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Shabby Chic selbst gemacht – gar nicht so schwierig

Das Thema Vintage ist ein Dauerbrenner. Bei diesem Einrichtungsstil werden Möbel mit echten oder künstlich erzeugten Gebrauchsspuren mit zarten und luftigen Farben wie Weiß, Creme oder hellem Grau kombiniert. Naturstoffe wie Leinen oder Baumwolle spielen dabei eine wichtige Rolle.

 

Besonders schön wird die Einrichtung durch selbst gemachte Wohnaccessoires oder handbearbeitete Möbel. Und das ist gar nicht so schwierig, wie es vielleicht aussehen mag. Wer nicht ganz so mutig ist, gleich ein Möbelstück selbst zu bearbeiten, kann zunächst mit der Wandgestaltung beginnen. Eine Wand in abgetönten Farben wie French Linen oder Velvet Plum zaubert eine behagliche Atmosphäre. Schnell ein paar Kissen mit altmodischen Rosenmustern sowie eine flauschige Decke dazu dekoriert und der Anfang ist gemacht.

 

Möbel im Shabby-Look gestalten - so geht's

Ein altes Schränkchen oder ein kleines Regal vom Flohmarkt, aber auch eine schlichte Kommode aus dem Möbelhaus kann in wenigen Schritten zum unverwechselbaren Einzelstück verwandelt werden. Zunächst wird das Möbelstück sorgfältig gereinigt. Dazu eignen sich Anlauger oder Entfetter, die es in jedem Baumarkt zu kaufen gibt. Wer nicht die komplette Farbe entfernen will oder ein unlackiertes Möbelstück besitzt, kann Farbreste mit einer kräftigen Seifenlauge entfernen.

 

In einem zweiten Schritt wird das Möbelstück grundiert. Am besten eignet sich weiße Grundierungs-Farbe, sie passt am besten zum Shabby Style. Wenn die Farbe gut durchgetrocknet ist, wird das gesamte Möbelstück sorgfältig glatt geschmirgelt.

 

Danach kann die nächste Farbschicht aufgetragen werden. Dazu eignen sich Kreidefarben, die auch mit weiteren Farben in pudrigen Tönen gemischt werden können. Es lassen sich auch mehrere Farbschichten nacheinander auftragen.

 

Um schließlich den wunderbaren Used-Look zu erzeugen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Das fertig lackierte Möbelstück kann mit Schleifpapier oder einer Drahtbürste bearbeitet werden, sodass die unteren Farbschichten erscheinen. Aber Vorsicht: Immer schön sanft und vorsichtig arbeiten, damit nur an einigen Stellen eine künstliche Abnutzung entsteht. Besonders schön wirkt der Look, wenn unterschiedliche Farbtöne nacheinander aufgetragen wurden und durch vorsichtiges Abschmirgeln oder Bürsten an den Ecken und Kanten wieder zum Vorschein kommen. Das Möbelstück wird anschließend entweder mit Klavierlack hochglänzend lackiert, um die Farben zum Strahlen zu bringen. Ein Mattlack-Finish hingegen unterstreicht den Look des Gebrauchten.

 

Mit speziellen Lacken lassen sich auch künstliche Risse erzeugen. Das Möbelstück bekommt eine dunkle Grundierung, die zunächst gut trocknen sollte. Danach wird der so genannte Reißlack aufgetragen. Entweder wird das gesamte Möbelstück damit behandelt oder nur einige Teile davon. Wenn der Lack getrocknet ist, wird Acrylfarbe in hellen Farbtönen aufgetragen. Während diese trocknet, entstehen die Risse. So wirkt das Möbelstück anschließend, als würde die Farbe abblättern.

 

Um den Eindruck des Alten zu vervollkommnen, können noch schöne alte Knäufe oder Griffe angebracht werden. Wer dann noch einige alte Tontöpfe oder Zinkgefäße mit matter Patina findet, diese mit frischen Blumen in zarten Farben füllt, kann sich schnell über den neuen Look in den eigenen vier Wänden freuen.

 

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