Kolumne

Am 1. Mai heißt es Füße hochlegen – am Tag der Arbeit wird nicht gearbeitet!

Am ersten Mai ist Tag der Arbeit – höchste Zeit sich zu entspannen! Die einen Tanzen sich ihre Füße wund in den Mai und die anderen müssen sich einfach nur erholen. Wir zeigen Ihnen, was hinter dem „Tag der Arbeit“ steckt und wie Sie den Tag richtig zum Entspannen nutzen.

Warum ist der erste Mai „Tag der Arbeit“?

Warum ist der erste Mai in Deutschland eigentlich gesetzlicher Feiertag und wieso feiert man ihn? Den Ursprung hat der Maifeiertag in den USA. Im 19. Jahrhundert herrschten dort noch sehr harte Arbeitsbedingungen. Neben der schweren körperlichen Arbeit gefährdeten die Arbeiter zusätzlich auch noch ihre Gesundheit, da sie auch bei Krankheit arbeiten mussten. Die Arbeiter waren nämlich auf ihren Hungerlohn angewiesen und sie konnten sich nicht leisten, entlassen zu werden.

Mit der Zeit erkannten die Arbeiter aber, dass auch die Fabrikarbeiter auf sie angewiesen waren. Sie brauchten genügend Arbeiter, die die anstehenden Arbeiten verrichteten. So kam es am 1. Mai 1886 zu einem großen Protest, bei welchem die Arbeiter bessere Arbeitsbedingungen, einen Achtstunden-Tag und mehr Lohn forderten. Da der große Streik auf dem Haymarket Platz in Chicago stattfand, ist er als „Haymarket Riot“ in die Geschichte eingegangen.

Die Arbeiter konnten zunächst einmal keine Verbesserung für sich erzielen, dennoch gaben sie nicht auf und protestierten weiter. Da die Arbeitsbedingungen zur damaligen Zeit in Europa nicht besser waren, fing man auch in England oder Deutschland an zu streiken. Im Jahre 1889 wurde dann in Paris ein internationaler Arbeiterkongress abgehalten, auf dem der 1. Mai 1890 als festes Datum für einen Arbeiterstreik auf der ganzen Welt festgesetzt wurde. So besserten sich die Arbeitsbedingungen auch allmählich und der erste Mai wurde als „Kampftag der Arbeiterschaft“ bezeichnet.

In Deutschland zeigten sich die ersten Erfolge in der Weimarer Republik, hier wurde erstmals die Arbeitszeit auf acht Stunden am Tag reduziert. 1919 wurde dank der SPD beschlossen, dass der 1. Mai ein Gedenktag an die Opfer der einstigen Proteste und somit ein Feiertag werden sollte. Ein Jahr später wurde er jedoch wieder abgeschafft, da man sich nicht einig wurde, wie dieser besondere Tag begangen werden sollte. Im dritten Reich, 1933, wurde der Tag erneut unter dem Namen „Tag der nationalen Arbeit“ eingeführt. Da man sich aber nicht wirklich um die Rechte der Arbeiter kümmerte, wurde der Tag anschließend zum „Nationalen Feiertag des Deutschen Volkes“ umbenannt. Außerdem wurden an dem Tag nur noch politische Paraden der NSDAP abgehalten. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Tag wieder wegen seiner eigentlichen Bedeutung zelebriert. Seither rufen die Gewerkschaften zu Protestmärschen auf und auch weiterhin denkt man auf der ganzen Welt an die Opfer des großen Streiks in den USA.

Relax, take it easy!

„Relax, take it easy“ ist leichter gesagt als getan, denn in der heutigen Zeit bestimmen Hektik und Zeitdruck den Tagesablauf vieler Menschen. Wir stehen unter ständigem Zeitdruck und genau deshalb können wir uns auf den Extra-freien Tag freuen und sollten ihn auch in vollsten Zügen genießen. Aber wie genießt man am besten? Auf der Couch vor dem Fernseher? Wir haben da bessere Tipps, wie sie am besten abschalten können.

