellen und die Auflaufform für ca. 15 Minuten in den Ofen stellen.

In dieser Zeit Schinkenwürfel und kleingeschnittene Zwiebel in wenig Olivenöl kräftig anbraten und erst kurz vor dem Servieren über die Pizzoccheri geben.

Zum Schluss noch 250 Gramm zerlassene Butter mit Salbei darüber geben.

Zugegeben – keine Schmalkost aber wer täglich in den Bergen rumkraxelt braucht was Deftiges im Bauch!

Text: Anne Timm

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Kommentare(1) Kommentar schreiben
Wie schön! Heidi gehörte immer zu meinen liebsten Büchern! Besonders die Uhr auf dem Bild gefällt mir sehr gut.
Gudrun L. 22.08.2012, 11:43Uhr
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