Ab ans Bett! – Ratgeber Nachttische

Bett und Nachttisch – das sind zwei, die zusammengehören. So ist der Kauf eines neuen Schlafplatzes fast immer untrennbar mit der Anschaffung seiner Begleitung verbunden. Dabei haben Sie die Auswahl zwischen Nachttischen, Nachtschränken oder –schränkchen, Nachtkonsolen und Nachtkommoden. Ob und wodurch sich diese Varianten unterscheiden, welche unterschiedlichen Ausführungen es gibt und wie Sie die richtige für Ihr Schlafzimmer finden, das lesen Sie in diesem Ratgeber.

Vom Tisch zum Nachttisch

Auf  Nachttischen findet alles Platz – Von der Leselampe über das  Wasserglas bis hin zur Bettlektüre
Auf Nachttischen findet alles Platz – Von der Leselampe über das Wasserglas bis hin zur Bettlektüre
Die Begriffe Nachttisch, Nachtschrank, Nachtkonsole und Nachtkommode werden heute in der Regel synonym verwendet, dabei gibt es allerdings einen wichtigen Unterschied: Während sich der Nachttisch historisch gesehen aus einem Tisch entwickelt hat, sind die übrigen Varianten näher mit dem Schrank verwandt. Richtig wäre es also, nur dann von „Nachttisch“ zu sprechen, wenn es sich auch wirklich um einen kleinen, neben dem Bett stehenden Tisch handelt. Alles, was Schubladen und/ oder Türchen hat, wäre demnach kein Nachttisch.

Was nächtliche Geschäfte mit dem Nachtschrank zu tun haben

Fest  montierte Nachtkonsolen sind untrennbar mit dem zugehörigen Bett  verbunden
Fest montierte Nachtkonsolen sind untrennbar mit dem zugehörigen Bett verbunden
An dieser Stelle wollen wir einen kurzen Exkurs in die Vergangenheit machen, um die Entstehung von Nachtschrank, Nachtkommode und Nachtkonsole zu beleuchten: Bis in die 1940er Jahre waren Stockwerkstoiletten oder Plumpsklos im Garten keine Seltenheit sondern eher die Regel. Da der Weg dorthin vor allen Dingen nachts alles andere als angenehm war, hatte sich die Benutzung von Nachttöpfen eingebürgert, die man üblicherweise in einem Schränkchen neben dem Bett aufbewahrte. Mit dem Einzug des Wasser-Klosetts verschwanden die Nachtschränke zwar nicht aus dem Schlafzimmer, sie wurden allerdings umfunktioniert: Wo früher Töpfe übernachteten, fand nun die Bettlektüre Platz.

Nachttische – Platz für Lieblingskrimi und Co.

Praktisch  dieser kleine Beistelltisch namens Nachtkommode.
Praktisch dieser kleine Beistelltisch namens Nachtkommode.
Und auch sonst haben sich Nachttisch, Nachtschrank, Nachtkommode und Co. in unseren Schlafzimmern unentbehrlich gemacht. Hier findet nicht nur der Lieblingskrimi seinen Platz, sondern auch die Nachttischlampe, der Wecker, Fotos der/ des Liebsten, Medikamente, Taschentücher, Lesebrille, ein Glas Wasser – kurz: alles, was man vor dem Schlafengehen, nachts oder morgens in greifbarer Nähe haben möchte. Verfügt die Variante über Schubladen oder Regalböden samt Türen davor, so kann man hier, da alles vor Verstaubung geschützt ist, auch Textilien wie Bettwäsche, Pyjamas, Unterwäsche und so weiter aufbewahren. Durch diesen zusätzlichen Stauraum bleibt dann auf der Oberfläche von Nachtschrank und Nachtkonsole auch genügend Platz für Deko-Artikel wie Kerzen und Kerzenständer, Teelichter, hübsche Vasen und so weiter.

Freistehende vs. fest montierte Nachttische

Man unterscheidet Nachttisch, Nachtkonsole und Co. in freistehend und montiert. Während es sich bei ersteren um eigenständige, kleine Möbelstücke handelt, sind letztere fest am Bett montiert. So können diese zwar nicht hin- und herrutschen, bieten aber auch nicht die Möglichkeit, sie beispielsweise zum Putzen zu entfernen beziehungsweise umzustellen oder auszutauschen. Fest montierte Nachttische sind meist aus demselben Holz wie das zugehörige Bett und bilden deshalb auch optisch eine Einheit. Freistehende Nachttische und Nachtkommoden sind ebenfalls oft aus gleichem oder ähnlichem Holz, da sie im Set mit dazu passendem Bett angeboten werden. Bei den freistehenden hat man aber auch individuellere Gestaltungsmöglichkeiten, denn sie werden natürlich auch unabhängig vom Bett zum Einzelkauf angeboten; es muss also nicht unbedingt immer dasselbe Holz oder dieselbe Farbe sein. Die meisten Nachttische, Nachtkommoden und Nachtkonsolen sind quadratisch oder rechteckig, selten finden sich auch modernere, ausgefallene Varianten, die zum Beispiel rund oder oval sind.

Beliebte Nachttisch-Materialien: Holz und Co.

Wie bereits erwähnt, ist das bevorzugte Material für Nachttische Holz. Daneben werden manchmal auch Glas, Metall, Kunststoffe oder Rattan verwendet. Dabei sollten Sie natürlich vor allem bei freistehenden Modellen darauf achten, dass das Design der Nachtkommode zum Rest der Schlafzimmer-Einrichtung, vor allem aber zum Bett passt. Zu einem Schlafzimmer im romantischen Landhaus-Stil passt zum Beispiel eine kleine, verspielte Nachtkommode in Weiß, wer es eher rustikal mag, wählt ein Modell im Retro- oder Shabby-Chic.

Fragen & Antworten (0) Frage stellen
Hast Du eine Frage zu diesem Sortiment oder einem einzelnen Produkt, oder würdest Du Dich über Produktvorschläge freuen? Dann gebe hier bitte Deine Frage ein und lass Dir von unserer Community helfen.
 
Der moebel.de Newsletter:
Sale-Aktionen, Trend Tipps, Wohnideen