Ein Computer wird nach Gebrauch per Knopfdruck abgeschaltet und dann ist erst einmal Ruhe. Genauso muss auch der kopfeigene Computer ausgeschaltet werden, per Knopfdruck. Wie das gehen soll? Fangen Sie mit einfachen Atemübungen an: Setzen oder legen Sie sich so hin, dass Sie sich wohl fühlen. Mit geschlossenen Augen atmen Sie langsam ein, zählen bis vier, halten die Luft an und zählen bis sechs. Anschließend können Sie wieder ausatmen und wiederholen den Vorgang fünf bis sechs Mal. Danach werden Sie sich wie neu geboren fühlen und viel entspannter wirken!

Eine weitere gute Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und zu lernen den eigenen Computer herunterzufahren ist Yoga. Zahlreiche Entspannungsübungen tragen dazu bei, sich leichter von der alltäglichen Hektik zu lösen und zu relaxen. Eine passende Buddha-Figur rundet das Bild ab und wird Sie sicherlich ermutigen, öfter mal zu meditieren!

Massagen sind allseits beliebt und das nicht ohne Grund: Der zirkulierende Druck an (schmerzenden) Körperstellen kann sehr wohltuend sein. Leider erreicht man selbst nicht alle Körperregionen und ein Massagepartner ist auch nicht immer in Sichtweite. Muss man jetzt also ständig tief in die Tasche greifen und einen Massagesalon aufsuchen?! Nein, wir verraten Ihnen was viel besseres: Gönnen Sie sich doch einfach mal einen Massagesessel! Der ist dann auch immer für Sie da, massiert ohne zu nörgeln und dank neuster Technologien wirken die rotierenden Bewegungen tatsächlich beruhigend.

Ein Besuch in die Sauna kann ebenfalls sehr beruhigend für den Körper sein. Eine hauseigene Saunaliege sorgt für mehr Privatsphäre und trägt zur zusätzlichen Entspannung des Körpers bei.

Tauchen Sie ab und nehmen Sie einfach mal ein schönes Schaumbad. De perfekte Möglichkeit, einfach mal die Seele baumeln zu lassen und wohltuende Düfte einzuatmen. Die Badewanne können Sie dann natürlich auch schön dekorieren, beispielsweise mit Kerzen die sich an den Rand platzieren lassen. So entsteht eine schöne romantische, knisternde Atmosphäre.

Hören Sie Ihre Lieblingsmusik! Musik lässt zwar oftmals viele verschiedene Emotionen hochkommen, aber genauso kann sie auch beruhigend wirken. Hören Sie Songs, mit denen Sie schöne und positive Erinnerungen oder Erlebnisse verbinden. Wenn Sie die Musikanlage nicht so laut drehen können, dann besorgen Sie sich die passenden Kopfhörer!

Ein gesunder und tiefer Schlaf ist für den menschlichen Organismus unentbehrlich und sorgt für viel Entspannung. Eine Studie aus der Schweiz hat bewiesen: Wer sachte schaukelnd einschläft, der schläft tiefer! Das konnten die Wissenschaftler anhand bestimmter Wellen im Elektroenzephalogramm (EEG) ihrer Probanden nachweisen. Keiner mehr da, der Sie in den Schlaf wiegen kann? Mit der richtigen Hängematte dürfte das kein Problem mehr sein!

Wer keinen Platz für eine Hängematte hat, kann es sich auch im gemütlichen Bett bequem machen, aber passen Sie auf, dass Sie sich für die richtige Matratze entscheiden! Diese ist ebenfalls ein ausschlaggebender Punkt für einen entspannten und festen Schlaf.

Sie schlafen öfter mal auf der Couch ein? Damit Sie auch in einer unvorteilhafteren Schlafposition keine Schmerzen nach dem Erwachen haben, sollten Sie sich ein Nackenhörnchen besorgen. Mit unseren Tipps sind Sie nun bestens gewappnet für einen entspannten "Tag der Arbeit". Lassen Sie es sich gut gehen!

Text: Aruna Valliyappan

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