Kolumne

Auf Traumreise: Mach Dein Schlafzimmer zum Wohlfühl(t)raum

Schlafzimmer. Liebeshöhle. Traumland. Chilling-Zone. Wenn es einen Raum zuhause gibt, der am meisten vernachlässigt wird, dann ist es meiner Meinung nach das Schlafzimmer. Der Raum der Intimität, des Verführens, der Nähe, Körperlichkeit und Zweisamkeit. Wie oft sah ich Ordner, Kleiderberge, Kinderfotos, Nippes, unterschiedliche Laken und Bezüge, verstaubte Wände und Spinnen in den Ecken. Tausendundeine Nacht? Weit gefehlt. Erotik, Sinnlichkeit, Genuss und Träumerei? Nur, wenn es unbedingt sein muss.

 

Beginnen wir beim Bett. Zwei Matratzen machen Sinn, aber zur Not bettet man sich auch gemütlich auf 1,40 m, solange der Gewichtsunterschied nicht bei über 30 Kilo liegt. Die Besucherritze fällt schnell weg, wenn ein Laken über zwei Matratzen gespannt wird. Die Bezüge dürfen eher schlicht sein, bunte Bilder vertragen sich oft nicht mit den Tapeten an der Wand. Wie wäre es dafür mit einer schönen Überdecke (im Winter gern fellig, im Sommer gern luftig), Hauptsache, der Bettcharakter verwandelt sich am Tage in einen Couch-Charakter und überdeckt den Schlaf und die Müdigkeit des Morgens. Dicke Kissen ans Kopfende geworfen, fertig! Die einen lieben dieses Zimmer eher kühl und spartanisch, die anderen bauen sich ihren Tempel, ihren fast eigenen Puff: schwere Vorhänge, dunkle Wände, dimmbarer Kronleuchter und unterschiedliche Kerzen auf den Nachttischen. Düfte, Öle, Spiegel, Kunst an Wänden.

 

Was gehört in diesen Raum? Alles, was die Stimmung hebt! Ob wir alleine wohnen oder mit dem Partner – hier ist Rückzug, wenn hier die Tür zugeht, werden Träume gelebt. Bist Du mutig genug, Dich spielerisch auszutoben? Brauchst Du einen Fernseher oder eher Musik und gute Boxen? Wie viel Farbe ist Dir angenehm? Wie liebt es sich für Dich am besten? Wie schläfst Du ein mit Deinem Partner?

 

Freust Du Dich auf diesen Raum und kannst es kaum erwarten, Deinem Partner dort zu begegnen? Die räumliche Trennung am Tage ist meist lang, die Nacht sehr kurz, dazwischen bleibt Sehnsucht nach Nähe und Kuschelkurs. Und wenn nicht, könnte es vielleicht an der Gestaltung dieses Raumes liegen? Langeweile war gestern: Duftet dieser Raum? Wie ist sein Licht? Wie viel Kerzenschein lädt ein zu wenigstens der einen Stunde Zärtlichkeit am Tag?

 

Teppiche (Bettvorleger) oder Auslegware? Fototapete oder sinnliche Aktfotos? Kunst oder Wandtattoos? Selbst verführerische Bettlektüre könnte der krönende Abschluss eines anstrengenden Tages sein und für aufregende Träume sorgen. Mach Dir Gedanken um den sinnlichsten Raum im Zuhause, er hat seinen eigenen Charakter, sein eigenes Thema. Tob Dich aus und lass viel Spielraum für noch mehr Fantasie.

 

Kommt, wir locken Dich, nein: Wir laden Dich ein, einen Streifzug durch unsere Vielfalt an Schlafzimmerdeko zu machen.

 

Viel Vergnügen – beim Verwandeln dieses Raumes in ein Schlaraffenland!
Deine Conni Köpp (Wohnexpertin)

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